Sachsen lässt Feuerwehr-App entwickeln

Freiberg (SN) – Ob bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Gefahrguteinsätzen – die Feuerwehren im Freistaat Sachsen bekommen zukünftig elektronische Hilfestellung bei ihrer Arbeit. Die TU Bergakademie Freiberg entwickelt eine spezielle Feuerwehr-Applikation, die den Einsatzkräften wichtige Informationen auf einem Tablet-Computer anzeigt und Sicherheit und Effizienz bei Einsätzen verbessert.

Eine Applaikation auf einem Tablet-Computer soll Sachsens Feuerwehren im Einsatz unterstützen. Foto: Rico LöbAn der Einsatzstelle kann voraussichtlich ab Ende 2014 über die App die Atemschutzüberwachung durchgeführt werden. Bei Gefahrguteinsätzen reicht das Einscannen der Warntafeln, um die entsprechenden Stoffdaten abzurufen. Löschwassermengen können mit der intelligenten Software berechnet und auch Hydrantenpläne und Rettungskarten für verunfallte Pkw per Fingertipp angezeigt werden. Mit all diesen nützlichen Funktionen wird die App zu einem wichtigen Hilfsmittel der Einsatzkräfte.

Innenminister Markus Ulbig hat gemeinsam mit dem Kanzler der TU Bergakademie Freiberg,  Dr.  Andreas  Handschuh, eine Kooperationsvereinbarung über die Entwicklung der “Feuerwehr-App”  unterzeichnet. Das Land steckt rund 69.000 Euro in das Projekt. Sachsens Feuerwehren wird die Software dann kostenlos zur Verfügung stehen. Die Einsatz-App bleibt aber kein Einzelprojekt. Parallel beschäftigt sich die Arbeitsgruppe “Alarmierung 2.0” mit einer intelligenten Alarmierungs-App. (Foto: Rico Löb)

9 Kommentare zu “Sachsen lässt Feuerwehr-App entwickeln”
  1. endlich!
    Damit alle ausrücken können..
    Sirene hört man nicht immer und gerade die jungen Kameraden haben meistens noch kein TME und sind genau so wichtig für einen Einsatz wie die ältere Abteilung!
    Deshalb ist das die beste Idee.
    Und das Geld wird mal richtig gut investiert! 🙂
    Sauber!

  2. Tut sich da überhaupt was mit der Entwicklung?

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