Staatsschutz ermittelt

Brandanschläge auf Corona-Testzentren

Gronau/Ahaus (NW) – In Belgien, den Niederlanden und Österreich kam es am Wochenende zu massiven Ausschreitungen, weil die jeweiligen Regierungen die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft hatten. Auch in vielen deutschen Bundesländern gelten inzwischen strengere Regeln (wie zum Beispiel in Bayern oder Sachsen). Aus Nordrhein-Westfalen werden zwei Brandanschläge auf Testzentren gemeldet. Sowohl in Ahaus-Ottenstein als auch in Gronau-Epe brannten in der Nacht zu Sonntag Zelte an Corona-Teststationen.

Gleich auf zwei Testzentren in Nordrhein-Westfalen wurden am Wochenende Brandanschläge verübt. Foto: WDR

In beiden Fällen hatten Zeugen die Brände relativ frühzeitig entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Nach Polizeiangaben entstand dadurch nur ein Schaden von jeweils rund 10.000 Euro. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.  

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Ein Container und ein Pavillon in Ahaus wurden recht stark beschädigt. Es war bereits der dritte Brand an dieser Teststation innerhalb eines Jahres. Außerdem war der Polizei von den Betreibern mit Graffitis besprüht worden.

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Auch auf die Station in Gronau war bereits zuvor ein Brandanschlag verübt worden. An dem Testzelt fanden die Ermittler außerdem den Schriftzug “Stop oder Tod”. Genau mit diesen Worten hatten vor einiger Zeit auch die Täter die Teststation in Ahaus beschmiert.   

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