Länderübergreifender Feuerwehreinsatz

Bootsbrand auf der Elbe

Bullenhausen (NI) – Zwei Verletzte und ein völlig ausgebranntes Motorboot, das ist die Bilanz eines Schiffsbrandes auf der Elbe am Montagnachmittag bei Bullenhausen (Kreis Harburg). In der Folge entwickelte sich ein länderübergreifender Großeinsatz von Feuerwehren, Rettungsdiensten und der Polizei aus Niedersachsen und Hamburg.

Dieser Schiffsbrand auf der Elbe bei Bullenhausen hat einen länderübergreifenden Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten aus Hamburg und Niedersachsen ausgelöst. Immer wieder entzündete sich auslaufender Diesel. Foto: Pressestelle Feuerwehr Seevetal

Nahe der Landesgrenze zu Hamburg war am Montag gegen 15.25 Uhr bei voller Fahrt ein mit zwei Personen besetztes Motorboot auf der Elbe in Brand geraten. Die beiden Personen an Bord versuchten anfangs noch selbst, das Feuer zu löschen. Vergeblich. Sie setzten daraufhin einen Notruf ab. Andere Boote nahmen die beiden verletzten Männer auf.

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Die Winsener Rettungsleitstelle alarmierte um 15.31 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Over-Bullenhausen, Meckelfeld und Fliegenberg sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu dem Einsatz an der Elbe. Parallel war der Notruf auch in Hamburg aufgelaufen. Von der Feuerwehr der Hansestadt machten sich zeitgleich der Löschzug 25 der Feuer- und Rettungswache Billstedt, die Freiwilligen Feuerwehren Neuland und Kirchwerder-Süd sowie diverse Führungsdienste (B-Dienst und U-Dienst) auf den Weg zur Einsatzstelle. Weiter rückten mehrere Rettungswagen aus Hamburg und Niedersachsen sowie der Rettungshubschrauber Christoph Hansa aus.

Bootsbesatzung erlitt Rauchgasvergiftung

Der Rettungsdienst betreute die beiden verletzten Bootsbesatzungsmitglieder. Beide kamen mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser.

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Die Kräfte der Feuerwehr nahmen auf dem Wasser über mehrere Kleinboote eine erste Brandbekämpfung vor, das brennende Boot schleppten sie anschließend zu einem kleinen Sandabschnitt zwischen Bullenhausen und Neuland. Dort fing das Boot aufgrund des brennenden Dieselkraftstoffs immer wieder Feuer. Mit Hilfe eines Schaumrohres gelang es der Feuerwehr schließlich, das Feuer abzulöschen.

Rund um das etwa 8 Meter lange Motorboot brachten die Einsatzkräfte Ölschlängel aus, um eine Gewässerverschmutzung zu verhindern. Dabei unterstützten weitere Kräfte des eingetroffenen Löschboots „Prag“ der Berufsfeuerwehr Hamburg sowie vom Gewässerschutzzug der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg. Für die letzten Feuerwehren endete der Einsatz erst in den späten Abendstunden. Die weiteren Bergungsmaßnahmen müssen durch die Wasserschutzpolizei koordiniert werden. 

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