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Das eDossier zeigt Vor- und Nachteile der „Oslo-Methode“ und erklärt das exakte Vorgehen bei dieser skandinavischen Variante der Unfallrettung.
Unfall auch durch eCall gemeldet

Frontalzusammenstoß offenbar nach Geisterfahrt

Stuttgart (BW) – Ein lebensgefährlich verletzter Mann, eine schwer verletzte Frau, zwei Fahrzeuge total zerstört – die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Donnerstagabend in Stuttgart. Die Polizei geht davon aus, dass die Kollision von einem 58 Jahre alten Mann verursacht worden ist. Er soll mit einem Smart als Geisterfahrer auf einer Bundesstraße unterwegs gewesen sein.

Nach derzeitigen Ermittlungen fuhr der Mann gegen 23.20 Uhr auf der falschen Fahrbahn der autobahnähnlich ausgebauten B 10. Auf Höhe der Otto-Konz-Brücken kam es dann zu einem frontalen Zusammenstoß mit dem BMW einer 20-jährigen Fahrerin.

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Bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gingen sowohl über den Notruf 112 als auch über einen automatisierten Notruf (e-Call) Unfallmeldungen ein. Dank dieser Meldungen wussten die Disponenten sofort die genaue Örtlichkeit und sogar die Fahrtrichtung des Unfalls. Notrufe über Mobiltelefon werden in der Integrierten Leitstelle Stuttgart über die sogenannte AML-Technik empfangen. Diese zeigt dem Disponenten nach ein paar Sekunden bereits die Örtlichkeit des Notrufenden an. 

Nach Eingang der Notrufmeldung wurde der Lösch-/Rüstzug der Berufsfeuerwehr der zuständigen Hauptfeuerwache 3 Bad Cannstatt und des Rettungsdienstes Stuttgart alarmiert.

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Die Fahrerin des BMW hatte sich trotz ihrer Verletzungen selbst befreien können. Der Fahrer des Smart war schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und befand sich in kritischem Zustand. In enger Abstimmung zwischen Einsatzleiter, Rettungsdienst und Notärztin wurde ein innerer Retter im Fahrzeug des Eingeklemmten eingesetzt und die patientengerechte Rettung eingeleitet. Mit hydraulischem Rettungsgerät schufen die Einsatzkräfte zunächst eine Versorgungsöffnung zum Patienten. Anschließend folgte eine große Seitentüröffnung, es wurde eine schnelle Rettung angestrebt. Da sich der Zustand des Patienten zu diesem Zeitpunkt bereits massiv verschlechterte, änderte das Team den Modus und führte eine Sofortrettung durch. Eine Rettungswagen-Besatzung versorgte zeitgleich die BMW-Fahrerin.

Im Nachgang zu den Rettungsmaßnahmen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme der Polizei mit Hilfe einer Drehleiter aus. Die Besatzung eines Rüstwagen Umweltschutz der Feuerwache 2 West unterstützte bei den Reinigungsarbeiten.

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Die Hintergründe des Unfalls sind derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt werden, weshalb es zu Verkehrsbehinderungen kam. Die Polizei geht davon aus, dass durch den mutmaßlichen Falschfahrer auch noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet worden sind. 

Unfall auf der B10 in Stuttgart. Ein Smart und ein BMW sind frontal zusammengestoßen. (Bild: 7aktuell.de / Adomat)
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