Brandschutzgesetz in Niedersachsen angepasst

Bis 67 im Einsatz

Hannoverer – Mit der Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre können Feuerwehrleute in Niedersachsen künftig 4 Jahre länger im aktiven Dienst bleiben als bisher. “Damit ist ein großer Wunsch der freiwilligen Feuerwehren umgesetzt worden”, sagt Rüdiger Kauroff, Mitglied der Landtagsfraktion der SPD. “Denn dadurch kann der Brandschutz gerade in den ländlichen Bereichen sichergestellt werden.” Er fügt aber auch an: “Den Mitgliedern der Einsatzabteilungen ist es zukünftig auch möglich, ab dem Tag der Vollendung des 55. Lebensjahres ohne Angabe von Gründen in die Altersabteilung überzutreten.” Weiter regelt das überarbeitete Gesetz die bessere Absicherung von Feuerwehrleuten bei Unfällen, die Regelungen zu Freistellungen, Gutschriften von Arbeitszeiten, Endgeltfortzahlungen sowie Entschädigungsansprüchen insbesondere auch von ehrenamtlichen Führungskräften auf Kreis- und Landesebene.

Die Landtagsdebatte zur Anpassung des Brandschutzgesetzes in Niedersachsen könnt Ihr hier beim NDR sehen:

“Landtagsdebatte: Brandschutzgesetz wird angepasst”

Feuerwehrleute in Niedersachsen können künftig bis zur Vollendung des 67. Lebensjahres aktiv an Einsätzen teilnehmen. Symbolfoto: Jann

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Im hauptberuflichen Feuerwehrbereich sagen wir, dass es ein Unding ist, wenn man im Alter über 60 noch arbeiten soll. Im freiwilligen Bereich soll es auf einmal bis 67, oder wie in Österreich gar bis 70 gehen. Das ist alles nur ein Versuch die Tatsache zu ignorieren, dass unsere Anzahl der ehrenamtlichen Helfer drastisch nach unten geht. Das Übel liegt wo anders, früher hatten wir noch Spaß bei den Übungen, sind danach zusammen gesessen. Haben auch an Wochenenden zusammen was unternommen. Oder nach einem Einsatz noch kurz zusammen was getrunken. Heute höre ich nur noch, Vorschriften, Pflichten und Verpflichtungen, Normen, Lehrgänge und einer versucht den anderen auszustechen. Da könnt ihr Werbung machen so viel ihr wollt, so bekommt man keine Mitglieder.

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