Training in Abrissgebäude

Feuerwehrübungen führen zu Anwohner-Beschwerden

Markt Peiting (BY) – Einsatzübungen in einem Abrissobjekt in Peiting (Kreis Weilheim-Schongau) haben der freiwilligen Feuerwehr des Ortes Ärger eingebracht. Nach mehreren Trainingseinheiten in dem Gebäude beschwerten sich insgesamt vier Anwohner aus der Nachbarschaft über Lärm und Geruchsbelästigungen. Die Feuerwehr will nun erstmal eine Pause einlegen.

Das Übungsobjekt – ein Wohnhaus – soll demnächst abgerissen werden, die Feuerwehr darf es seit Jahresbeginn für realistische Einsatzübungen nutzen. Zwar kam dabei kein echtes Feuer und nur eine Nebelmaschine zum Einsatz. Trotzdem fühlten sich Anwohner von der abendlichen Geräuschkulisse der Motoren gestört und klagten auch über Geruchsbelästigungen, berichtete der “Merkur”. Die Feuerwehr habe ihre Übungen jeweils spätestens um 21 Uhr beendet.

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Um die Situation zu beruhigen, kündigte die Feuerwehr in einem Rundschreiben an die Anwohner sowie bei Facebook eine rund dreiwöchige Pause bei den Übungen an. Künftig soll zudem auf den Einsatz der Nebelmaschine verzichtet werden. Die Feuerwehr wies außerdem darauf hin, dass die ehrenamtlichen Kräfte in der Regel nur am Abend Zeit für derartige Übungen hätten.

Hier geht´s zum Originalbeitrag: “Peitinger Feuerwehr übt in leerstehendem Haus – Anlieger beschweren sich und lösen Shitstorm aus” (Merkur, 2. März 2021)

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Eigentlich sollte man auf so ein Kommentar nicht antworten. Einfach mal zum Verständnis, Übung macht den Meister!!! Es ist sooo lehrreich an solchen Objekten zu üben. Genau wie Autos zerschneiden. Nur regelmäßige Übungen können im Bedarfsfall routiniert ausgeführt werden. Hier geht es sicherlich nicht darum irgendwelche Leute zu belästigen. Ein Tipp, die Feuerwehren suchen stets angagierte Männer und Frauen. Jeder kann sich mit seinen Stärken einbringen. Wäre dies nicht interessant für dich?
    Ich wünsche mir einfach mehr Verständnis für die ehrenamtlichen Leistungen unserer Feuerwehren im Land. Für mich seid ihr Granaten ❤

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  2. So was kommt vom Bauträger.. Um Stress zu machen… So geht das auch bei uns los. Eben.. Kommen immer do.. Ab 20.00 rauchbombe.. Strasse dich… Und feuerwehr spielen.. Und heute wieder.. Werde beim ordungs am nach fragen.. Und Bau Amt.. Plus Umwelt Amt.. Mal schauen wie lange der Kindergarten geht.. Und Jungs.. Macht doch das selbe bei euch zuhause…

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  3. So was kommt vom Bauträger.. Um Stress zu machen… So geht das auch bei uns los. Eben.. Kommen immer do.. Ab 20.00 rauchbombe.. Strasse dich… Und feuerwehr spielen.. Und heute wieder.. Werde beim ordungs am nach fragen.. Und Bau Amt.. Plus Umwelt Amt.. Mal schauen wie lange der Kindergarten geht

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  4. wegen dem Lärm. Bin gespannt was diese Anwohner erst sagen wenn die Bauarbeiten beginnen. Da darf sich die Baufirma jetzt schon freuen….

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  5. Haben die Anwohner draußen gesessen?
    Es ist Winter. Da sind die Fenster meistens geschlossen. Lärm? Geruchsbelästigung? Muss man als Anwohner auch mal in Kauf nehmen. Und da die Hütte ja bald abgerissen wird ist es auch zeitlich abzusehen. Aber warum knickt die Feuerwehr mal wider ein? Habt nen Arsch in der Hose und erklärt den Anwohnern warum es so ist wie es ist!! Ist natürlich von Vorteil dieses vorher zu machen.

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  6. Da es sich um geplante Übungen handelt, wäre es normal und sinnvoll im Sinn eines gute Miteinanders gewesen, die Anwohner VORHER einzubeziehen und rechtzeitig zu informieren. Eine ganz leichte Übung!

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  7. Nicht doch.
    Nicht der FW zurück geben.
    Zu den gehen, die sich lautstark beschweren, die Sachen in die Tür legen und sagen: “Beim nächsten Brand in einem Wohnhaus gehen SIE rein, natürlich unentgeldlich.”

    Sich wiederholende Übungen kann man sicher vorher ankündigen, absagen würde ich sie trotzdem nicht, wenn sich jemand beschwert.
    Nur informieren und weiter machen.

