Cold Water Challenge: Führung tritt zurück

St. Wendel (SL) – Nach der Kritik des Bürgermeisters von St. Wendel an der Veröffentlichung eines “Cold Water Challenge”-Videos, ist die Führung der Feuerwehr St. Wendel von ihren Funktionen zurückgetreten. Der Kommunalchef hatte nach einem Bericht der “Saarbrücker Zeitung” unter anderem moniert, dass die Einsatzkräfte in dem Filmclip ohne Genehmigung mit Sondersignal in der Stadt gefahren seien und die Veröffentlichung untersagt. Offenbar ist der Streit um das Video aber nur ein Teil der Geschichte – es habe bereits in der Vergangenheit zwischen der Feuerwehrführung und der Stadtverwaltung Probleme gegeben, heißt es in dem Artikel weiter.

Artikel: “Führung des St.Wendeler Löschbezirks Kernstadt tritt nach Kritik an Spaß-Video zurück” (Saarbrücker Zeitung, 25. Juni 2014)

82 Kommentare zu “Cold Water Challenge: Führung tritt zurück”
  1. also da geb ich dir absulut NICHT recht! Zumal auch kleine Wehren große Straßen haben. Oder auch zum Einsatz in die benachtbarte Stadt, so bei uns; fährt und bei vollen Straßen mit Sondersignal braucht……..

  2. Wenn man den Anfang verfolgt hat dann war das eine schöne Idee der befreundeten Wehren. Es lief nix aus dem Ruder es war alles im Rahmen und es wurde viel gelacht. Und mal ganz ehrlich welche Wehr oder andere Organisation trinkt nach einer Übung nicht das eine der andere Bier. Wie in allen anderen Sportarten auch? Müssen wir uns dafür schämen??
    Klar einige Challenge sind wirklich aus dem Ruder gelaufen was die Gefährdung der Mitstreiter belangt. Sind aber alles Erwachsene und man sollte annehmen körperlich und geistig in der Verfassung so einen Spass mitzumachen.
    Mich hat dieser Ruck durch das gesamte Land fasziniert und sowas erzeugt Neider die eben genau dieses nicht geschafft haben.
    Das freundliche Nachbarschaftliche Gemeinsame.

  3. Vielleicht solltest du dankbar sein dass es deppen gibt die ihre Freizeit für adere Opfern..egal zu welcher zeit diese *freizeit* auch sein mag! Und den Spaß der sich damit verbinden lässt einfach auch mal gönnen !

  4. wir machen unsere Arbeit schon…meistens dann wennst Du im Bett liegst und Ausschlafen kannst und wir ohne Schlaft vom Einsatz in die Arbeit fahren die wir auch noch haben…Nur Blöd daherreden könnts…

  5. Dann sollte eine Einsatzfahrt als Übung reichen. Ganz ehrlich ob man einmal im jahr bei einer Übung mit Sosi fährt oder nicht macht keinen Unterschied … und ist auch keine Übung

  6. @bernd simonis
    Dann hoffe ich mal für dich, dass du eine BF in der nähe hast, wenn dein haus mal brennen sollte! Und keine ehrenamtliche Feuerwehr die du nicht zu schätzen weist! Das wertvolle gut Ehrenamt ist schon schwach genug, da muss man auch mit solchen mittel wie die CWC Werbung machen dürfen!

  7. CWC ist super, gut für Mitgliederwerbung . Da zeigt man auch mal das die Feuerwehr spass haben kann und nicht immer im Achtung stehen muss . Einst will ich aber noch los werden , es gibt was viel schlimmeres . Unzwar Alkohol in Dienstkleidung, finde es gehört sich nicht in Feuerwehruniform Alkohol zutrinken und dann besoffen durchs Dorf zulaufen . Das sollten sie verbieten , da passieren wesentlich mehr Unfälle.

