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Auf 25 Seiten: Unfallanlysen, Einflüsse der Konstruktion und vorbeugende Maßnahmen.
"Dreister Verstoß gegen die StVO"

In der Rettungsgasse: Pkw-Fahrer folgt Feuerwehrfahrzeug

Pforzheim (BW) – Am Donnerstag war die Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Horn und Blaulicht zu einem Pkw-Brand auf der A 8 kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-West in Richtung Stuttgart unterwegs. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Pforzheim bemerkte der Maschinist beim Durchfahren der Rettungsgasse plötzlich, dass ihm ein Audi unmittelbar folgte.

Auf der A 8 soll ein Audi-Fahrer einem Feuerwehrfahrzeug auf dem Weg zu einem Fahrzeugbrand durch die Rettungsgasse gefolgt sein (Symbolbild).

Über eine geraume Strecke hat sich der 29-jährige Fahrer eines Audi an das Einsatzfahrzeug gehängt. Schließlich hielt der Feuerwehr-Maschinist in der Rettungsgasse an und forderte den Pkw-Fahrer auf, sich unverzüglich ebenfalls in die Rettungsgasse einzugliedern.

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Als die Feuerwehren Pforzheim und Remchingen die Löscharbeiten fast beendet hatten und die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen langsam an der Einsatzstelle vorbeirollten, erkannten sie auch den Audi wieder. Die Polizei kontrollierte den Fahrer, der nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen muss.

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In diesem Zusammenhang bitte die Polizei, die von einem “dreisten Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung” spricht, dass sich Zeugen bei der Verkehrspolizeiinspektion unter 07231/125810 melden.

Rettungsgasse rettet Leben

Die Rettungsgasse kann bei Unfällen auf Autobahnen oder im dichten Stadtverkehr Leben retten. Sie dient dazu, dass Fahrzeuge der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei schnellstmöglich zum Einsatzort kommen. Leider vergessen Autofahrer häufig, eine Rettungsgasse zu bilden oder es kommt zu Problemen beim Versuch. Wir geben wichtige Hinweise zur Rettungsgasse – zum Handeln und zu den Regelungen.

Inhaltsverzeichnis:

Rettungsgasse: Gesetzliche Vorgaben

Wichtig ist: Alle Autofahrer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Ausschlaggebend ist hier der Paragraph 11 “Besondere Verkehrslagen”, Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO), in der aktuellen Fassung gültig seit 28. April 2020:

“Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.”

Mit der Novelle der StVO sollte auch eine neue Bußgeldkatalogverordnung in Kraft treten. Aufgrund eines Zitierfehlers ist diese aber ungültig, viele Sanktionen sind inzwischen von allen Bundesländern vorerst außer Vollzug gesetzt worden, darunter auch bei Rettungsgassen-Verstößen.

Aktuell sind 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg fällig, wenn jemand keine Rettungsgasse bildet. Kommt es beim Nichtbilden einer Rettungsgasse zu einer Behinderung, ist ein Bußgeld von 240 Euro zu zahlen, mit Gefährdung 280 Euro. Bei einer Sachbeschädigung sind 320 Euro vorgesehen.

Wer die Rettungsgasse oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängt, muss mit mindestens 240 Euro und zwei Punkten rechnen. Auch hier gibt es eine Staffelung bis hin zur Sachbeschädigung (320 Euro).

Ursprünglich waren auch ein einmonatige Fahrverbote vorgesehen, die aber zurzeit ausgesetzt sind. Im Spätsommer 2021 soll eine neue Bußgeldkatalogverordnung in Kraft treten.

Rettungsgasse bilden: So geht es!

Bei zwei Fahrstreifen ist die Rettungsgasse in der Mittel zu bilden. Autos, die sich auf dem linken Fahrstreifen befinden, müssen an den linken Fahrbahnrand fahren. Autos auf dem rechten Streifen fahren an den rechten Fahrbahnrand. Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen der ganz linken und der mittleren Fahrspur gebildet. Bei einer Autobahn mit vier Spuren gilt dies ebenso.

