Produkt: Feuerwehr-Magazin 8/2019
Feuerwehr-Magazin 8/2019
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Fahrer tödlich verletzt

88-Jähriger stürzt mit Pkw aus Parkhaus

Hamburg – Ein 88-jähriger Mann stürzte am Dienstagabend mit seinem Pkw aus einem Parkhaus in Hamburg. Das Fahrzeug war nach seinem Fall aus 15 bis 20 Meter Höhe zunächst auf dem Dach liegen geblieben und musste von den Einsatzkräften mit Muskelkraft aufgerichtet werden, wie die Feuerwehr Hamburg mitteilte. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall tödlich.

Zeugen meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf den aus einem Parkhaus gestürzten Pkw. Eine Person sollte sich noch in dem Fahrzeug befinden. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr- und Rettungswache Barmbek stellten nach ihrem Eintreffen außerdem fest, dass am Parkdeck an der Durchbruchstelle ein gelöstes Fassadenteil hing. Dieses drohte herabzustürzen.

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Szene Hamburg Parkhaus Pkw
Das Fahrzeug lag zunächst auf dem Dach und musste durch die Feuerwehr aufgerichtet werden. Foto: Lars Ebner

Zunächst sperrte und sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle. Der Notarzt konnte bei der Untersuchung des eingeklemmten Mannes nur noch dessen Tod feststellen. Die Feuerwehr richtete anschließend mit Muskelkraft den auf dem Dach liegenden Pkw auf und bereitete die Bergung des 88-jährigen Mannes vor. Hierzu mussten die Einsatzkräfte den oberen Teil des Fahrzeugs aufschneiden. Ein RTW transportierte die Leiche in das Institut für Rechtsmedizin.

Ein Kriseninterventionsteam des DRK betreute 12 Zeugen des Unfalls vor Ort. Baustatiker sollen das Fassadenteil an der Unfallstelle begutachten. Eine Fachfirma sperrte das Gebäude ab. Die Unfallstelle wurde abschließend der Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Unfallursache einleitete.

Vor Ort waren ein Löschzug der BF sowie eine Freiwillige Feuerwehr, der B-Dienst, der Gerätewagen Rüst, ein Pressesprecher, mehrere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Das Kriseninterventionsteam des DRK kümmerte sich mit acht Mitarbeitern um die Betreuung der betroffenen Augenzeugen. Insgesamt waren 28 Kräfte im Einsatz.

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