  8. Wenn man bedenkt das die CWC zugunsten einer Stiftung die Brandverletze Kinder unterstützt ins Leben gerufen wurden ist doch einiges passiert aber dennoch ist es in einem gewissen Rahmen nichts nachteiliges

  9. Ich sage nur “Sie verwendeten missbräuchlich blaues Blinklicht…” 20,00 Euro. Der Bürger muß sich da drauf verlassen können, dass da wirklich Eile geboten ist…ansonsten schließe ich mich Oliver Mariak an… Alkohol in Uniform (und dann am Besten noch mit dem Dienstfahrzeug Nachschub holen) geht gar nicht!

  10. Ich habe gehört, die Freiwilligen Feuerwehren “auf dem Lande” haben Nachwuchssorgen?
    Da ist die CWC doch super Werbung – welchem Jugendlichen gefallen solche Späße nicht?
    Ich find’s super!

  11. @ OLLI: Alkohol gehört nicht zur Jugendfeuerwehr, wie in keine Jugendsportgruppe,
    aber @ Sascha: Blaulichtfahrten werden doch auch auf Kinderfesten gemacht, das macht für den Nachwuchs gerade den Reiz aus und ist ja bei der CWC für den “guten Zweck” @ Christoph: für den man so eine Ausnahme bestimmt mal machen kann…danke für die Info!

  12. Rudolf Drehmer

    Pressemitteilung der Angehörigen des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt, Feuerwehr St. Wendel
    St. Wendel, den 25.06.2014
    In den letzten Tagen wurde in Presse und Rundfunk über die sog. Cold Water Challenge im Allgemeinen und dem Rücktritt unseres Vorstandes im Besonderen mehrfach berichtet. Einige der in den Berichten genannten Tatsachen stellen sich aus unserer Sicht als unzutreffend dar. Es ist uns daher ein Anliegen, in dieser Sache eine Klarstellung zu bewirken.
    – Zunächst wurde berichtet, dass der Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt, anders als andere Teilnehmer der „Cold Water Challenge“, keine Spende an den Verein Paulinchen e. V. getätigt hätte. Erst durch die Spende des Bürgermeisters wäre dieser „Verpflichtung“, die mit der Teilnahme an der „Cold Water Challenge“ einhergeht, nachgekommen worden. Vielmehr sei es dem Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt lediglich darum gegangen, für sich ein „Grillfest zu fordern“.

    Vielmehr wurde jedoch von Seiten des Vorstandes unmittelbar nach Abschluss der Dreharbeiten eine Zahlung in Höhe von 112,- Euro an den Verein Paulinchen e. V. getätigt. Für uns war diese Spende eine Selbstverständlichkeit, weshalb wir sie im Video nicht explizit erwähnt haben. Es handelte sich dabei aus unsere Sicht um eine stillschweigende Vereinbarung, die die Teilnehmer der Challenge getroffen haben.

    – Es wurde mehrfach erwähnt, die Teilnehmer der „Cold Water Challenge“ hätten mit Einsatzfahrzeugen unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Einsatzhorn eine längere Fahrt durch das Stadtgebiet unternommen.

    Richtig ist, dass während dem Verlassen des Feuerwehrgerätehauses bis zur nächsten Kreuzung (St. Floriansweg – Werkstraße) Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet waren sowie kurz vor der Einfahrt auf das Gelände der Waschstraße. Während des gesamten Restes der Fahrt war weder das Blaulicht noch das Einsatzhorn eingeschaltet. Durch den Zusammenschnitt der Filmaufnahmen entstand jedoch ein anderer Eindruck, der jedoch stilistisch gewollt war.

    – Schließlich wurde eine Gefährdung der Teilnehmer durch den fehlenden Versicherungsschutz bzw. Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften angeführt.

    Diesbezüglich ist zu sagen, dass während der gesamten Dreharbeiten die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden. Weder die Teilnehmer noch Fahrzeuge und Gerät waren Gefahren ausgesetzt. Die Akteure waren sich darüber hinaus im Klaren, dass die Teilnahme unter Umständen nicht vom Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallkasse gedeckt sein könnte und in diesem Falle die private Unfallversicherung zur Schadensübernahme herangezogen werden müsste.

