BBK richtet neuen Kommunikationsweg ein

Warnmeldungen auf Taxidächern

Bonn (NW) – Knapp 600 Taxis in Deutschland sind aktuell mit so genannten Dachmonitoren der Firma UZE Mobility ausgestattet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat sie nun an das Modulare Warnsystem (MoWas) angeschlossen, mit dessen Hilfe in Krisensituationen die Bevölkerung gewarnt werden kann. Somit erweitern die Dachmonitore den bereits bestehenden Warnmittelmix aus Sirenen, Cell Broadcast, Warn-App NINA sowie Radio und Fernsehen von Bund Ländern und Kommunen. 

Die Dachmonitore der knapp 600 mit UZE-Technologie ausgestatteten Taxis eignen sich besonders, da diese eine lokal angepasste Warnung erlauben, heißt es in einer Pressemitteilung des BBK. „So kann gewährleistet werden, dass die Bevölkerung vor Ort auf dem schnellstmöglichen Weg informiert und aufgeklärt werden kann.“ UZE Mobility stellt das Warnmittel unter anderem auf Taxis in den Städten Berlin, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hamburg zur Verfügung.

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Das BBK nutzt ab sofort auch die Dachmonitore von über 600 Taxeis in Deutschland, um die Bevölkerung bei Gefahrensituationen zu warnen. Foto: UZE! Mobility.

Dazu BBK-Präsident Ralph Tiesler: „Die jüngst beschlossene Vereinbarung mit UZE Mobility stellt einen weiteren wichtigen Baustein in der Warnung und Information der deutschen Bevölkerung dar. Unsere Stärke liegt darin, viele verschiedene Warnmittel zu nutzen, um möglichst viele Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zu erreichen. Diesen Warnmittelmix bauen wir kontinuierlich aus.“

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Eine sicherlich zunächst einmal gute Idee und Ergänzung in Städten und Ballungsräumen wo ein “recht dichter Taxiverkehr” herrscht, um hier Passanten im Gefahrenfall zu warnen.

    Für die ländlichen Regionen wo Taxis eher nicht zum täglichen Strassenbild gehören und auch in der Nacht, wenn die Bevölkerung schläft, allerdings uninteressant.

    Wobei man gerade in den grossen Städten, oder an bestimmten Terminen mit viel jüngeren “Partyvolk” auch erst abwarten muss, wie dieser, dann sich dort zu späterer Stunde oft bildender alkoholisierte Mopp reagiert, sollten Taxis mit aktivierten Warnungen für irgendwelchen Gefahren, dort hin oder vorbei kommen.

    Ich jedenfalls würde es nicht ausschließen wollen, dass es in solchen “Ecken” dann nicht auch gegen diese Fahrzeuge zu Gewaltaktionen kommen kann, da ich es nicht für unmöglich halte, dass diese Herrschaften dann auch diese Warnungen als Grund im Sinne von “subjektiven Vorwand” dafür nehmen, Ihren Unmut und Frust gegen diesen Staat auszuleben und in diesen “Warntaxis” letztendlich “Stellvertreter des Staates” sehen, die man angreifen darf/muss.

    Siehe hierzu die steigende Gewalt und Angriffe gegen Feuerwehr und Rettungsdienst. Was noch in den 80 ziger Jahren, bis auf wenige Ausnahmen, fast völlig undenkbar war, in den frühen neunziger noch kaum für möglich gehalten, wurde, ist leider heute auch auf dem Land oft schon zur bitteren Realität geworden, die Helfer werden immer öfter zum Ziel von Angriffen randalierenden Jugendlichen um nicht zu sagen oft noch Kindern, denen jeglicher Anstand und Respekt fehlt, die nur sich und Ihre Bedürfnisse kennen, alles was dies aus Ihrer Sicht beeinträchtigt bekämpften und attackieren.

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