Es gilt zu beachten, dass der Standstreifen von Rettungskräften nicht als Zufahrt genutzt werden kann . Der Standstreifen ist nicht immer durchgehend ausgebaut oder könnte durch liegengebliebene Fahrzeuge unpassierbar sein.

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Rettungsgasse bilden: Was sonst noch wichtig ist

Damit die Bildung einer Rettungsgasse möglich ist, wird vom Autofahrer vorausschauendes Fahren verlangt. So gilt beispielsweise im Falle eines Staus, nicht zu dicht auf den Vordermann aufzufahren. Dadurch bleibt Platz zum Rangieren! Noch besser: Sobald der Verkehr ins Stocken gerät, die Rettungsgasse bilden! Gleiches gilt natürlich auch an Ampeln.

Ebenso wichtig: Auch wenn das erste Einsatzfahrzeug die Rettungsgasse passiert hat, darf die Rettungsgasse noch nicht geschlossen werden. Weitere Einsatzfahrzeuge können folgen, um die Unfallstelle anzufahren.

Kampagnen zur Rettungsgasse

Video des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen:

Niedersachsen startete im Sommer 2016 die  Kampagne “Rettungsgasse“. Innenminister Boris Pistorius will damit den Druck auf Autofahrer erhöhen, bei Unfällen auf Autobahnen Rettungsgassen zu bilden.

50 Spannbänder mit dem Logo “Staubildung: Rettungsgasse” wurden an besonders unfall- und staugefährdeten Autobahnabschnitten angebracht. Zum Auftakt der Kampagne im Sommer 2016 waren bereits 20 solcher Transparente aufgestellt worden. Darüber hinaus wurden rund 120 Einsatzfahrzeuge der Polizei mit dem Logo “Rettungsgasse” versehen.

Die Kampagne ist eine gemeinsame Kooperation zwischen der Polizei Niedersachsen, dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Landesverkehrswacht Niedersachsen, dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport.

In Hessen wurde die Kampagne “Rettungsgasse rettet Leben” ins Leben gerufen. Das private Informationsportal Wiesbaden112 und die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft – Landesgruppe Hessen, wollen mit ihrer Arbeit auf die Wichtigkeit der Rettungsgasse hinweisen und bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern für Verständnis werben. Hierzu wurde das Problem in zahlreichen Medien thematisiert werden. Mit Flyern und Aufklebern sollte das Bilden einer solchen Gasse visualisiert werden und als Gedächtnisstütze dienen.

Mitmachen kann bei der Kampagne jeder. Neben Einsatzfahrzeugen wurden bereits viele Privatwagen und auch Fahrschulfahrzeuge mit Hinweisaufklebern versehen. Weitere Hinweise zu der Kampagne gibt es hier: Rettungsgasse rettet Leben

Positives Beispiel im Video

Einsatzfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing (BY) auf der Autobahn 96 in Fahrtrichtung München. Die Kameraden waren auf dem Weg zu einem Pkw-Brand und aufgrund einer ordentlichen Rettungsgasse schnell am Einsatzort gewesen.

Werben für die Rettungsgasse: Folienbeklebung am Feuerwehrfahrzeug

Wahlstedt (SH) – Die Feuerwehr Wahlstedt (Kreis Segeberg) macht es vor: Die Kameraden der Wehr haben ihre Fahrzeuge mit einer Beklebung versehen, die auf die Bildung einer Rettungsgasse hinweist. Neben der Werbung für die Rettungsgasse kann die Beklebung auch im Ernstfall von großem Vorteil sein.

Was für ein Hingucker: Die Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt hat ihren Fuhrpark an Löschfahrzeugen mit Werbung für die Rettungsgasse versehen. Leuchtend Blau prangt die Sonderbeklebung an den Geräteräumen Rückseite (GR) der Fahrzeuge. Die Kameraden wollen so für die Maßnahme der Rettungsgasse Werbung machen und hoffen auf mehr umsichtige Autofahrer.

