Kurioser Feuerwehreinsatz in München

Notruf aus dem Parkhaus – nur: aus welchem?

München – In den frühen Morgenstunden des 29. August meldete sich ein Mann über Notruf bei der Einsatzzentrale der Polizei München. Er sei in einem Raum im Keller des Parkhauses Viktualienmarkt eingeschlossen und bekäme langsam Panik. Mit den Worten “Es riecht hier komisch”, brach das Gespräch ab.

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Aufgrund der Informationen, welche die Polizei an die Feuerwehrleitstelle der BF München weiterleitete, alarmierte einer der Disponenten neben einer Feuerwehreinheit auch den Umweltdienst zur angegebenen Adresse, da im schlimmsten Fall von einem Gasaustritt ausgegangen werden musste. Vor Ort teilten sich die Kräfte mit Messgeräten und Atemschutzgeräten in Abstimmung mit der Polizei auf, um das Parkhaus unter der Schrannenhalle und das zugehörige Gebäude nach dem Mann zu durchsuchen. Noch während die Suche in vollem Gang war, meldete sich der Anrufer wieder bei der Polizei: Er höre Stimmen und würde laut klopfen. Trotz intensiver Suche und der tatkräftigen Unterstützung des Mannes wurden weder Feuerwehr noch Polizei fündig.

Daher empfahlen die Einsatzkräfte dem Mann, dass er einen nahegelegenen Druckknopfmelder, den er erwähnt hatte, auslösen solle, um so seinen genauen Standort am Bedienfeld der Brandmeldeanlage lokalisieren zu können. Soweit der Plan. Leider löste auch nach mehrfacher Rückfrage die Anlage der Schrannenhalle nicht aus.

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Stattdessen meldete die Leitstelle, das am Stachus eine Feuermeldung ausgelöst worden sei. Da zu diesem Zeitpunkt kein kausaler Zusammenhang hergestellt werden konnte, fuhr ein Löschzug dorthin. Dessen Besatzung wunderte sich umso mehr, als am Einsatzort ein völlig aufgelöster junger Mann stand und sich für die Freilassung bedankte.

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