Löschpanzer zum Katastrophenschutz-Kongress

Bonn-Bad Godesberg (NW) – Mit einem zum Lösch- und Rettungsfahrzeug umgebauten Schützenpanzer “Marder” beteiligt sich die im nordrhein-westfälischen Hemer beheimatete Firma Airmatic RED am 5. Europäischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz-Kongress. Dieser tagt am 5. und 6. November in der Stadthalle Bad Godesberg. Der Schwerpunkt dieses Kongresses wurde in diesem Jahr auf das Thema Bevölkerungsschutz ausgedehnt. Veranstalter sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (TWH) sowie die Zeitung Behörden Spiegel. Inhaltlich unterstützt wird der Kongress durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die deutschen Feuerwehren.

Löschpanzer der Firma Airmatic RED während einer Übung. Foto: AIrmatic
Löschpanzer der Firma Airmatic RED während einer Übung. Foto: Airmatic

Ein Thema des Hauptprogramms sind technologische Innovationen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Hier kommt das Hemeraner Unternehmen Airmatic RED ins Spiel. Im Rahmen des NRW-Förderprojekts “Internationale Waldbrandbekämpfung” entwickelte das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren einen ganzheitlichen Lösungsansatz für dieses Aufgabenfeld, zu dem auch der Umbau gepanzerter ehemaliger Bundeswehrfahrzeuge gehört. Divisionsleiter Dr. Michael Henrichs: “Wir nutzen die Panzerung und den ABC-Schutz des ehemaligen Schützenpanzers, um dort Löscheinsätze oder Menschenrettungen vornehmen zu können, wo Personen oder ungeschützte Fahrzeuge sich zurückziehen müssen.”

Ein Kommentar zu “Löschpanzer zum Katastrophenschutz-Kongress”
  1. Hallo,

    unabhängig davon welches Ministerium in NRW das gefördert hat (das IM wars m.W. nicht!) bleibt die Frage, wo es tatsächlich einen Bedarf für derartige Fahrzeuge gibt, der auch realistisch erfüllt werden kann.
    Und da seh ich nach wie vor ausser Truppenübungsplätzen und vielleicht noch alten Schlachtfeldern wenig sinnvolle Möglichkeiten…

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