    Wir bitten Sie, dies bei der Berichterstattung zu berücksichtigen.
    Mit freundlichen Grüßen,

    die Angehörigen des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt

  13. Oh ja den Kopf für alle hinzuhalten wann immer wir gebraucht werden und das jeden Tag 24h 365 Tage im Jahr und das selbstverständlich völlig freiwillig und unentgeltlich das ist für dich ok.. Aber das wir zwischen den ganzen Ausbildungen und Einsätzen die manchmal wirklich hart sind und wo es auch wirklich nichts zu lachen gibt uns ein wenig Freude gönnen das ist nicht drin für dich ..

  14. Wie schon oft geschrieben muss jeder selbst entscheiden wie er zur CWC steht. Ich finds gut auch mal so nen quatsch zu machen. Wir sehen alle oft genug Sachen bei Einsätzen die man nicht haben muss!!!! Zum Thema Fahrten mit Sonderrechten gibt es ja nur noch zu sagen dass man offiziell lt. FUK nicht mal zu einer Übung damit fahren darf wenn auch nur einem im Fahrzeug bekannt ist das es eine Übung ist… was allerdings auch keinen Sinn macht den Alarmfahrt en müssen halt auch geübt werden.
    Also jeder so wie er mag.

  15. Michael aus M.

    Hallo, ich gehöre keiner Feuerwehr an aber muss sagen das ich das mit der CWC ne super sache finde und meine das eine feuerwehr Führung für sowas nicht zurück treten sollte bzw an den Pranger gestellt wird!!!! Man sollte doch als Gemeinde heutzutage froh und stolz sein das es noch Leute gibt die leben retten und Kameradschaft zeigen ! Und das finde ich zeigt diese CWC ein Zusammenhalt zwischen den Kameraden sollen sich doch mal die Leute aus der Stadtverwaltung hin stellen und den Job ausführen mal schauen wie sie dann darüber denken echt ich kann so ein Bürokraten Schwachsinn nicht verstehen seit stolz drauf das eure Feuerwehr Kameraden präsentieren und durch solche Aktionen vielleicht neue Kameraden ansprechen gehe mal nicht davon aus das Ihr (Stadtverwaltung ) hinter eure Schreibtische hervorkommen wollt und den Job übernehmen wollt !!!!!!!!!

  16. 5
    Hallo, ich gehöre keiner Feuerwehr an aber muss sagen das ich das mit der CWC ne super sache finde und meine das eine feuerwehr Führung für sowas nicht zurück treten sollte bzw an den Pranger gestellt wird!!!! Man sollte doch als Gemeinde heutzutage froh und stolz sein das es noch Leute gibt die leben retten und Kameradschaft zeigen ! Und das finde ich zeigt diese CWC ein Zusammenhalt zwischen den Kameraden sollen sich doch mal die Leute aus der Stadtverwaltung hin stellen und den Job ausführen mal schauen wie sie dann darüber denken echt ich kann so ein Bürokraten Schwachsinn nicht verstehen seit stolz drauf das eure Feuerwehr Kameraden präsentieren und durch solche Aktionen vielleicht neue Kameraden ansprechen gehe mal nicht davon aus das Ihr (Stadtverwaltung ) hinter eure Schreibtische hervorkommen wollt und den Job übernehmen wollt !!!!!!!!!

  17. Hier gibt es viele Meinungen, mal qualifiziert mal weniger qualifiziert. Aber ich denke es gibt für für beide Seiten Argumente welche jeder nachvollziehen kann. Aber man kann alles auf die Spitze treiben. Um Feuerwehrmann / Frau zu werden müssen Ausbildung und zahlreiche Lehrgänge absoviert werden, welche sich mehrer Jahre dauern. Jeder muss lernen im Einsatz Gefahren einzuschätzen. Wenn man hier lesen muss, dass es nur um essen oder trinken geht, denke ich das auch sowas dazugehört, wie in jedem Kegelclub, Sportverein und sonstige Vereine. Bei uns in der Ortswehr haben wir ca. 200 Einsätze im Jahr, welche von den freiwilligen Kameraden abgearbeit werden. CWC 2014 kann jeder sehen wie er mag. Ich glaube, dass 99,9 % aller Videos viel Spass mit sich bringen und die Feuerwehrunfallkasse keine sorgen machen muss. Ist das nun Werbung für die freiwillige feuerwehr oder nicht?

