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Engagierte Bevölkerung in der Coronakrise

Duisburg: 450 Spontanhelfer unterstützen die Feuerwehr

Duisburg (NW) – Die Feuerwehr Duisburg hat einen Aufruf an die Bevölkerung gestartet, die Einsatzkräfte zu unterstützen. 450 Menschen meldeten sich darauf. Die Spontanhelfer nähen Behelfsmasken und arbeiten für Corona-Testzentren. Wie jeder seinem Umfeld helfen kann.

“Liebe Fans und Follower, wir brauchen Eure Hilfe #imEinsatzfuerDuisburg! Im Moment suchen wir #Spontanhelfer, die uns an vielen Stellen unterstützen können, an denen unsere Feuerwehrausbildung grade nicht reicht”, postete die Feuerwehr Duisburg am Samstag auf Twitter und Facebook. Auch die Stadt Duisburg postete diesen Aufruf. 

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Mit diesem Aufruf wirbt die Feuerwehr Duisburg um freiwillige Spontanhelfer. Diese sollen Aufgaben in Corona-Testzentren und einem Behelfskrankenhaus übernehmen sowie Behelfsmasken nähen. Foto: Feuerwehr Duisburg

Die Aktion war erfolgreich. Innerhalb von 3 Tagen meldeten sich über 450 Helfer. “Das ist eine überwältigende Reaktion der Duisburgerinnen und Duisburger. Ich bin dafür zutiefst dankbar und auch etwas überwältigt von diesen Zeichen der Hilfsbereitschaft. In der Krise zeigt sich der Charakter. Die Duisburger beweisen das gerade”, sagt Oberbürgermeister Sören Link im Rahmen einer Pressemitteilung.

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Neben dem Einsatz in den medizinischen Sichtungszentren und Corona-Testzentren, in denen zum Beispiel Ärzte und Pflegekräfte ehrenamtlich eingesetzt sind, hat die Feuerwehr an mehreren Standorten Nähstuben eingerichtet. “Die von uns genähten Behelfsmasken sind kein Ersatz für eine Schutzmaske nach FFP-Standard”, erklärt Sven van Loenhout, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr und Leiter des Einsatzabschnittes. “Durch die Behelfsmasken entsteht aber eine Barriere beim Husten oder Niesen. Das kann die Verbreitung des Virus eindämmen, sagt auch das Robert Koch-Institut.”

Schutzmasken sind gerade Mangelware. Abhilfe können selbstgenähte Behelfsmasken schaffen. Sie schützen jedoch nicht den Träger vor einer Coronavirus-Infektion, sondern dessen Umfeld, sollte er sich selbst unbemerkt infiziert haben. Symbolfoto: Brändli

Am Tag nähen die freiwilligen Helferinnen und Helfer in den Nähstuben bis zu 500 Masken. “Wir haben viele Anfragen, ob auch Zuhause genäht werden kann. Wir stellen im Moment Sets zusammen und stellen den Helferinnen und Helfern diese für die Heimarbeit zur Verfügung. Wenn die Masken fertig sind, tauschen wir die genähten Masken gegen ein neues Set”, erläutert van Loenhout.

Die Behelfsmasken bieten dem Träger keinen signifikanten Schutz vor einer Coronavirus-Infektion. Aber sollte sich der Träger unbemekert selbst infiziert haben, schützt er mit der Behelfsmaske sein Umfeld und hilft damit, die Ausbreitung zu bremsen. Husten sollte trotzdem in die Armbeuge erfolgen, denn diesen kann eine Stoffmaske nur sehr begrenzt aufhalten! Der Vorteil einer Stoffmaske gegenüber einer Papiermaske: man kann sie waschen und somit mehrfach benutzen. Eine Nähanleitung für Behelfsmasken findet Ihr hier.

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