Rutschige Fahrbahn verursacht Unfälle

Feuerwehreinsatz nach Winterdienst: Falsches Streumittel ausgebracht

Waldkraiburg (BY) – Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Waldkraiburg (Kreis Mühldorf am Inn) hat ein privater Winterdienst am Dienstag statt Streusalz ein Mittel aus Aluminiumnitrat ausgebracht. Wie BR24 berichtet, wird dieser Stoff unter anderem in Färbereien als Beize und bei der Lederverarbeitung zum Gerben benutzt.

Feuerwehrleute mit Schlauch und Strahlrohr auf einem teilweise verschneiten Parkplatz
Nachdem ein privater Winterdienst einen Parkplatz in Waldkraiburg verschmutzt hat, reinigen Einsatzkräfte der Feuerwehr die Fahrbahn. (Bild: fib)

Es ereigneten sich mehrere Unfälle, da sich die Fahrbahn in eine rutschige Fläche verwandelte. Daraufhin rückte die FF Waldkraiburg an. Sie reinigte mehrere Stunden lang den Parkplatz und Fahrzeuge, die Kontakt mit dem schmierigen Mittel hatten. Warum es zur Verwechslung kam, muss nun die Polizei klären.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Streudienst ‘verklebt’ Parkplatz in Waldkraiburg” (BR24, 27. November 2018)

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Privater Parkplatz eines Supermarktes?
    Wo liegt da die Zuständigkeit der Feuerwehr? Ein gewerbliches Unternehmen, welches adäquate Technik zur Fahrbahnreinigung bereithält, wäre das Mittel der Wahl gewesen.
    Zur Vermeidung von weiteren Unfällen oder Kontaninationsverschleppung den betroffenen Bereich sperren (lassen) vom Eigentümer/Betreiber, somit wäre auch der Gefahrenabwehr genüge getan.
    Wer beurteilt die Schadstoffbelastung des ausgebrachten Aluminiumnitrats in der Oberflächenentwässerung, wohin es mit Sicherheit gespült worden ist? Fachgerechte Entsorgung sieht anders aus.
    Wer übernimmt die Garantie, dass der Fahrbahnbelag wieder in ordnungsgemäßem Zustand ist nach der Spielerei?

    Wie will man Arbeitgebern der Ehrenamtler schmackhaft machen, dass man stundenlang damit beschäftigt ist, ein Privatgrundstück laienhaft zu säubern, geschweige denn, neue Mitglieder werben und motivieren?

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