Produkt: Feuerwehr-Magazin 8/2019
Feuerwehr-Magazin 8/2019
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Fahrzeug auch für Lübtheen

Mecklenburg-Vorpommern beschafft Waldbrand-Fahrzeuge

Schwerin/Lübtheen (MV) – Das Land Mecklenburg-Vorpommern zieht erste Konsequenzen aus dem schweren Waldbrand bei Lübtheen (Kreis Ludwigslust-Parchim):  In allen acht Landkreisen beziehungsweise den beiden kreisfreien Städten Schwerin und Rostock sollen perspektivisch durch das Land waldbrandgeeignete Tanklöschfahrzeuge vom Typ Brandenburg beschafft werden. Das kündigte Staatssekretär Thomas Lenz am Freitag bei einer Pressekonferenz in Lübtheen an. 

Mehr noch: Bereits innerhalb der nächsten beiden Wochen soll die Feuerwehr Lübtheen zusätzlich ein Löschfahrzeug zur dauerhaften Stationierung erhalten. Das Fahrzeug gehöre dann zur Lehr- und Versuchseinheit Waldbrandbekämpfung des Landes, so Lenz. Das Fahrzeug sei kurzfristig bei einem Aufbauhersteller verfügbar. Nach Recherchen von feuerwehrmagazin.de handelt es sich um ein Fahrzeug des Herstellers Rosenbauer. Welcher Fahrzeugtyp genau gemeint ist, konnte das Innenministerium auf Nachfrage nicht beantworten. Es sei mit Wasserwerfer, Löschwassertank und Seilwinde ausgestattet, so ein Sprecher. 

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Beispielhaftes Fahrzeug TLF 5000 Typ “Brandenburg”

Bislang verfügt die Freiwillige Feuerwehr Lübtheen über einen Einsatzleitwagen (ELW 1), ein HLF 20 (im vergangenen Jahr übergeben), eine Drehleiter (DLK 23-12) und einen Mannschaftstransportwagen (MTW).

Einsatzfahrzeuge aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg beim Waldbrand in Lübtheen.

Unterdessen bleibt die der Katastrophenalarm aufgrund des Waldbrandes weiter bestehen. Noch immer sind auf rund 600 Hektar Fläche 400 bis 600 kleinere Brände und Glutnester aktiv, teilte Landrat Stefan Sternberg mit. Es sei eine Phase des Abklingens. Möglicherweise können die Bewohner der Ortschaft Alt Jabel bald wieder in ihre Häuser zurückkehren. Noch konnte durch die Einsatzleitung allerdings keine Entwarnung gegeben werden. 

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Endlich gibt es das Wissen für geeignete Techniken und Einsatztaktiken für den Einsatz von D-Leitungen in Buchform. D-Schläuche sind seit einigen Jahren als Beladungsmodul Waldbrand in der DIN 14530 enthalten. Aber nicht nur bei Wald- und Vegetationsbränden kommen D-Leitungen zum Einsatz: Auch bei Bränden mit Absturzgefahr, (Not-)Dekontamination sowie Nachlöscharbeiten sind sie gut einsetzbar.

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Während in den Vortagen über 3.000 Einsatzkräfte vor Ort waren, konnte die Zahl am Freitag auf rund 2.000 reduziert werden. Allerdings: “Die nächsten Tage werden spannend”, sagte Sternberg. Hoffnung macht angekündigter Regen, der zur weiteren Entspannung beitragen könnte. Wenn es zu einer Aufhebung des Katastrophenalarms kommt, rechnet der Landrat mit vier bis sechs Wochen der Nachsorge, um den Brand endgültig abzulöschen. 

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Unterdessen zeigen sich nachhaltige Probleme durch die massive Wasserentnahme in Mecklenburg. Die ohnehin durch wenig Niederschläge trockene Region leide unter dem enormen Löschwasserbedarf. Das macht sich vor allem an Seen bemerkbar.  

Die gefährlichen Waldbrände in Jüterbog (BB) und Lübtheen (MV) in munitionsbelasteten Gebieten sind Thema in der September-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das U20 TLF 2000 hat 9.3 Tonnen Zul. Gesamtmasse

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  2. Die Ortsfeuerwehr Lübtheen verfügt bereits über ein TLF!
    Viel wahrscheinlicher ist, dass das neue Fahrzeug zur Feuerwehr Alt Jabel(LF 8 auf Robur LO) oder Lübbendorf (LF 16 auf MB 1113) kommt!
    Letztlich kann man jedoch nie auf jeden Einsatz vorbereitet sein. Auch die Brandenburger mit ihren WB-TLF und Löschbereitschaften stehen immer mal wieder vor herausfordernden Vegetationsbränden. Dennoch geht es ohne Allrad nicht und da auch die TLF der Bundeswehrfeuerwehr für Übungsplätze Unimog als Basis haben ist es wohl nicht zu verkehrt…

