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Mobile CO-Warngeräte im Überblick. Wie sich Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Hilfe der Warngeräte vor den Gefahren des Kohlenmonoxid-Gases schützen können.
Feuerwehr Einsatzberichte

Gefahrgutunfall in Pflegeheim

Quedlinburg (ST) – Das Personal eines Alten- und Pflegeheims in Quedlinburg (Kreis Harz) nimmt einen beißenden Geruch wahr. Chlor ist ausgetreten. Für Feuerwehr, Rettungsdienst und SEG steht ein mehrstündiger Gefahrgut-Einsatz an. 68 teils bettlägerige Personen müssen aus dem Gebäude gebracht werden.

Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Der stellvertretende Stadtwehrleiter Sebastian Petrusch lässt sich vom Brandschutzbeauftragen des Heims vor Ort in die Lage einweisen. Gemeinsam mit einem Angriffstrupp geht er zur Erkundung in das Gebäude vor. Das ist ohne Atemschutz möglich, weil der Spülraum geschlossen ist.

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„Der betroffene Bereich war durch eine Glastür einsehbar“, berichtet Einsatzleiter Petrusch. „Wir erkannten weißen Rauch.“ Gemeinsam mit ABC-Fachdienstführer Dr. Alexander Beck schätzt er die Situation so ein, dass die Schadenabwehr in Chemikalienschutzanzügen (CSA) erfolgen muss.

Fertig ausgerüstet geht ein CSA-Trupp zur Erkundung und Messung in das Gebäude vor. „Dabei haben sie festgestellt, dass zirka 0,5 Liter aus einer Flasche Desinfektionsmittel auf den Boden ausgelaufen war“, sagt Einsatzleiter Petrusch. Die Messung der Raumluft ergibt einen Wert von 2 ppm (parts per million= Millionstel) Chlor. Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK) von Chlor beträgt 0,5 ppm.

Wie die Feuerwehr den Einsatz abgearbeitet hat, erfahrt Ihr im Einsatzbericht in Heft 2/2018.

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