  18. Pressemitteilung der Angehörigen des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt, Feuerwehr St. Wendel
    St. Wendel, den 25.06.2014

    In den letzten Tagen wurde in Presse und Rundfunk über die sog. Cold Water Challenge im Allgemeinen und dem Rücktritt unseres Vorstandes im Besonderen mehrfach berichtet. Einige der in den Berichten genannten Tatsachen stellen sich aus unserer Sicht als unzutreffend dar. Es ist uns daher ein Anliegen, in dieser Sache eine Klarstellung zu bewirken.

    – Zunächst wurde berichtet, dass der Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt, anders als andere Teilnehmer der „Cold Water Challenge“, keine Spende an den Verein Paulinchen e. V. getätigt hätte. Erst durch die Spende des Bürgermeisters wäre dieser „Verpflichtung“, die mit der Teilnahme an der „Cold Water Challenge“ einhergeht, nachgekommen worden. Vielmehr sei es dem Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt lediglich darum gegangen, für sich ein „Grillfest zu fordern“.
    Vielmehr wurde jedoch von Seiten des Vorstandes unmittelbar nach Abschluss der Dreharbeiten eine Zahlung in Höhe von 112,- Euro an den Verein Paulinchen e. V. getätigt. Für uns war diese Spende eine Selbstverständlichkeit, weshalb wir sie im Video nicht explizit erwähnt haben. Es handelte sich dabei aus unsere Sicht um eine stillschweigende Vereinbarung, die die Teilnehmer der Challenge getroffen haben.

    – Es wurde mehrfach erwähnt, die Teilnehmer der „Cold Water Challenge“ hätten mit Einsatzfahrzeugen unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Einsatzhorn eine längere Fahrt durch das Stadtgebiet unternommen.
    Richtig ist, dass während dem Verlassen des Feuerwehrgerätehauses bis zur nächsten Kreuzung (St. Floriansweg – Werkstraße) Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet waren sowie kurz vor der Einfahrt auf das Gelände der Waschstraße. Während des gesamten Restes der Fahrt war weder das Blaulicht noch das Einsatzhorn eingeschaltet. Durch den Zusammenschnitt der Filmaufnahmen entstand jedoch ein anderer Eindruck, der jedoch stilistisch gewollt war.

    – Schließlich wurde eine Gefährdung der Teilnehmer durch den fehlenden Versicherungsschutz bzw. Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften angeführt.
    Diesbezüglich ist zu sagen, dass während der gesamten Dreharbeiten die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden. Weder die Teilnehmer noch Fahrzeuge und Gerät waren Gefahren ausgesetzt. Die Akteure waren sich darüber hinaus im Klaren, dass die Teilnahme unter Umständen nicht vom Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallkasse gedeckt sein könnte und in diesem Falle die private Unfallversicherung zur Schadensübernahme herangezogen werden müsste.

    Wir bitten Sie, dies bei der Berichterstattung zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    die Angehörigen des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt

  19. Es gibt genügend Feuerwehren die bei (Alarm-)Übungen ihre Einsatzkräfte viiiieeeel größeren Gefahren aussetzen. Was ist sicherer als ein mit gesundem Menschenverstand geplantes “Drehbuch” für die CWC?? Man man man …. Plötzlich ist der Versicherungsschutz “nicht mehr gegeben” und für die “ich bin grundsätzlich gegen alles”-Fraktion Argument Nummer 1 …..

  20. ichbinsroland

    Lächerlicher Machtkampf! Unterstützt mit Rücktritts Drohungen. Lässt man die Worte Feuerwehr, Vorstand, und Bürgermeister und ersetzt die mit Kasper, dem Teufel und dem Krokodil. Fragt sich jeder was das Kasperl Theater soll. Heut zu Tage ist jeder dem anderen sein Teufel! Und Dieses Theater betrachten wir als Probleme! Probleme die unsere Gesellschaftlichen Krankheiten verursachen…Stress, Burnout und Nerven zusammen Bruch. Beide Seiten sollten sich fragen ob man das nicht bei einem Bier klären könnte.

