Unfallversicherung will nicht zahlen – Feuerwehrmann klagt

Aschaffenburg (BY) – Bei einem Einsatz im Oktober 2013 stürzte ein Feuerwehrmann aus dem Kreis Aschaffenburg beim Verlassen des Fahrzeugs. In beiden Knien rissen mehrere Sehnen. Noch heute leidet er unter Schmerzen. Allerdings will die kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) keine Rente zahlen. Dazu beruft sie sich auf ein Gutachten, nachdem die Verletzung zwar während des Einsatzes aber nicht durch diesen verursacht wurde. Wie das Info-Portal “Main-Netz” berichtet, hat der Feuerwehrmann deswegen Klage beim Sozialgericht Würzburg eingereicht.

Artikel: “Feuerwehrmann verletzt sich im Einsatz: Unfallversicherung verweigert Zahlung” (21. Mai 2015, Main-Netz)

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Anscheinen eine generelle Praktik der Berufsgenossenschaften, Sehenen-Verletzungen grundsätzlich als Folge von Krankheit darzustellen und dabei nach eigenem Bedarf die Fakten zum Unfallhergang zu ignorieren und zu verdrehen.
    Ich hatte den selben Ärger nach einem Bizeps-Abriss durch das Festhalten bei einem Sturz. Erst in der laufenden Verhandlung der zweiten Instanz hat die Bau-BG ihren Widerspruch zurückgenommen.
    Viel Glück und Beharrlichkeit dem verletzten Kameraden – und einen Guten Fach-Anwalt (es gibt nicht viele, die sich sowohl im medizinischen Gutachterwesen als auch im Sozialrecht auskennen)!

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