Druckabfall in Pumpen: Student entwickelt Lösung

Wels (Österreich) – Ein 25-jähriger Feuerwehrmann schrieb seine Master-Abschlussarbeit im Auftrag der Firma Rosenbauer. Dabei widmete er sich dem Problem der Kavitation. Also dem spontanen Druckabfall in Feuerwehrpumpen. Dieser wird dadurch verursacht, dass Wasser im Ansaugstutzen verdampft. Dieses Phänomen kann fatale Folgen haben, beispielsweise wenn Kräfte im Innenangriff plötzlich ohne Löschwasser dastehen. Dem jungen Oberösterreicher war es möglich eine Veränderung bestimmter Messwerte bei der Kavitation festzustellen, berichtet „nachrichten.at“ Er entwickelte eine Software, die diese Änderungen analysiert. Mit Hilfe eines Signallichts kann angezeigt werden, ob Gefahr eines Druckabfalls besteht. Rosenbauer will nun versuchen, die Technik in die Praxis umzusetzen.

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Artikel: “Der forschende Feuerwehrmann” (08. Januar 2016, nachrichten.at)

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Kann künftig Kavitation vermieden werden? Foto: Preuschoff
2 Kommentare zu “Druckabfall in Pumpen: Student entwickelt Lösung”
  1. franz hafner

    Kavitation:Beim Ansaugen von einen Brunnen mit zu wenig Wasserzufluß wenn die Geotätische Saughöhe überschritten wird, kann dadurch Kavitation entstehen,aber ein Ordentlich Geschulter Maschinist hört dass sich das Ansauggeräusch ÄNDERT!!!

  2. Die Betonung liegt aber auch auf “ordentlich geschult”, die meisten jüngeren Maschinisten in Freiwilligen Feuerwehren können bei älteren Pumpen , die keinen Elektrostartknopf haben, diese noch nicht einmal mehr anwerfen, weil sie die Technik nicht mehr kennen.

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