“Bei Unfällen auf der Autobahn haben die Rettungskräfte oft große Probleme, schnell an die Einsatzstelle zu gelangen. Um die Fahrer im Stau auf ihre Pflicht hinzuweisen, die Rettungsgasse auch nach dem Passieren der ersten Rettungsfahrzeuge offen zu halten, wurden unsere Löschfahrzeuge mit einem zusätzlichen Hinweis beklebt”, erklärt die Feuerwehr auf ihrer Internetseite. Zudem ist die Beklebung auch allgemeine Werbung für die Maßnahme fernab der Bundesstraße oder Autobahn.

Hier geht’s zur Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Wahlstedt

Ursprünglich stammt die Idee der Heckbeklebung von der Feuerwehr Fürstenwalde/Spree aus Brandenburg (Landkreis Oder-Spree). Diese hat sich aufgrund massiver Probleme bei der Bildung der Rettungsgasse auf der Autobahn diese Maßnahme einfallen lassen. Bei den Kameraden der Feuerwehr Wahlstedt war bislang der Spruch “Bei Alarmfahrt – Abstand halten” auf dem hinteren Geräteraum zu lesen.

Von nun an findet sich am Heck jedes Löschfahrzeuge in gut lesbarer Schrift der Hinweis “Rettungsgasse” und “rescue lane”. Neben der Autobahn A21 gehört auch die B205 zum Ausrückebereich der Wehr. Nach eigener Aussage haben die Retter hier immer wieder mit fehlenden Rettungsgassen zu kämpfen. Wertvolle Zeit geht dementsprechend verloren. Die neue Beklebung soll dies nun ändern.

Lautstarker Appell: Ein Rocksong für Rettungsgasse

Oldenburg (NI) – Die norddeutsche Punkrockband “Run Zero” widmet ihren neuen Song dem wichtigen Thema Rettungsgasse. Unterstützt wurden die Musiker von der Feuerwehr Zetel (Kreis Friesland). “Der rockige Song geht ins Ohr und hoffentlich auch in viele Köpfe”, betont Feuerwehr-Magazin-Redakteur Olaf Preuschoff, der Run Zero besucht hat.

Making of des Video-Clips von Run Zero zu ihrem Song “Rettungsgasse”. Foto: Feuerwehr Zetel

Grundidee des Songs war nicht zwangsläufig das Thema Rettungsgasse im Sinne der Feuerwehr. Aber die Idee kam Texter und Gitarrist Guido auf der Autobahn, als er ein Banner zum Thema Rettungsgasse sah. Somit ist der Text auch in beide Richtungen zu verstehen: Rettungsgasse für das eigene Leben und Rettungsgasse für die Feuerwehr nach einem Unfall. Das Lied und besonders der Refrain thematisieren die dramatische Notlage, selbst Unfallopfer zu sein und auf Rettung zu warten. 

“Es ist der Moment, in dem ich Euch am meisten hasse. Mein Leben braucht eine gottverdammte Rettungsgasse”

Ein lautstarker und schroffer Appell an die Zuhörer. Aber Flüstern ist bei Menschenleben in Gefahr nun mal nicht angebracht. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Zetel entstand übrigens, weil der Bassist Micha Eilers der Bruder des Zeteler Gemeindebrandmeisters Stefan Eilers ist.

Interview mit Frederik Braun: Denkt mit, bildet eine Rettungsgasse!

Hamburg – Mit seinem Video “Die Rettungsgasse rettet Leben” hat das Team vom Miniatur Wunderland in Hamburg nicht nur einen Internet-Hit gelandet. Sie haben auch große Aufmerksamkeit für das wichtige Thema Rettungsgasse erregt.

Frederik Braun erlebte persönlich, dass es für viele Autofahrer nicht selbstverständlich ist, im Stau nach einem Unfall eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge frei zu halten. So entstand die Idee zu dem Videoprojekt. Thomas Lichters interviewte Braun für das Löschblatt.

