Nach Alarmierung zum falschen Ort

Feuerwehrmann erhebt Vorwürfe gegen Leitstelle

Sauldorf/Meßkirch (BW) – Die Freiwillige Feuerwehr Meßkirch (Landkreis Sigmaringen) hat vergangenen Samstag auf dem Weg zu einem Wohnhausbrand wertvolle Minuten verloren. Grund hierfür war laut “Schwäbischer Zeitung” dass die Integrierte Regionalleitstelle Oberschwaben die Kameraden zunächst zu einer falschen Adresse geschickt hätte. Denn der eigentliche Einsatzort befand sich in der Talstraße in Sauldorf – doch die Feuerwehr wurde 13 Kilometer in die Talstraße im Nachbarort Meßkirch alarmiert. Wie die Zeitung berichtete, erklärte die Leitstelle ihren Fehler mit einer unklaren Aussage der Anruferin, die den ersten Notruf absetzte. Die Staatsanwaltschaft habe nun ein Prüfverfahren in Zusammenhang mit der Fehlalarmierung aufgenommen. Unterdessen spiele ein ehemaliger Berufsfeuerwehrmann mit dem Gedanken, Anzeige wegen unterlassener Hilfestellung zu erstatten. Die Leitstelle sei seiner Aussage nach in der Pflicht, die richtigen Fragen zu stellen.

Symbolbild für eine Leitstelle. Es handelt sich nicht um die Leitstelle Oberschwaben. Foto: Patzelt

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Feuerwehrmann erhebt Vorwürfe gegen Leitstelle” (Schwäbische Zeitung; 14.12.2017)

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