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Injektion durchs offene Autofenster

Pilotprojekt: „Impf-Drive-In“ für Feuerwehrleute

Bergisch Gladbach (NW) – Rund 1.100 ehrenamtliche Feuerwehrleute des Rheinisch-Bergischen Kreises erhielten am vergangenen Wochenende eine Corona-Erstimpfung. Die Immunisierung erfolgte in Bergisch Gladbach in einem extra eingerichteten „Impf-Drive-In“ direkt im Auto.

Impf-Drive-In der Feuerwehr Bergisch Gladbach: 700 Feuerwehrleute am Sonntag erstgeimpft.

Wie die FF Bergisch Gladbach in einer Pressemitteilung schreibt, ist der Impf-Drive-In ein Pilotprojekt, mit dem sie der Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Feuerwehren des Südkreises und der Kreismitte beauftragt hat. Planung und Umsetzung erfolgten in nur wenigen Tagen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Impfärzten.

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In ihren Privat-Pkws fuhren die Einsatzkräfte in zwei Impfstraßen, die auf einem Parkplatz errichtet worden waren. Eine genaue Uhrzeit und das Aufklärungsmerkblatt gab es vorab, ebenso wie eine Checkliste für einen reibungslosen Ablauf.

In der ersten Station wurden die Unterlagen vorgeprüft. In der zweiten Anlaufstelle erfolgte Entgegennahme der Dokumente und das ärztliche Anamnesegespräch.

Anschließend erhielten die Einsatzkräfte ihre Injektion durch vier weitere Impfärzte. Im Nachsorgebereich standen eine Rettungswagen-Besatzung und Notarzt zur Verfügung, sollten Impfreaktionen auftreten. 700 Feuerwehrleute aus Rösrath, Overath, Kürten, Odenthal und Bergisch Gladbach konnten so direkt durchs offene Fahrzeugfenster von Ärzten geimpft werden.

Ablauf soll weiter optimiert werden

„Unsere Planung basierte auf der Annahme, dass wir in 3 Minuten vier Personen impfen können”, sagen die Projektleiter Christian Fischer und Simon Schwab von der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Mit zunehmender Dauer spielten sich die Teams immer besser ein und dank der tollen Vorbereitung der zu impfenden Kolleginnen und Kollegen konnten wir bereits ab dem Vormittag teilweise unter 2 Minuten eine Impfung durchführen.“ 

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„Wir sind uns einig, dass wir in dieser Konstellation bis zu 1.600 Menschen an einem Tag impfen können“, erklärt Frank Haag, Vizechef der FF. An der Organisation und Durchführung des „Impf-Drive-In“ waren rund 40 Feuerwehr-Einsatzkräfte der Stadt beteiligt.

Bei der Zweitimpfung im Juni soll der Ablauf durch eine weitere Digitalisierung noch weiter optimiert und beschleunigt werden. Durch einen personalisierten QR-Code wird die Registrierung vor Ort erleichtert.

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