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  8. Warum muss immer die Feuerwehr informieren? Können die Nörgler nicht auch einmal zur Feuerwehr kommen und fragen bevor sie klagen? Dann man könnte man vor Ort sachlich und informativ darüber reden. Aber nein, klagen ist wahrscheinlich einfacher.

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  9. Das ist der gleiche Typus Bürger, der klagt dass die Feuerwehr nach 20 Uhr übt, aber sobald es bei ihm brennt im Nachhinein mit nem Anwaltsbrief vorbeikommt weil die Feuerwehr zu langsam gelöscht hat… Wer sich über sowas beschwert, hat in meinen Augen das Privileg verloren, die 112 rufen zu dürfen.

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  10. Alles korrekt @Christian !!

    Schade, wie schon geäußert, dass derart Gerichte nicht in ihren Urteilen berücksichtigen ?!!
    Immer wieder das Motto: nur nich bei mir !
    Energie erzeugen per Windrad : nur nicht bei uns um Gottes willen nee !
    usw.

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  11. Wir praktizieren dies auch, wenn möglich!
    Ob Brand-,TH-,Wasser- oder Türöffnung oder welche Art Übung es auch immer ist. Innerhalb der Truppe kommt dies nicht nur gut an, es werden sogar Wünsche für weitere Übungsbestandteile gewünscht.
    Wie sieht denn die Alternative dazu aus?
    Vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt unvorstellbar, nicht aber abwegig!
    Bezahlte Vollzeitkräfte die an eigens hergestellten Objekten übt!?
    „ Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt …?“
    Bezahlen? Die, die vorher gegen praxisnahe Übungen waren, sind?
    Leider nein, sondern alle
    Tip meinerseits:
    Bezieht die Nachbarschaft mit ein !
    Lasst sie nervöse Nachbarn spielen, da brauchen die sich nicht umzustellen

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  12. Jeder ist froh, dass es die Feuerwehr gibt, wenn er sie braucht. Aber am besten erscheint dann direkt am Einsatzort ein Löschzug mit den am besten ausgebildeten Feuerwehrangehörigen aus dem nichts. Dann gibts keine laute Anfahrt mit Sondersignal, kein Feuerwehrhaus, dass evtl. gegenüber des eigenen Vorgartens steht. Keine Sirene, die Nachts oder sonst wann heult. Und keinen Übungslärm, der einem lästig sein könnte.
    Ich könnte schwallkotzend davon rennen, wenn ich mit solchen Sachverhalten konfrontiert werde. Und neuerdings stelle ich das immer häufiger in Frage, warum ich mich für diese Gesellschaft noch engagiere, statt nachts durchzuschlafen…

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  13. Es ist unfassbar über was sich unsere sogenannten Mitbürger alles beschweren.
    Ein Großer Teil unserer Bevölverung wird zu Querulanten und Denuzieanten.
    Von den Angriffen auf Rettungsdienste,Feuerwehren und Polizei will ich erst gar nicht anfangen.
    Die Hemmschwelle der Menschen ist gesunken.
    Der betroffenen FW wünsche ich weiterhin alles gute.und lässt euch von solchen Idioten nichts von eurer tollen Arbeit kaputt machen.
    Ein ehemaliger BF ler.

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  14. Achso und die würden.sich auch beschweren wenn es bei denen bränd und keiner kommt

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  15. Recht magst du haben, aber ladet solche Leute ein zum Übungsabend sie sollen mal sehen was da alles zu tun ist und sprecht mit denen waum und weshalb das sein muss da die eh keine Ahnung haben welche Aufgaben eine Feuerwehr zu leisten hat. Nicht nur meckern sondern mit tun.

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  16. Das ist derselbe Personenkreis der auch dagegen klagt das die Sirene einmal im Monat für ne Minute zwecks Probealarmierung heult. Leider geben Gerichte solchen Leuten viel zu oft Recht.

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  17. Dieser Vorschlag ist sehr gut.

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  18. @manni73:

    wann soll denn dann geübt werden? Die meisten Feuerwehrleute sind berufstätig. Daher sind Übungen nicht vor 18 Uhr möglich (Eher 19 Uhr).
    19 – 21 Uhr = 2 Stunden das ist für eine Übung in einem Gebäude schon sehr knapp.

    Wenn ich zuhause umbaue, kann ich bis 22 Uhr krach machen und mit ner Schlagbohrmaschine arbeiten. Aber wenn die Feuerwehr ab und zu mal bis 21 Uhr übt soll das ein Problem sein?

