Datenerfassung in NRW

Gewalt: Meldesystem soll Einsatzkräften helfen

Düsseldorf – Nach drei Jahren Vorbereitung hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) ein Meldesystem zur Erfassung von Übergriffen gegen Einsatzkräfte gestartet. Betroffene sollen so schneller und koordinierter an Hilfe herankommen. In der Pilotphase können zwölf Kreise und kreisfreie Städte die IT-Anwendung testen. 

Der genaue Name des onlinegestützten Angebotes lautet “IMEG – Innovatives Melde- und Erfassungssystem Gewaltübergriffe”. Aufgenommen werden sollen in dem System alle körperliche Angriffe, mündliche und andere Übergriffe sowie Sachbeschädigungen gegen Feuerwehr und Rettungsdienst.

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Das IT-System sei eine flexible Ergänzung, um die Meldewege für die Einsatzkräfte zu vereinfachen und die Bearbeitung der Fälle zu beschleunigen, teilte das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit. Abhängig davon, wie schwer der Übergriff gewesen ist, sollen nach Eingang der Meldung auch weiterführende Hilfestellungen gegeben werden. Darunter psychosoziale Nachbereitung, die Aufnahme einer Unfallanzeige oder das Stellen eines Strafantrages. Außerdem erhoffen sich die Verantwortlichen einen genaueren Einblick in die Daten und die Fallzahlen.

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“Die Nachsorge bei Übergriffen ist eine unerlässliche Hilfe für die betroffenen Helferinnen und Helfer. Wir sind es den Einsatzkräften schuldig, dass wir uns um sie kümmern”, wird Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Aussendung zitiert. Die Erfahrung zeige, dass es enorm wichtig sei, Hürden beim Melden von Übergriffen abzubauen.

Zum Thema:

IMEG steht vorerst in den kreisfreien Städten Bochum, Krefeld, Hamm, Duisburg und Düsseldorf sowie in den Kreisen Heinsberg, Herford, Mettmann, Lippe, Minden-Lübbecke, Warendorf und der Städteregion Aachen zur Verfügung. Die Kosten trägt in der Pilotphase das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

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Gewalt
Symbolfoto Gewalt gegen Einsatzkräfte: Nils Sander

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