Großbrand auf Bauernhof

Hellingst (NI) – In der Nacht zu Freitag brannte in der Gemeinde Holste (Kreis Osterholz) ein Gebäude auf einem Bauernhof komplett nieder. Die Feuerwehr schützte ein direkt angrenzendes Wohnhaus vor den Flammen.

Gegen 3.00 Uhr bemerkten Anwohner das Feuer in einem Stallgebäude und meldeten es der Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später an dem landwirtschatlichen Anwesen eintrafen, stand die Stallungen bereits in Volbrand. Glücklicherweise befanden sich keine Tiere darin.

Löschmaßnahmen vom Traktor aus. Foto: NonstopNewsDie Flammen drohten, auf ein benachbartes Wohngebäude überzugreifen. “Zunächst galt es, das Wohnhaus zu schützen”, betonte Manfred Glaubke, Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hambergen. Mit einem massiven Löschwassereinsatz konnten die Feuerwehr die Brandausbreitung im letzten Moment verhindern. Etwa 100 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Vollersode, Holste-Hellingst, Oldendorf und Hambergen bekämpften stundenlang den Brand.

Diverse landwirtschaftliche Geräte und Fahrzeuge fielen den Flammen zum Opfer. Die Brandursache ist noch unklar. Noch in der Nacht nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Sie schätzt den Schaden auf rund 200.000 Euro. (Foto: NonstopNews)

9 Kommentare zu “Großbrand auf Bauernhof”
  1. Gibt es schon wieder eine neue Generation von Hubrettungsfahrzeugen? Fehlen bei dem Bild noch zwei Gabelstapler die den Schlepper anheben…. Hoffentlich bekommt der Verantwortlich dafür ordentlich die Ohren lang gezogen.

  2. des is a arbeitskorb für an frontlader, des taugt doch so.
    der werd a gsichert sa.

  3. @ Arne: In der Sache hast du sicher recht! Ich denke auch, es ist nicht zu rechtfertigen! Aber, bitte bedenke, du du nur den kurzen Text hier gelesen und das Bild gesehen hast!

  4. Hallo Arne, dies ist ein landwirtschaftliches Hubgerät, was offiziel durch die Berufsgenossenschaft abgenommen ist. Wir vom Dorf benutzen dieses Gerät öfter, wie auch andere Dorffeuerwehren, bei Arbeiten in größeren Höhen. Kleinere Gemeinden können sich keine Dl leisten wie Großstädte

    MFG Marcus (Ortsbrandmeister)

  5. Tja Feuerwehr eben… Fängt doch damit schon an das nicht immer an die PSA gedacht wird. Aber dieses Foto ist echt das Highlight ;))

  6. Notrufprotokoll

    das Bild ist ein wenig unscharf, aber für mich sieht das so aus, als wäre der Feuerwehrmann mit einem Gurt gesichert.

    Wenn dem so ist, wäre das für mich vertretbar, manchmal muss man eben improvisieren.

  7. Für mich sieht das aus, als stände der Kamerad in einem Arbeitskorb für Flurförderzeuge. Die sind auf der Gabel gesichert und für solche Arbeiten zugelassen.

    Alos erstmal informieren und dann über die Ohren von anderen reden…

  8. Das Bild zeigt doch einmal mehr den Einfallsreichtung kleiner Feuerwehren!
    Wenn das benötigte Rettungsgerät nicht zur Verfügung steht, muss man sich halt manchmal nur zu helfen wissen.
    Obwohl das natürlich aus Sicht des Unfallschutzes etwas problematisch ist. Leider kann man nicht erkennen, ob sich die Kameraden gesichert haben.

  9. Ohne Zweifel handelt es sich hier um kein Hubrettungsfahrzeug. Hier war nur ein kreativer Feuerwehrmann am Werk. So ein Arbeitskorb wird in der Landwirtschaft in der Kombination mit einem Traktor mit Frontlader eingesetzt um Arbeiten in der Höhe zu verrichten. Ich selber schätze die Aktion nicht als riskant ein. In der Landwirtschaft werden solche Arbeitskörbe eingesetzt um z. B. Bäume zu beschneiden mit der Motorsäge etc. Es besteht keine Gefahr des Absturzes auch mit dem Einsatz des Strahlrohres. Warum diese Aufregung ?

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