    Das Problem wirkliche Problem ist, das solchen Leuten recht gegeben wird! Hier handelt es sich um eine Vorübergehende Maßnahme und das auch nicht täglich sondern gelegentlich. Solche Beschwerden müssten von oberster stelle direkt abgewehrt werden. Denn durch die Übungen, wird nicht einzelnen Leuten geholfen, sondern ALLEN Bürgern. Und die Leute die sich dort beschweren, wären die ersten die wenn es bei ihnen brennt, sich beschweren warum die Feuerwehr nicht richtig Ausgebildet ist und alles falsch gemacht hat.

    Wie das alles vorher Kommuniziert wurde, weiß ich nicht deswegen kann ich darüber nichts sagen. Aber aus eigener Erfahrung, hilft das bei vielen Leuten, aber es gibt immer Jemanden der sich dann trotzdem Aufregt.

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  19. Ich finde es auch nicht prickelnd bei 30° im Schatten die Ölspür zu fegen, Atemschutz macht nicht immer Spaß, der Piepser nachts um halb 3 Uhr zerreibt die Nerven. Die Nacht irgendwo draussen im Kalten ist kräftezehrend.

    Aber wir machen das um anderen zu helfen, deren Eigentum, Leib und Leben zu beschützen. Ohne zu motzen oder uns zu beschweren.

    Was halten diese Nörgler für unsere Gesellschaft aus? Nicht genug meine ich!

    Vielleicht sollte man den “Gestörten” anbieten sich probehalber aus der Gemeinde ausbürgern zu lassen. Mal zwei Wochen ohne Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, ohne OPNV und Kindergarten, etc. Ohne Schutz der Feuerwehr sowieso. Alle kommunalen Aufgaben einfach ruhen lassen.
    Das wäre eine Gelegenheit den Maßstab zu überdenken, ab wann man sich beschwert, wenn andere für einen Arbeiten und dabei Lärm und Geruch machen.

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  20. Den Wutausbruch einigen hier verstehe ich, Aber bis 21 Uhr Übungen ist schon belastend für Anwohner mit Kleinkinder oder Schichtdienst.
    BÜRGERMEISTER ist klar dafür zuständig, die Feuerwehr kann das aber auch machen. Ich würde die Anwohner mal Mit dazu holen damit diese sehen um was es geht und das geht auch coronakonform, so kann man eine Kluft abbauen und vielleicht neue Mitglieder werben.
    Und eigentlich hätte man mit den Anwohnern am Anfang schon darüber Infomieren müssen damit so was erst gar nicht passiert.

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  21. Nicht die Feuerwehr, sondern der zuständige Bürgermeister hat auf solche Themen zu antworten. Und zwar unmissverständlich.

    Solche Objekte sind ein wahrer Segen für kleinere FFs, welche nicht den Luxus haben auf eine Übungseinrichtung zurückgreifen zu können.

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  22. Schlimm ist immer das Einknicken vor solchen Querulanten und Denunzianten. Bei dieser Feuerwehr würde ich meine PSA und Uniform zurück geben.

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  23. Ein besseres Übungsobjekt zu Realvorgaben gibt`s ja gar nicht. Von der Erkundung des Objekts bis zum Vorgehen der Trupps, unbekanntes Gebäude wie in Wirklichkeit. Da kann man auch noch mit Raucherzeuger,
    rote Lampen sowie mit Tongeber noch alle möglichen Einspielungen vornehmen. Dazu auch Wasser marsch bis zum Strahlrohr, Menschenrettung,…. …. Auch alles ohne Schäden am Objekt, ohne Haftungsansprüche, da es keine Schäden gibt. Ist so nur ganz gering möglich. Jede Wehr müßte solche Möglichkeiten nutzen, können, sowie wohl auch l e i d e r dürfen. Na ja, wenn nun die Feuerwehren schon bei Alarmen u.nächtlichen Alarmfahrten, Einsatzstellenabsicherungen, Rettungsgassen, ……. Probleme haben, ist dies fast zu erwarten. A l l e Bürger (u. -innen) wollen a l l e Sicherheiten, Versorgungen gleich welcher Art, Freizeit, …… Irgend jemand ist auch für den Brandschutz zuständig. Es muß alles voll funktionieren. I c h hab Anspruch darauf. Vorgabe und Basis aber : Kostenlos, schnellstens u. vollständig, ohne Beeinträchtigung meines Standarts und Besitz, natürlich auch : o h n e eigene Mitarbeit !! Kenn dies sehr, sehr gut als frühere Führungskraft, wird aber auch laufend ärger.

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  24. Hoffentlich brennt es bei den Nörglern nicht mal.ein Feuerwehrkamerad.

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  25. Dieser bescheuerten Mitbürgern möge der Herrgott den Feuerteufel bescheren. Sakra!

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  26. Ja nee, is klar. Häuft sich in letzter Zeit. Langsam beginne ich an meinem ehrenamtlichen Engagement für diese Gesellschaft zu zweifeln.

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  27. Hoffentlich brauchen die Anwohner nie die Feuerwehr…………

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