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Schweres Zugunglück bei Braunschweig

Braunschweig (NI) – Bei einem schweren Zugunglück sind am frühen Mittwochmorgen in Braunschweig 16 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Ein Regionalzug war nach einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen auf ein Feld gestürzt, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Insgesamt befanden sich etwa 60 Menschen in der Bahn.

Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der Fahrer eines Lkw verbotenerweise die Bahngleise befahren. Der 53-Jährige hatte versucht eine Abkürzung zu nehmen, da das Tor einer Mühle, zu der er gelangen wollte, verschlossen war. Dabei hatte sich das Fahrzeug festgefahren. Der Fahrer stieg aus, um Hilfe zu holen. Ein aus Salzgitter kommender Zug (RB 14955) fuhr unterdessen mit einer Geschwindigkeit von rund 80 km/h auf den stehenden, mit mehreren Tonnen Getreide beladenen Lkw auf. Großes Glück hatte dabei der Lokführer – er konnte sich mit einem Sprung gerade noch in Sicherheit bringen. Trümmer durchbohrten anschließend den Führerstand des Triebkopfes. Der Zug entgleiste.

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Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben der Versorgung der Verletzten galt ein Augenmerk der Feuerwehr auslaufendem Öl und Diesel. Nicht verletzte Fahrgäste mussten betreut werden. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Lkw-Fahrer wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr.

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