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Reportage über die Flughafenfeuerwehr der Millionenstadt Hamburg.
Ein Toter bei MANV-Lage

Baugerüst eingestürzt: Dramatischer Einsatz in Hamburg

Hamburg – Am Dienstag ist in Hamburg auf einer Baustelle ein Gerüst teilweise zusammengebrochen. Zwei Bauarbeiter wurden unter einer tonnenschweren Last von Ziegelsteinen, Fassadendämmung und Gerüstteilen verschüttet.

Feuerwehrleute und Polizisten arbeiten in Hamburg Hand in Hand, um zwei verschüttete Bauarbeiter zu retten. (Bild: Blaulicht-News.de)

Das Baugerüst hatte nach Angaben der Feuerwehr Hamburg an der Fassade eines 6-geschossigen Büro- und Geschäftsgebäudes nahe des Millerntorplatzes gestanden. Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass insgesamt neun Bauarbeiter vom Einsturz betroffen waren. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) sowie den Technischen Zug der FF Eppendorf für spezielle technische Hilfe bei Bauunfällen nach.

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Weil sich unter den Trümmern Menschen befanden, konnten die Rettungskräfte kein schweres Räumgerät einsetzen. Sie mussten alle Ziegelsteine von Hand abtragen. Gerüstteile waren so schwer ineinander verkeilt, dass die Feuerwehr sie erst mit Motortrennschleifern durchschneiden musste, bevor sie bewegt werden konnten.

Feuerwehrkräfte und Polizisten arbeiteten unter eigener Lebensgefahr in dem Trümmerfeld, da immer die Gefahr bestand, dass weitere große Teile herabstürzten. Mithilfe des Feuerwehrkrans und zwei Drehleitern versuchten Einsatzkräfte, lose Gerüst- und Fassadenteile zu sichern.

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„Nur durch den unermüdlichen Einsatz aller Einsatzkräfte gemeinsam, durch das unermüdliche Wirken von Feuerwehr und Polizei, Hand in Hand, konnte die Rettung eines lebend verschütteten Menschen nach über eineinhalb Stunden gelingen“, betont Jan Ole Unger, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg.

Der Gerettete hat lebensgefährliche Mehrfachverletzungen erlitten. Eine RTW-Besatzung transportierte ihn unter Notarzt-Begleitung in ein Krankenhaus. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte war der andere Verschüttete gestorben. Fünf Bauarbeiter blieben unverletzt, einer wurde leicht verletzt.

Die Feuerwehr Hamburg war insgesamt 4 Stunden mit mehr als 90 Einsatzkräften vor Ort.

Nachtrag um 16:50 Uhr:

Am Mittwochnachmittag retteten 35 Einsatzkräfte der BF Hamburg, der FF Pöseldorf, des Technischen Zugs der FF Eppendorf sowie des Rettungshubschraubers “Christoph 29” einen verschütteten Bauarbeiter im Stadtteil Eimsbüttel. Erst nach über 2 Stunden konnten sie den 41-Jährigen aus einer 3 Meter tiefen Baugrube befreien. Der Rettungsdienst transportierte den Mann mit Verdacht auf eine Handgelenksfraktur und Weichteilverletzungen in ein Krankenhaus.

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