  21. Alle reden immer davon, dass die CWC ne ganz tolle Mitglieder-Werbung wäre. Mich würde mal wirklich interessieren, in welcher Wehr jemand wegen dieser Aktion neu in die Wehr gekommen ist (nur Neue wegen der CWC, andere Gründe zählen nicht). Und dann möchte ich wissen, wie lange derjenige bleibt, wenn er begreift, dass Feuerwehr nicht nur aus Spaß besteht, sondern aus Dienst, nachts aufstehen und Gefahr.
    Ich finde die Aktion ist einfach aus dem Ruder gelaufen und ja, der Versicherungsaspekt spielt eine Rolle.
    Im übrigen sind nicht nur Nicht-Feuerwehrleute anscheinend Spaßbremsen, bei uns ist es die ganze Wehr 😀 Gab keinen, der sicj freiwillig zum Affen macht….

  22. Mitglieder werben, schön und gut, gerne auch recht aggressiv, so wie in Dormagen. Aber die Cold Water Dingenskirchen ist keine Werbung, wie lange bleiben denn die Geworbenen ? Die, die darauf hin eintreten, die sehen doch eben nur diesen Spass und wenn sie fest stellen das es eben nicht so ist, sind sie auch ganz schnell wieder weg. Auf der anderen Seite lese ich immer, “ob nu da Unfälle passieren oder im Dienst, das tut sich nicht viel”… 1. passieren Unfälle nicht, sondern werden verursacht. Bei dieser Cold Water Geschichte begebe ich mich in eine erhöhte Unfallgefahr, wobei das Cold Water Gedingse als Ursache aus zu machen ist. 2. Möchte ich nicht wissen, was die FUK´n dazu sagen, wenn die Unfallanzeige da eingereicht wird, egal wie man sie schönt. Man wird hier immer schön als Spassbremse verschrien, Spass kann auch anders aussehen, in dem man seine Nachbarwehren zum gemeinsamen Grillen einlädt und dort über eine Tombola die Summe X einnimmt, die man ebenfalls Spenden kann. Dazu ist so eine Veranstaltung auch noch Versicherungstechnisch abgesegnet, so lange sie im Dienstplan auftaucht. Die Kommunen als Träger der Feuerwehren greifen hier wesentlich zu lasch durch, solche Witzveranstaltungen sollten von ihnen im Keim erstickt werden, aber daran kann man auch sehen wie sehr sich die Politik für ihre Feuerwehr/Ehrenamtlichen interessiert !

  23. Es ist erstaunlich welch eine Diskussion darüber ausbricht. Die Gründer bzw. Teilnehmer hätten sich im Vorfeld besser Gedanken darüber anstellen sollen. Ich selbst habe mir einige Vidios angeschaut, mit dem Fazit:
    Die UVV wurde in den wenigsten Fällen eingehalten, hierzu hat auch die Feuerwehrunfallkasse bereits auch schon Stellung bezogen- kein Versicherungsschutz!!!
    Mißbrauch der Einsatzkleidung und Gerät, in einem Vidio wird das Dach eines Autos entfernt, anschließend mit Löschschaum geflutet und zuletzt baden die Kameraden alle darin. Über die Verletzungsgefahr durch die Kanten brauch erst gar nicht diskutiert werden. Ebenso über die Beschädigung der Einsatzkleidung die ja sehr hochwertig und kostspielig ist. Sie wird nicht mehr ihren Zweck erfüllen können, da das Schaummittel aggressiv auf das Material wirkt. Hier wurde nichts gelernt- ein Beispiel von vielen. Unser Image wird in vieler Hinsicht somit sehr negativ beeinflusst was nicht sein darf! Eine offizielle Unterbindung, wie sie schon in Baden- Württemberg erfolgte, ist daher mehr als gerechtfertigt.

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