Löschblatt: Welche Affinität habt Ihr zur Feuerwehr und Themen rund um unseren Beruf?

Frederik Braun: Bereits als Kinder, im Alter von sechs oder sieben Jahren waren wir begeistert von der Feuerwehr. Wir wohnten damals in der Nähe der Wache 11 und da Gerrit damals schon handwerklich begabt war bauten wir die Wache aus Gips und Moltofil nach. Mit acht oder neun Jahren haben wir oft nach der Schule vor der Wache gewartet und sind den Einsatzfahrzeugen dann mit den Fahrrädern hinterher gefahren und haben bei den Einsätzen zugeschaut. Der Hausmeister unseres Hauses war ebenso begeistert wie wir und hat uns nach Absprache mit unseren Eltern oft mit dem Auto mitgenommen, wenn er einen Alarm mitbekommen hat. Wenn wir dann in den seltenen Genuss eines Besuches an der Wache kamen, konnten wir vor Aufregung nächtelang nicht schlafen. Modellbau war für uns immer schon wichtig, die Feuerwehr war aber noch wichtiger. Auch heute empfinden wir wie die Kleinkinder, wenn es um die Feuerwehr geht, unsere Interessen haben sich jedoch mehr in Richtung Fahrzeugpark und Logistik verlagert.

Es wäre mehr als logisch, wenn wir in der Freiwillige Feuerwehr eintreten würden, aber wir trauen uns nicht zu, die schrecklichen Bilder zu ertragen, die zum Beispiel bei schweren Unfällen entstehen.

Löschblatt: Wie entstand die Idee zu dem Clip mit der Rettungsgasse?

Braun: Ich fuhr im Sommer auf die Autobahn A255, um über die A1 nach Hause zu fahren. Schon nach kurzer Zeit stand ich im Stau, weil sich vor mir ein Unfall ereignet hatte. In einigen hundert Metern Entfernung konnte ich erkennen, dass ein Lkw quer stand. Einige Fahrer machten eine Gasse für die anrückenden Rettungskräfte und andere fuhren in die entstehenden Lücken, weil sie dann einen Meter weiter kamen. Damit versperrten sie die Gasse wieder. So dauerte es 15 Minuten, bis sich der Erste Rettungswagen zu uns vorgearbeitet hatte, weil die Leute es nicht begreifen oder schlichtweg egoistisch handeln. Bei dem Unfall war eine Person im Pkw eingeklemmt und die Rettung verzögerte sich dramatisch wegen dieses Fehlverhaltens. Da wusste ich, dass ich etwas tun musste.

Löschblatt: Welche Schritte folgten dann zur Umsetzung deiner Vision?

Braun: Das Konzept für den Film hatte ich bereits am nächsten Tag im Kopf. Wir bildeten ein Team von sechs Leuten für die Entwicklung, mein Bruder war auch dabei. Sogar in diesem kleinen Kreis herrschte Uneinigkeit über die Umsetzung des Projektes. Einige wussten selbst nicht, wie die Rettungsgasse gebildet wird, andere zweifelten daran, dass wir mit unseren Bemühungen etwas an der gesellschaftlichen Entwicklung und dem Bewusstsein der Menschen ändern können. Also setzte ich das Projekt einfach durch.

Braun: Zunächst bauten die Modellbauer eine Autobahn nebst anliegenden Kulissen. Für die Dreharbeiten heuerte ich die Sterntaucher vom Kiez an, die Dialoge sollten meine Freunde Till Demtröder und Marek Erhardt einsprechen. Es entbrannte ein kleiner Streit unter den beiden, denn jeder wollte die Rolle vom muffeligen Horst übernehmen, dem auf der Anfahrt der Kragen platzt. Wichtig war uns ein original Hamburger Slang, der jedoch auch in Bayern gut zu verstehen ist. Und wir machten uns sehr viele Gedanken, ob wir mit Horst die Feuerwehr in ein schlechtes Licht rücken könnten, bekamen aber seitens der Kollegen viele Hinweise, dass es solche Reaktionen durchaus geben kann, wenn man helfen will und immer wieder bremsen muss.

