Pilot stirbt im Krankenhaus

Bamberg: Kleinflugzeug abgestürzt

Bamberg (BY) – Ein Kleinflugzeug ist am Sonntagmittag am Flugplatz Bamberg-Breitenau abgestürzt. Dabei erlitt der Pilot so schwere Verletzungen, dass er einen Tag später im Krankenhaus starb.

Am Sonntagmittag ist in Bamberg ein Kleinflugzeug abgestürzt und in Flammen aufgegangen.

Gegen 13.45 Uhr gingen mehrere Notrufe über ein abgestürztes Flugzeug am Flugplatz Bamberg-Breitenau bei der Polizei Oberfranken ein. Neben deren Kräften und dem Rettungsdienst rückte die Feuerwehr Bamberg mit der Ständigen Wache sowie den Löschgruppen 1 (Bamberg-Ost), 3 (Bamberg-Nord) und 9 (Bug) aus.

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Wie die Polizei mitteilt, stürzte die mit einer Person besetzte Maschine nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen beim Start ab. Laut Informationen der Feuerwehr überschlug sich die Cessna und geriet in einem Fangzaun in Brand.

Zwar konnten Ersthelfer den Piloten schnell in Sicherheit bringen. Allerdings trug dieser schwere Verbrennungen am ganzen Körper davon. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers brachte den Mann, bei dem es sich laut BR24 um einen 61-Jährigen handeln soll, in eine Spezialklinik.

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Mit Löschschaum bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer. Kraftstofflachen sorgten für ein fortwährendes Wiederaufflammen.

Nach zirka 3 Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden. Sie war mit einem Kommandowagen (KdoW), zwei Mehrzweckfahrzeugen (MZF), einem Tanklöschfahrzeug (TLF) 24/50, zwei TLF 16/25, einem TLF 4000, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF) 20/16, einem Löschgruppenfahrzeug (LF) 16/12, einem Rüstwagen (RW), einem Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS), einem Gerätewagen (GW) sowie einem Feuerwehranhänger Pulver 250 Kilogramm (FwA-P250) vor Ort. Für die Bergung des Flugzeugs sorgte abends das Technische Hilfswerk (THW).

Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung unterstützen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen der Kriminalpolizei. An der Cessna entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro. Den Flurschaden schätzt die Polizei auf einen mittleren vierstelligen Betrag.

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