Airport München bildet Werkfeuerwehrleute aus

München – Die Flughafen München GmbH (FMG) erweitert zum kommenden Jahr ihr Angebot an Ausbildungsberufen. Ab dem 1. September 2012 können sich junge Menschen zum Werkfeuerwehrmann beziehungsweise zur Werkfeuerwehrfrau ausbilden lassen.

Für den Brandschutz und die Sicherheit des Flughafenbetriebs werden engagierte und hochqualifizierte Fachkräfte für die Werkfeuerwehr benötigt. Deshalb hat die FMG die Einführung solch eines Ausbildungsberufs vorangetrieben. Kooperationspartner bei der Etablierung des neuen Ausbildungsberufs waren die Audi AG und die InfraServ GmbH & Co Gendorf KG. Damit wird die Region um den Münchner Flughafen zum Zentrum für die berufliche Erstausbildung einer Werkfeuerwehr, da Auszubildende aus ganz Bayern in der Berufsschule Freising unterrichtet werden.

Bereits seit Jahren wurde das betriebseigene Feuerwehrpersonal am Flughafen durch vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen geschult. Jetzt haben erstmals Schulabgänger die Möglichkeit, eine reguläre Berufsausbildung bei der Werkfeuerwehr der FMG zu absolvieren. Dabei findet der praktische Teil am Flughafen selbst oder bei den Verbundpartnern statt.

Die in zwei Abschnitte unterteilte Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und bietet eine Vielzahl von abwechslungsreichen Aufgaben. Während der ersten 18 Monate werden die für den Feuerwehrdienst relevanten handwerklichen Fähigkeiten – wie elektrotechnische Arbeiten oder metal-, sanitär-, und klimatechnisches Arbeiten – vermittelt. Im zweiten Teil des Ausbildungsprogramms findet die feuerwehrspezifische Ausbildung statt. In die Lehre sind auch die Ausbildung zum Rettungssanitäter und Rettungsschwimmer, der Führerschein Klasse C und das Sportabzeichen integriert.

Die Qualifikationsanforderungen und Bewerbungsinformationen können auf der auf der Internetseite des Münchner Flughafens unter www.munich-airport.de/ausbildung abgerufen werden.

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2 Kommentare zu “Airport München bildet Werkfeuerwehrleute aus”
  1. Im Prinzip ne geile Sache, nur das Frankfurt Flughafen genau das gleiche schon seit 2010 ausbildet und in der Berufsschulklasse ebenso Auszubildende von Infraserv Gendorf sind. Es ist also keine Neueinführung, sondern lediglich ein Miteinstieg in die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann!

  2. Ich würde es sehr gut finden, wenn diese Ausbildung bundesweit angeboten werden würde bei großen Werkfeuerwehren. Ansonsten ist diese Art der Ausbildung ja spitze, da man nicht erst als Quereinsteiger anfangen muss.

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