Tatra Force T815-7 4x4/Rosenbauer

Bundeswehr-TLF-W: Erste Bilder des Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung

Leonding (Österreich)/Troisdorf (NW) – Für die Bundeswehr fertigt Rosenbauer 76 Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung (FlKfz WBBk) auf Tatra Force T815-7 4×4. Das Musterfahrzeug ist noch nicht auf der Interschutz zu sehen. Aber parallel zur Messe legte das österreichische Unternehmen nun erste computergenerierte Illustrationen vor.

Computergenerierte Illustration der neuen Generation Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung der Bundeswehr auf Tatra Force T815-7 4×4. Insgesamt 76 dieser Fahrzeuge wird Rosenbauer an die BwFuhrparkService GmbH liefern.

Die geländegängigen 18-Tonner (Kategorie 3 nach DIN EN 1846) besitzen einen zirka 396 PS (291 kW) starken Euro 6-Motor besitzen. Wattiefe: 1 Meter.

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Den Aufbau fertigt Rosenbauer in Modulbauweise (MT = Modular Technology). 4.300 Liter Löschwasser sind an Bord. An der Front der FlKfz WBBk befinden sich eine Selbstbergungswinde und ein fernsteuerbarer Monitor.

Dank Pump & Roll-Funktion der Pumpe kann die Besatzung auch während der Fahrt Wasser abgeben. Alle Funktionen der Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge (TLF-W) lassen sich über Displays bedienen.

Den Aufbau mit 4.300-l-Löschwassertank fertigt das österreichische Unternehmen in MT-Bauweise.

Zurzeit arbeitet Rosenbauer an einem Musterfahrzeug. Die FlKfz WBBk beschafft das Fuhrpark-Dienstleistungsunternehmen BwFuhrparkService GmbH im Auftrag der Bundeswehr.

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Auf der Interschutz 2022 zeigt Rosenbauer auf dem Freigelände, Stand K44, ein ziviles TLF 4000 auf Tatra Force T815-7 4×4. Dieses verfügt allerdings – im Unterschied zu den Bundeswehr-Fahrzeugen – über eine Hinterachslenkung sowie Geräteräume zwischen dem Tankmodul und dem vorderen Fahrzeugabschnitt. Auch die Ausstattung und die Beladung unterscheiden sich teilweise von den FlKfz WBBk.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Tatra sollen die momentanen Fahrzeuge auf Unimog U5000 Basis nach und nach ersetzen. Auf allen Truppenübungsplätzen werden jeweils mindesten dann über kurz oder lang 3 Fahrzeuge stehen. Die Anzahl der Fahrzeuge hängt von der Größe des Platzes und somit auch der Feuerwache ab

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  2. Moin. Hauptsächlich werden die Fahrzeuge den Truppenübungsplätzen zugeteilt. Zum Beispiel Wildflecken, Bergen, Münster etc. Das Fahrzeug soll das 1. und 2. Los der aktuellen Waldbrandfahrzeugen ersetzten oder ergänzen.

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  3. Insgesamt sicher ein richtiger Ansatz.
    Aber das Fahrzeug ist ziemlich schwer.
    Und: Solange die aktuell brennenden Waldflächen insbesondere in Ostdeutschland noch munitionsbelastet sind, wird man dort auch mit diesen Fahrzeugen sicher nicht rein fahren.
    Auf den Standortübungsplätzen wären Container mit Löschmitteln für die Bekämpfung von Entstehungsbränden durch die Truppe selbst sehr sinnvoll. Zum Teil wird das ja auch schon so gemacht.

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  4. Wo werden die 76 Fahrzeuge stationiert. Welche Fahrzeuge werden dann ersetzt oder ist es Erweiterung für die Bundeswehrfeuerwehr. Werden sich einpaar in Bayern stationiert. Mfg michael

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