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Wissenschaftliche Auswertung einer Waldbrandübung mit Düsenschläuchen im Kreis Bautzen.
Über die Ostertage

Hohe Gefahr von Wald- und Flächenbränden

Berlin – Fehlender Niederschlag und eine noch nicht begrünte Vegetation – fast in jedem Jahr kommt es im Frühjahr zu Waldbränden und Flächenbränden. So auch in dieser Woche. Für das Osterwochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst verbreitet mit der Gefahrenstufe 4 (von 5) und damit mit einer hohen Waldbrandgefahr. In den vergangenen Tagen mussten Feuerwehren bereits vielfach aufgrund von Waldbränden und Flächenbränden ausrücken.

Einige Einsatzbeispiele aus den vergangenen Tagen:

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  • Am Montag rückte die Feuerwehr Herdecke (NW) zu einem Waldbrand aus. In einem Waldstück brannten rund 250 Quadratmeter Unterholz und Bäume. Die Brandbekämpfung wurde mit drei C-Rohren aufgenommen (siehe Foto). Teilweise mussten sich die Einsatzkräfte mit Atemschutzfiltern vor dem gefährlichen Rauch schützen. Nach 20 Minuten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Der Boden wurde daraufhin noch eingehend bewässert und mit Wärmebildkameras kontrolliert.
  • Am Dienstag brannte es  im Stadtgebiet Lohmar (NW) an gleich drei Stellen in Wäldern. Während in zwei Fällen die Flächen relativ klein waren, kam es in einem dritten Fall zu einer Ausbreitung auf eine rund 3.000 Quadratmeter große Fläche. Da zwischen den einzelnen Brandorten nur wenige Kilometer Entfernung liegen, kann ein Zusammenhang nach Polizeiangaben nicht ausgeschlossen werden.
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  • Am Dienstagnachmittag kam es in einem Waldstück südlich von Potzbach (RP) zu einem Flächenbrand, der sich aufgrund der Trockenheit schnell ausbreitete. Das Feuer wurde durch die örtlichen Feuerwehren gelöscht. Insgesamt dürften nach Polizeiangaben rund 2.000 Quadratmeter Wald gebrannt haben. Nach ersten Ermittlungen wurde der Brand vom Eigentümer eines Waldstückes bei einer Müllverbrennung ausgelöst.
  • Insgesamt 6 freiwillige Feuerwehren haben am Montagnachmittag einen Waldbrand bei Neustadt-Glewe (MV) gelöscht. In der Nähe eines Flugplatzes brannten trockenes Gras und Unterwuchs auf einer Gesamtfläche von ca. 6.000 Quadratmetern.  Die Polizei schließt ersten Erkenntnissen zufolge Brandstiftung nicht aus.

Thema Wald- und Flächenbrände:

  • Passanten hatten am Montagmorgen kurz vor 11 Uhr qualmenden Waldboden bei Plettenberg (NW) entdeckt. Mit Hilfe von vier Rohren konnte die Brandfläche auf 600 Quadratmeter begrenzt werden. Rund 50 Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. 
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  • Am Mittwochabend ging um 22.20 Uhr die Meldung über einen Brand in einem Waldstück zwischen Torgelow-Drögeheide und Spechtberg (MV) ein. Dort war, aus bisher noch unbekannter Ursache, eine Waldfläche von rund 2.000 qm in Brand geraten. Das Feuer konnte durch die 38 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Torgelow schnell gelöscht werden. 
  • Einen Flächenbrand löschten am Dienstagabend Feuerwehrleute in einem Wald zwischen Geisa und Bremen (TH). Aus bislang unbekannter Ursache brannte ein Fichtenwald auf einer Fläche von ca. 1.000 Quadratmetern. Den Flammen fielen überwiegend kleinere Bäume, Moose und Sträucher zum Opfer. Große Bäume blieben großteils verschont. Insgesamt 80 Feuerwehrleute konnten den Brand binnen zwei Stunden löschen.
  • Aus bislang ungeklärter Ursache brannte am Montagabend eine Waldfläche bei Rottenburg (BW) auf ca. 300 Quadratmetern. Verschiedene Abteilungen der Feuerwehr waren mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften im Einsatz und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Ob Brandstiftung vorliegt, ist Gegenstand der Ermittlungen, die das Polizeirevier Rottenburg aufgenommen hat. 
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  • Der Leitstelle der Kreisfeuerwehr in Zeven (NI) wurde am Montag ein Flächenbrand am Rande eines Standortübungsplatzes bei Hellwege gemeldet. Den anrückenden Kräften zeigte sich eine enorme Rauchwolke. Auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern verbrannten Gräser, Sträucher und kleinere Bäume. 
Waldbrand bei Herdecke. (Bild: Feuerwehr Herdecke)
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