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1995: Großbrand in Marburg (HE) beschleunigt deutschlandweite Einführung neuer Schutzkleidung. Inklusive Bonus: Erster Einsatzbericht aus dem Feuerwehr-Magazin 11/1995
Einsatz in Neuss (NW)

Atemschutznotfall: Zwei Feuerwehrmänner bei Kellerbrand verletzt

Neuss (NW) – Am Donnerstagabend war die Neusser Feuerwehr bei einem Kellerbrand in einem im Rohbau befindlichen Wohngebäude im Einsatz. Während des Innenangriffs kam es bei einem Atemschutztrupp zu einem Notfall. Der Sicherungstrupp eilte den Feuerwehrmännern zur Hilfe und rettete sie aus dem Gebäude.

Um 18.04 Uhr wurde die Feuerwehr Neuss zu dem Brand im Stadtteil Weckhoven im Süden alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Direkt wurde die Alarmstufe erhöht und Verstärkung nachgefordert. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein leerstehendes Baugebäude.

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Ein Atemschutztrupp ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Starke Rauchentwicklung, enorme Wärme und Flammen erschwerten den Innenangriff. Nach den ersten Löschversuchen wollte der Trupp für die Ablösung gerade den Rückzug antreten, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Unfall kam. Beide Einsatzkräfte wurden verletzt. Als sie ihren Notfall per Funk meldeten, eilte sofort eine bereitstehende Rettungseinheit unter Atemschutz in den Keller.

Sie konnten die Kräfte schnell ins Freie bringen und an den Rettungsdienst übergeben. Nach der medizinischen Erstversorgung am Einsatzort wurden beide Feuerwehrmänner unter Notarztbegleitung in eine Spezialklinik transportiert. Sie hatten schwere Verletzungen erlitten, aber es bestand keine Lebensgefahr.

Die Löscharbeiten dauerten noch bis kurz vor Mitternacht an. Im Einsatz waren fünf Löschzüge, vier Rettungswagen und zwei Notärzte. Nach dem Einsatz wurden die anderen Feuerwehrleute auf der Feuerwache Hammfelddamm zusammengezogen und dort von Seelsorgern aus dem Rhein-Kreis Neuss empfangen. Die Angehörigen der verunfallten Feuerwehrleute wurden ebenfalls kontaktiert und betreut.

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