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SA-Parole hing Jahrzehnte am Feuerwehrhaus

Jänschwalde (BB) – Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie lange es dort hing, vermutlich aber Jahrzehnte. Die Rede ist von einem rund 1,5 Meter mal 1,5 Meter großem Schild am Turm des Feuerwehrhauses in Jänschwalde (Kreis Spree-Neiße). “Alles für Deutschland” stand in schwarzen Buchstaben auf hellem Hintergrund. Die Nutzung dieser SA-Parole ist in Deutschland allerdings verboten. Die Feuerwehr und die Amtsverwaltung reagierten prompt und ließen die Schriftzug kurzerhand überstreichen.

An dieser Stelle am Feuerwehrhaus in Jänschwalde hing jahrzehntelang das Schild mit der SA-Parole “Alles für Deutschland”. Als den Verantwortlichen die Bedeutung bewusst wurde, ließen sie den Schriftzug sofort entfernen. Foto: Amt Peitz/Feuerwehr

1922 wurde die Feuerwehr Jänschwalde gegründet. 1935 erhielt sie ein Haus mit Turm, das bis heute genutzt wird. 2003 kam dann ein sehr moderner und futuristischer Anbau hinzu. Durch diesen war der Blick auf das besagte Schild fortan stark eingeschränkt. Nur noch aus größerer Entfernung oder direkt von der Seite war der Schriftzug noch zu lesen. 

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Durch den Anbau im Jahr 2003 war das Schild am Turm kaum noch zu sehen. Inzwischen ist es überstrichen worden. Foto: Amt Peitz/Feuerwehr

Seit wann “Alles für Deutschland” am Gebäude hing, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Viele ältere Feuerwehrleute vermuten in einem Beitrag des Senders rbb, dass es vielleicht schon bei der Errichtung des Turmes angebracht worden sein könnte. Die Bedeutung und das Verbot scheinen niemandem bekannt gewesen zu sein. Diese Parole war von der nationalsozialistischen Sturmabteilung häufig genutzt worden. Durch Recherchen der Lausitzer Rundschau kam die Existenz jetzt ans Licht. Dem “braunen Spuk” wurde nach Bekanntwerden der Existenz des Schildes allerdings sofort ein Ende gemacht. Das Amt Peitz ließ das Schild kurzerhand überstreichen.    

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das ist das Problem. Wenn man keine Ahnung von der deutschen Geschichte hat, gelingt es den #fckNZS ihre Ideologie zu verbreiten.
    Hätte da das Motto der Feuerwehr oder meinetwegen “Wir für Jänschwalde” oder so gestanden, wäre das alles kein Problem.
    Sich aber die SA als Vorbild zu nehmen, ist widerlich.
    So ein Schild fällt ja auch nicht vom Himmel. Der Urheber wird sich der Bedeutung sehr bewusst geweswn sein.
    Jänschwalde hat übrigens auch ein Reichsbürger-Problem.

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  2. Also Mal ehrlich… Ich hätte jetzt nicht sagen können das es eine Original SA Phrase ist….
    Hätte genau so gut ein Kammeradmsein können der sich beim Streichen besonders Heimatverbunden gezeigt hat. So nen heftige Nazi Verbundenheit der Schrift habe ich ehrlich gesagt nicht erkannt.

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  3. Die Übermalung des Beweismittels – es wurde Anzeige erstattet – stellt eine Straftat dar.
    Bis jetzt hat sich weder die Gemeinde noch die Feuerwehr öffentlich distanziert und man scheint auch nicht beteit zu sein, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten.
    Dass die Reichbürger Jänschwalde fest im Griff haben, wird ebenfalls verschwiegen.
    Das ist eine Schande!

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  4. Es ist schon erschrecken wie geschichtsvergessen Sie sind.
    Kennen Sie das Motto der Feuerwehr oder sind Sie nur ein #fckNZS?

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  5. @Juliane Hansen
    Ich glaube, dir ist die Bedeutung des Schriftzugs wohl nicht ganz bewusst. Außerdem machen wir nicht alles für unser geliebtes Vaterland, sondern alles für den Bürger! 😉

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  6. “…Als den Verantwortlichen die Bedeutung bewusst wurde…”

    Erschreckend, diese angebliche Unwissenheit!

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  7. So etwas über Jahrzehnte im “real existerenden Sozialismus”, wo doch alle Antifaschisten waren!!! Da war die Stasi wohl auf einem Auge blind!?

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  8. Wo sollen die denn sonst löschen gehn, im Ausland??
    Es wird immer alberner.

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