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Notfalleinsatz behindert

Drohne verzögert Start eines Rettungshubschraubers

Greifswald (MV) – Ein Drohnenpilot hat am Samstag den Start eines Rettungshubschraubers (RTH) verzögert. Die zu einem Notfalleinsatz alarmierte RTH-Besatzung musste mehrere Minuten warten, bis sich der Multicopter entfernte.

Durch die Sogwirkung der Hubschrauberrotoren wäre die Drohne angesaugt worden und hätte den Hubschrauber beschädigen können. Symbolfoto: DRF Luftrettung

Laut DRF Luftrettung befand sich die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 47 in Bandelin (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Sie hatte gerade einen Einsatz beendet, als die Leitstelle den Hubschrauber zu einem Notfall auf die Insel Rügen alarmierte. Während der Pilot den Startvorgang einleitete, bemerkte er plötzlich einen Multicopter. In etwa 10 Meter Höhe kreiste er über dem Hubschrauber. Der RTH-Pilot brach den Startvorgang unverzüglich ab.

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“Der Überflug einer Drohne über drehende Rotorblätter ist äußerst gefährlich”, warnt  Petra Hentschel von der DRF Luftrettung. “Durch die Sogwirkung der Rotoren kann die Drohne angesaugt werden, so dass es womöglich zu einer Beschädigung des Hubschraubers kommt.”

Die Crew musste mehrere Minuten warten, bis der Multicopter sich entfernte und Christoph 47 abheben konnte. “Auch wenn es am Samstag zu keinem Schaden kam, wurde unser Start zu einem Notfalleinsatz behindert”, sagt Petra Hentschel. Dabei zähle jede Minute.

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