Produkt: Feuerwehr-Magazin 6/2019
Feuerwehr-Magazin 6/2019
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FeuerYEAH und TatütaTATENDRANG

Frische Nachwuchskampagne für die Feuerwehr

Stendal (ST) – Die Freiwilligen Feuerwehren im Sachsen-Anhaltischen Landkreis Stendal haben große Nachwuchssorgen. In den kommenden 10 Jahren werden knapp tausend der 3.600 Kräfte die Altersgrenze für den aktiven Dienst überschreiten. Mit einer großangelegten Nachwuchskampagne in jugendlich-knalligem Design will der Landkreis nun gegensteuern. Die ist aber nicht ganz billig.

Dicke Schrift, markige Sprüche und überdimensionale Emoticons. Damit will der Landkreis Stendal für Nachwuchskräfte in der Kinder- und Jugendfeuerwehr werben. Grafik: wolfosmancovic

Mit der Aktion sollen die Mitgliederzahlen der Kinder- und Jugendfeuerwehren innerhalb von 5 Jahren verdoppelt werden. Dafür nahm der Landkreis 30.000 Euro aus dem Budget des Brand-und Katastrophenschutzes in die Hand.

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Auf Grund der hohen Kosten unterstützt der Kreisfeuerwehrverband die Kampagne jährlich zusätzlich mit 3.000 Euro. Doch die scheinen auch nötig zu sein. Landrat Carsten Wulfänger: “Wenn wir zukünftig Krisen wie gehabt souverän meistern wollen, müssen wir genau jetzt handeln. Die Botschaft muss in die Köpfe gepflanzt werden: es ist keine Floskel sondern Bitterernst. Wir brauchen Einsatzwillige, um Leib und Leben der Menschen in unserer Heimat zu schützen.”

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Aufmerksamkeit durch Emoticons und beklebte Schulbusse

Für die Aufmerksamkeit sorgt die jugendliche Ansprache mit eingängigen Schlagwörtern (“TatütaTATENDRANG” und “FeuerYEAH”) auf Plakatwerbung, Großflächen-Bannern, Instagram, Facebook, einer Webseite und auf drei beklebten Schulbussen.

Drei beklebte Schulbusse sind im Einsatz, um die Werbebotschaft an die Kinder und Jugendlichen des Landkreises zu tragen. Foto: Landkreis Stendal/Lamcha

Auf den Motiven stehen eine Telefonnummer und eine Webseite. Die Kampagne hat das Ziel, dass Willige sich bei der eigens eingerichteten Hotline oder auf der Kampagnen-Website informieren und sich anmelden für das Kennenlernen. Um die Koordinierung kümmert sich ein Mitarbeiter. Die Personalstelle wurde extra im Amt für Brand-und Katastrophenschutz dafür eingerichtet.

Bis zum Jahresende werden insgesamt sieben Busse im “FeuerYEAH-Look” durch den Landkreis fahren. Für 2020 sind weitere Bus-Einsätze geplant, mit dem Ziel zehn bis fünfzehn Fahrzeuge für Werbezwecke zu nutzen.

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