Feuerwehrhaus zugeparkt: Retter kommen bei tödlichem Brandeinsatz zu spät

Bezirk Neunkirchen (Österreich) – Am Freitagabend kam in der Ortschaft Diepolz (Niederösterreich) eine 57-jährige Frau bei einem Wohnhausbrand ums Leben. Um kurz vor 20 Uhr waren die Einsatzkräfte alarmiert worden. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte aus, für die Frau kam diese Hilfe jedoch zu spät. Brisant: Das Ausrücken der nahe gelegenen Feuerwehr Diepholz wurde verzögert,  weil Anwohner die Hallenausfahrt der Feuerwehr zugeparkt hatten. Ob die Frau hätte gerettet werden können, ist noch unklar. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Die Tochter der Verstorbenen hatte den Brand entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Darauf erfolgte die Alarmierung zu dem Wohnhausbrand für die Feuerwehren Diepolz, Ramplach, Wartmannstetten, Straßhof, Natschbach und Loipersbach.

Als die Diepolzer Kameraden ihr Feuerwehrhaus – nahe der Einsatzstelle – erreichten, verging zunächst nochmal wertvolle Zeit, weil Anwohner ihre Pkw so am Straßenrand geparkt hatten, dass ein Ausrücken nicht möglich war.

 

8 Kommentare zu “Feuerwehrhaus zugeparkt: Retter kommen bei tödlichem Brandeinsatz zu spät”
  1. R. Müller

    Dafür gibt es bei der Feuerwehr große Fahrzeuge, die mit einem Raumschild ausgerüstet gehören. Es sind immer die gleichen Unverbesserlich en. Hier ist die Justiz in voller Härte gefragt.

  2. Da gibt’s nur eine richtige Lösung.
    Führerschein für mindestens 1jahr weg und Gefängnissstrafe.
    Wann geht unsere Gesellschaft denn endlich mal dagegen an.

  3. Didinger Michael

    Wer so handelt sollte bei dem jemand uns Leben kommt.
    Sei es zustellen von Gerätehäuser, kein bilden einer Rettungsgasse angreifen von Rettungskräfte sollte wegen Todschlag angezeigt werden.

  4. Sebastian

    Die Anwohner gehören ins Gefängnis auch wenn es den Toten nichts mehr nützt, unmöglich wie auch in Deutschland immer weniger Rücksicht genommen wird, da wird sich mehr über Flüchtlinge aufgeregt als über solche Egoisten die zu faul sind zwei Meter zu laufen…

  5. Sebastian @ es sind beide Themen strikter und nachhaltig zu klären. Deutschland nervt langsam mit der Weicheierei. Ich könnte hunderte Fälle nennen, die längst erledigt und geklärt wären! !!

  6. Das war in Österreich!
    Die rechtlichen Grundlagen dürften ähnlich wie in D sein. Schlimm, dass es Anwohner sind.

  7. Christian G.

    Da gibt es für mich nur eine Art damit umzugehen:

    Alle, ich betone, ALLE Autofahrer welche die Feuerwehrzufahrt zugeparkt haben Anzeigen wegen Behinderung von Rettungskräften und Fahrlässiger Tötung. (Geht das unter Fahrlässige Tötung? Kenne mich da juristisch nicht so gut aus.)
    Dazu noch den Führerschein für MINDESTENS ein Jahr, am besten sogar für zwei Jahre einziehen und nach Ablauf dieser Frist die betreffenden Personen den Lappen komplett neu machen lassen.

    Oben drauf sollte noch GANZ genau geklärt werden ob die Frau hätte gerettet werden können wenn die Diepholzer Kameraden sofort hätten ausrücken können und wenn ja, dann sollten extreme Geldstrafen im 10.000€ Bereich verhängt werden, oder aber Gefängnisstrafen von mindestens 2 Jahren.

    Mag zwar übertrieben wirken, aber leider merken es solche Leute nur wenn man ihnen die Strafe für ihr Handeln mit Anlauf in die Fresse tritt.
    Es wird einfach langsam Zeit das Einsatzkräfte in Deutschland ihre Aufgaben und Pflichten besser durchführen sowie die damit verbundenen Rechte besser in Anspruch nehmen können.
    Denn es kann einfach nicht sein, das Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mehr und mehr Respektlos behandelt, in Ausübung ihrer Aufgaben behindert und teils sogar angegriffen werden und sich dann noch nicht mal wehren dürfen/können weil sie dann erst Recht Stress bekommen und die “Bösen Einsatzkräfte” sind.

  8. Soviel Dummheit gehört mit Führerscheinentzug und mit Gefängnis bestraft.

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