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  3. Hallo Uwe, das Fahrzeug, das nach Lübtheen geht, kommt offenbar von der Firma Rosenbauer. Um welchen Fahrzeugtyp es sich dabei handelt, war zunächst nicht bekannt geworden (bzw. die Pressestelle des Innenministerium MV wusste das selbst nicht). Die Waldbrand TLF vom Typ Brandenburg sollen später beschafft werden. Wer hier Lieferant wird, dürfte erst nach einer Ausschreibung feststehen. Viele Grüße aus der Feuerwehr-Magazin Redaktion, Michael

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  4. Und viel zu schwehr.
    Der alte Niedersachsen Tanker is besser Unimog 7.49t 1800lwasser und dann d Schläuche das wäre was
    Aber Unimog baut nur noch ü.11t

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  5. Viel zu teuer ist relativ, wenn man ein Fahrzeug für den Wald haben will mit besten Voraussetzungen kommt man leider an unimog nicht vorbei.

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  6. Was Uwe schreibt ist richtig,das die letzten Waldbrand TLF Brandenburgs von ITURRI aus Wilsdorf sind. Und wenn man auf die Internetseite von ITURRI schaut kann man sehen,dass ITURRI fertig konzipierte Waldbrand TLF anbietet. Wieso muss man hier das Wagenrad immer 2 mal erfinden,wenn es Fahrzeuge gibt die sich bei Wald- und Vegetationsbrände schon bewährt haben.

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  7. Super das dass Land endlich macht!! In den Gemeinden liegt aber leider die Entscheidung der Beschaffung eines neuen Autos in erster Line erstmal am Bürgermeister. Bei uns ist aber so das dieser SEINE Feuerwehr als Kasperverein sieht und das öffentlich so sagt Auch wir waren in Lübtheen im Einsatz sind alle Feuerwehrmänner mit Leib und Seele und mussten unser Auto laufen lassen da immer die Gefahr besteht das es nicht mehr anspringen könnte sowas ist sehr frustrierend. Wir beneiden alle Wehren die den nötigen Rückhalt durch ihren Chef oder das Land haben.

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  8. Dort steht doch auch das lediglich zur Sofortmaßnahme ein Löschfahrzeug Bonn Rosenbauer beschafft wurde, in dem kurzen Artikel wurde nicht einmal erwähnt , dass das TLF Brandenburg von der Firma Rosenbauer ist.

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  9. Jahrelange Versäumnisse! Wieso geht es jetzt auf einmal? Totales Versagen aller Verantwortlichen: Politik, Verwaltung, Feuerwehr über Jahrzehnte. Leider muss erst eine akute Bedrohungslage für hunderte von Bewohnern in vier Orten entstehen, bis reagiert wird. Wo ist das Verantwortungsbewusstsein?

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  10. Ihr wisst aber schon das die letzten Brandenburger Waldbrand TLF von ITURRI (vormals GIMAEX) in Wilnsdorf gebaut wurden, nicht von Rosenbauer!? Das Unimog Fahrgestell ist zwar toll, aber viel zu teuer

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  11. Und wieder einmal ist festzustellen, dass es bei weitem nicht gelungen ist,sich auf solch einen Einsatz vorzubereiten.Auf andere Einsätze aber auch nicht.Was ist eigentlich, wenn es einmal richtig Kracht?
    Wie kann es sein, dass Einsatzkräfte über mehrere Tage im Einsatz sind ohne ausreichende Pausen.Maschinisten dürften ohne vorgeschriebene Pausen (BG) überhaupt kein Fahrzeug bewegen.Kräfte der Feuerwehren haben das ausgeglichen,was in der Führung, „im Katastrophenfall“oder auch bei diversen anderen Einsätzen nicht umgesetzt wird.
    Ausreichend Kräfte anfordern!!!
    Das ist ja ohne Probleme möglich, mann muss es aber nur tun, und zwar genau dann, wenn bereits die eventuelle Erfordernis besteht,diese zu benötigen!
    Auch die Ausstattung lässt sehr oft zu wünschen übrig.
    Kaum ein Feuerschutz- Ausschuss geht nach den Erfordernissen, die von den Wehren gefordert werden.
    Es heißt meistens „nach Standard“
    steht euch…….zu!
    Ausbaden dürfen es das dann wieder die Einsatzkräfte.
    In kleinster Weise möchte ich die, die ihre Hausaufgaben gemacht haben damit beleidigen.

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