Fahrer des Unfallfahrzeugs und Patient versterben

Zwei Tote bei Kollision mit RTW

Taxenbach (Österreich) – Auf der Bundestraße 311 in der österreichischen Marktgemeinde Taxenbach (Bundesland Salzburg) kommt es am Samstagabend zu einem folgenreichen Unfall, als ein Pkw frontal einen Rettungswagen (RTW) rammt. Sowohl der Fahrer des Ford Galaxy als auch der transportierte Patient im RTW-Transportraum versterben, der RTW-Lenker wird schwer verletzt eingeklemmt.

Um 17.20 Uhr gerät aus bislang ungeklärter Ursache kurz vor dem Trattenbachtunnel in Fahrtrichtung Zell am See ein Ford Galaxy auf die Gegenfahrbahn und stößt frontal gegen einen ihm entgegenkommenden RTW. Durch die Kräfte des Zusammenpralls wird der 42 Jahre alte Unfallverursacher tödlich verletzt. Der 60-jährige Lenker des RTW erleidet schwere Knochenbrüche. Er ist im Fahrzeuginneren eingeklemmt und kann sich nicht selbstständig befreien.

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Zusammen mit einem Sanitäter ist er gerade auf einer Transportfahrt. Daher sitzt im Transportraum angeschnallt noch ein 76-jähriger Patient, der vom Klinikum Zell am See ins Klinikum Schwarzach transportiert werden soll. Dieser erleidet beim Aufprall schwerste Verletzungen. Trotz Reanimationsversuchen verstirbt er später noch an der Unfallstelle. Nur leicht verletzt wird ein 19-jährige Zivildienstleistender, der als Sanitäter mitfährt.

Zwei Tote, ein Schwerverletzter, ein Leichtverletzter: traurige Bilanz eines Unfalls vom Samstagabend in der Marktgemeinde Taxenbach (Salzburger Land). © Foto: Feuerwehr Taxenbach

Die Landes- Alarm und Warnzentrale Salzburg (LAWZ) alarmiert zeitgleich mit dem Rettungsdienst die Freiwillige Feuerwehr Taxenbach sowie den Löschzug Högmoos. Zusammen sichern diese die Unfallstelle ab und befreien mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät den RTW-Fahrer. Dieser wird mit dem Rettungshubschrauber Christopherus 6 ins Universitätsklinikum Salzburg geflogen. Um den tödlich verunglückten Unfallverursacher aus seinem deformierten Wagen zu befreien, alarmiert die LAWZ Salzburg die Freiwillige Feuerwehr Lend hinzu.

Bis 21 Uhr bleibt die B 311 für eine Spurensicherung durch die Polizei und einen gerichtlich beeideten Sachverständigen sowie für Aufräumarbeiten voll gesperrt.

An der Einsatzstelle vor Ort sind die FF Taxenbach mit 18 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen, der Löschzug Högmoos mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, die FF Lend mit 13 Kameraden und zwei Fahrzeugen, der Bezirksfeuerwehrkommandant, vier Notärzte, das Rote Kreuz mit vier RTW sowie Polizei.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Eyeyey, gute Besserung dem Rettungswagenfahrer und ein gutes Überdenschockwegkommen dem Sanitäter. Was den Galaxyfahrer wohl geritten hat würde mich interessieren, aber fragen können wir nicht mehr, wer weiß obs ein Herzinfarkt oder Desorientiertheit durch gleichgewichtsverlust oder ein Tier auf der Fahrbahn oder was viel banaleres war. Das leben spielt manchmal echt schräge Melodien, lasst euch davon nicht unterkriegen, ihr tollen Menschen.

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