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Dreh- und Angelpunkt: Ausführliche Vorstellung der Freiwilligen Feuerwehr Torgau in Sachsen.
Kleine Geste, große Wirkung

Arbeitgeber verzichtet auf Lohnkostenerstattung

Nonnweiler (SL) – Der Löschbezirksführer Otzenhausen der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler Martin Schneider staunte nicht schlecht, als er Mitte vergangene Woche den Brief eines örtlichen Küchenherstellers erhielt. Darin kündigte Firma Schmidt Küchen- und Wohnwelten an, zukünftig keinen Verdienstausfall mehr in Rechnung zu stellen, wenn der im Löschbezirk Otzenhausen aktive Mitarbeiter zu einem Feuerwehreinsatz während der Arbeitszeit ausrücken muss.

Über diesen Brief eines örtlichen Küchenherstellers haben sich die Feuerwehrleute des Löschbezirks Otzenhausen enorm gefreut.

Besonders erfreut hat Schneider nach eigenen Worten die Formulierung am Ende des Briefes: “Wir sind stolz und froh, dass einer unserer Mitarbeiter dieses Ehrenamt ausführt und bereit ist, seine Zeit für die Aufgabe zu investieren.”

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Schneider: “Ich finde, dass ist ein wirklich tolles Signal in der auch für Feuerwehren schwieriger Corona-Zeit.” Und deshalb hat der Löschbezirk den Brief auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Mir einer enormen Resonanz.

Die Gemeinde Nonnweiler im Kreis St. Wendel (etwa 9.000 EInwohner) hat acht Ortsteile. In jedem der Ortsteile gibt es eine eigene Feuerwehreinheit. Die 34 Aktiven des Löschbezirks Otzenhausen sind als Stützpunktfeuerwehr unter anderem zuständig für Technische Hilfeleistungen auf den Autobahnen A1 und A62.      

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Freiwillige Feuerwehr Bremen im Portrait.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wirklich sehr lobenswert !
    Diesen Bericht sollte man als gutes Beispiel für andere Arbeitgeber nicht nur Facebook, sondern allgemein auch anderen Medien zur Veröffentlichung anbieten.

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  2. Das war auch sarkastisch gemeint. Ja leider gab es letztens diesen Fall. Einer meiner Kameraden, selbständiger Schornsteinfeger bekam sein Geld nicht. Mit der Begründung es kam ja nicht zum Einsatz. Laut unserer Satzung und ThürBKG ist es aber klar geregelt. Von der Alarmierung bis Einsatzende bzw Einsatzabbruch plus ……. Minuten Nachbereitung und Rückfahrt zum Arbeitsplatz. Also 1 Stunde . Erst als die Stadt mit ihrer eigenen Satzung und einer Mahnung konfrontiert wurde zahlten sie das Geld.

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  3. Sorry Fire Chief, aber wie das “im Prinzip das selbe” sein soll erschließt sich mir nicht …
    Für mich hört sich das eher nach dem genauen Gegenteil an – und die Stadt sollte sich ernsthaft überlegen, ob damit Ehrenamt in der Bevölkerung und Unterstützung durch Unternehmen in den Ortschaften gefördert wird!

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  4. Bei uns im Ortenaukreis wird das gewürdigt mit dem Prädikat Partner der Feuerwehr. Ein sehr guter Arbeitgeber diese Firma.

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  5. Mein Arbeitgeber hat mir schon vor 15 Jahren gesagt alles was unter 8 Stunden ist da brauche keine Ausfallerscheinungen

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  6. Gute Sache.
    Bei uns greift die Stadt dem einfach vor und zahlt einfach nicht. Trotz mehrfacher Aufforderungen.

    Im Prinzip das selbe…….

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  7. Respekt das es gerade zu diese angespannten Zeit solche Arbeitgeber gibt

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  8. Respekt! Sollte bundesweit medienwirksam präsentiert werden!

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  9. Mein Arbeitgeber praktiziert dies schon seit langem.

    Bei uns geht man sogar so weit, in der Produktion die Schichten der Kolleginnen und Kollegen so einzuteilen, dass KameradInnen aus gleichen Alarmierungskreisen nicht gemeinsam an einer Maschine eingesetzt werden, damit diese im Einsatzfall weiterlaufen können.
    Auch dürfen die umliegenden Wehren un unserem Unterehmen regelmäßig Übungen abhalten.

    Erstens unterstützt dies zusätzlich die Feuerwehren, zweitens steigert es die Ortskundigkeit auch der KameradInnen, die nicht hier arbeiten.

    Wir wurden hierfür vom Kreisfeuerwehrverband auch als “Partner der Feuerwehr” ausgezeichnet.

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