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Wer kommt beim Alarm zum Einsatz? Reichen die Kräfte aus? Welche technischen Lösungen bietet der Markt für einen schnellen Überblick?
Deutsche Bahn

So funktioniert das Notfallmanagement der Bahn bei Feuerwehr-Einsätzen

Zur Sicherstellung des Schutzes von Einsatzkräften bei Bahnunfällen, zur Reduzierung der Ereignisfolgen, aber auch der Wiederaufnahme des Betriebes ergreift die Deutsche Bahn Maßnahmen, die unter dem Begriff Notfallmanagement zusammengefasst werden.

Symbolfoto: Michael Rüffer (Bild: Michael Rueffer)

Zu ihren Aufgaben zählen die Fachberatung vor Ort, zentrale Meldestellen, Schutz der Einsatzkräfte, Ausbildung, Schulungen und Übungen sowie Notfall- und Rettungstechnik. Fachberater stellen im Einsatz vor Ort eine eisenbahnspezifische Beratung für den Einsatzleiter sicher.

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Dieser sollte nach 30 Minuten verfügbar sein. Hierfür wurde das Streckennetz der Bahn in Notfallbezirke eingeteilt. In jedem dieser Bezirke ist ein Notfallmanager rund um die Uhr erreichbar und einsatzbereit. 

Weil der Notfallmanager für den Schutz der Einsatzkräfte verantwortlich ist, zählt zu seinen Aufgaben auch die Bahnerdung der Oberleitung. Um auf die Aufgaben im Einsatz vorbereitet zu sein, unterhält die Bahn ein Ausbildungszentrum Notfallmanagement/Notfalltechnik in Fulda (HE).

Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Jeder Notfallmanager der Bahn verfügt über ein Fahrzeug mit der nötigen Ausrüstung und einer Sondersignalanlage. Die Bestätigung zur Freigabe einer Ereignisstelle erfolgt durch die Notfallleitstelle der Bahn an die Leitstelle der Feuerwehr, sodass die Information an die Einsatzkräfte bereits während der Anfahrt erfolgen kann.

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Weitere Informationen zu den Leistungen des Notfallmanagements der bahn gibt es unter www.deutschebahn.com/notfallmanagement. Dort kann auch der Leitfaden zu Besonderheiten bei Ereignissen im Gleisbereich „Hilfeleistungseinsätze im Gleisbereich der DB AG“ heruntergeladen werden.

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Krank zum Feuerwehreinsatz - was ist erlaubt?

Kommentar zu diesem Artikel

  1. – Der Notfallmanager muss nach 30 Minuten Verfügbar sein aber nicht vor Ort. Das kann zb auch telefonisch sein (So fordert es die Ländervereinbarung zwischen Land und DB AG). Da uns der Gesetzgeber keine Sonderrechte, sondern nur Wegerechte gibt und wir die Nutzung des SoSi selber entscheiden müssen, kann eine Anfahrt auch mal eine Stunde oder mehr betragen. Hier ist jedem EL anzuraten bei Unsicherheiten vor Ort unsere dringliche Anwesenheit über die Rlst an unsere Notfallleitstelle mitzuteilen. Das erleichtert unsere Entscheidung wie auf Anfahrt zu handhaben ist.
    – Die Rlst erhält von unsere NFLS entsprechende Faxe. Einmal das Sperrfax welche Gleise gesperrt wurden und, wenn die Fw im Erden ausgebildet ist bzw immer im Tunnelbereich, ein Fax welches aussagt welche Stromabschnitte ausgeschaltet sind. Ausgeschaltet bedeutet aber nicht geerdet! Obwohl nicht bei jedem Einsatz die Erdung der Oberleitung benötigt wird bzw die DIN VDE 132 auch die Anweisungen gibt wie unter eingeschalteter OL dennoch gelöscht werden darf. 🙂

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