Wir brauchten zirka 10 Tage für den Aufbau der Anlage, vier Tage für den Dreh und zwei für den Schnitt. Als dann von den Behörden die Jahresstatistik zu den Verkehrstoten heraus gegeben werden sollte, haben wir vor lauter Nervosität auch noch die Nächte durchgemacht. Unter Zeitdruck mussten dann noch einige Szenen nachgedreht werden. Und das, obwohl wir uns für den Veröffentlichungstag eine Deadline von 14:00 Uhr gesetzt hatten, denn das ist die beste Zeit für die Onlinestellung. Wir schafften es bis 17:00 Uhr und die Zahlen der Klicks und Likes gingen durch die Decke. Rein statistisch hat bisher jeder dritte Deutsche den Film angeklickt, wenn man die Teilungen über Sender und andere mit einbezieht. Inzwischen läuft unser Film bundesweit auf den Monitoren in Warteräumen von Verkehrsämtern oder als Lehrfilm in Fahrschulen.

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Making-of zum Rettungsgasse-Video des Miniatur Wunderlandes. Foto: MiWuLa

Löschblatt: Habt ihr schon eine Idee für zukünftige Projekte dieser Art?

Braun: Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Fortsetzung der Rettungsgasse gibt. Wenn Horst dann mit seinen Jungs nach dem Einsatz auf dem Rückweg ist und an eine Stelle kommt, wo die Fahrbahn von zwei auf eine Spur reduziert wird. Denn das Reisverschlussverfahren funktioniert bei uns genauso schlecht, wie die Rettungsgasse. Da hätte Horst wieder ordentlich was über den Außenlausprecher zu schimpfen. Marek und Till wären übrigens sofort wieder dabei, den beiden Protagonisten Horst und Josch ihre Stimme zu geben.

Tausende von Kommentaren zu unserem Film von allen Seiten liefern darüber hinaus viele Anregungen. Leider sind wir die nächste Zeit total landunter. Der Ausbau von Italien kostet sehr viel Zeit und das ist noch lange nicht alles. Das Miniatur-Wunderland ist ständig im Wandel und Wachstum.

Hier geht es zur ersten Version des Youtube-Videos:

Hier ist die neue Version:

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hallo,
    ich war selbst 24 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr, und dort Maschinist.
    Als solcher fuhr ich oft genug mit Sondersignal zur Einsatzstelle, auch über die Autobahn. Daher möchte ich noch zwei Probleme dazu anmerken.
    Selbst wenn vor dem Einsatzfahrzeug brav alle aus dem Weg gehen, ist es aber oft so, daß hinter dem Fahrzeug wieder alle auf die normale Spur zurück kommen und weitere Fahrzeuge es umso schwerer haben.
    Das zweite ist, daß die Polizei endlich auch Motorradfahrer, die die Rettungsgasse nutzen, entsprechend bestrafen müssen. Es kann nicht sein, daß diese sich mit fadenscheinigen Argumenten das Recht zur Nutzung der Rettungsgasse herausnehmen, im Ernstfall dann vor dem Unfallereignis stehen und nicht wegkönnen, wohin auch, rechts und links ist ja die geschlossene Schlange, und damit den Zugang für die Rettungskräfte vollends blockieren (ist ja dann auch niemals nur einer, der da im Wege steht).
    Ich bin selber Motorradfahrer und meine Maschine ist mit einem luftgekühlten Motor auf den Fahrtwind angewiesen. Aber es ist mir lieber, daß mir ein Zylinderkopf durchglüht (Boxermotor) als daß vorne im schlimmsten Fall jemand stirbt. Daher ist es mir absolut unverständlich, daß die Polizei dieses Verhalten durchgehen lässt. Und wer das mit der Kupplung nicht hinbekommt, stellt sich einfach an den Rand und wartet ab, u.A. dafür ist der Mehrzweckstreifen da.

    Gruß
    Heiko Diederich

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