Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Feuerwehr rettet 14 Bewohner mit der Drehleiter

Osterholz-Scharmbeck (NI) – Zu einem Kellerbrand in der Drosselstraße alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck am Neujahrstag um 14.05 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang massiv dunkler Rauch aus einem Mehrfamilienhaus – an der vorderen und der rückwärtigen Seite. Eine unbekannte Zahl an Bewohner hielt sich noch im Brandobjekt auf. 

Trupps unter Atemschutz gingen zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Zeitgleich bekämpften weitere Atemschutzgeräteträger den Brand im Keller. Im Untergeschoss herrschten Temperaturen von knapp 700 Grad Celsius. Zusätzlich wurden die Ortsfeuerwehren Heilshorn, Sandhausen und Freißenbüttel nachalarmiert.

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An beiden Seiten des Gebäudes brachten die Kräfte Steck- und Schiebleitern in Stellung. Diese Leitern dienten aber nicht zur Menschenrettung. Die Feuerwehrkräfte nutzten sie, um die betroffenen Bewohner zu erreichen und zu beruhigen. 

Dichter Rauch dring aus den Fenstern dieses Mehrfamilienhauses in Osterholz-Scharmbeck. Foto: Feuerwehr

Nachdem einige Büsche und Bäume vor den Fenstern und Balkonen beseitigt waren, konnten 14 Menschen – 9 Erwachsene und 5 Kinder – über die Drehleiter aus dem Objekt gerettet werden. Sechs Feuerwehrleute zogen sich bei dem Einsatz leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus.

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Sechs Wohnungen sind aktuell nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen 30 Personen schuf die Kommune Ausweichlösungen. “Nach Ende der Löscharbeiten holten Atemschutztrupps noch dringend benötigte persönliche Gegenstände und Medikamente für die Bewohner aus den Wohnungen”, schreibt die Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck in einer Presseerklärung.

Uber tragbare Leitern kletterten die Einsatzkräfte an den Außenseiten zu den Bewohnern und beruhigten sie. Die Menschenrettung erfolgte dann über eine Drehleiter. Foto: Feuerwehr

Darin heißt es abschließend: “Die sechs Ortsfeuerwehren waren mit 13 Fahrzeugen und rund 70 Kräften vor Ort, zusätzlich war auch der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises mit 6 Personen an der Einsatzstelle. Da für den Rettungsdienst das Stichwort “Massenanfall an Verletzten” ausgegeben wurde, waren hier 16 Fahrzeuge und über 30 Einsatzkräften vor Ort.”     

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