Vier schwer Verletzte bei RTW-Unfall

Bindlach (BY) – Vier Menschen sind bei einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen (RTW) am Sonntagvormittag nahe Bindlach (Kreis Bayreuth) schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Sportwagens war auf regennasser Fahrbahn mit dem Einsatzfahrzeug zusammengestoßen.

Der 58-Jährige geriet in einer Rechtskurve in die Gegenspur und rammte den entgegenkommenden RTW frontal, der mit einem Patienten an Bord unterwegs war. Der Sportwagen kam im Straßengraben zum Stillstand. Das Rettungsfahrzeug überschlug sich nach dem Zusammenstoß und blieb auf der Seite liegen.

Zwei Einsatzkräfte und der Sportwagenfahrer erlitten schwere, der Patient lebensgefährliche Verletzungen. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei kamen zum Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam betreute die eingesetzten Rettungskräfte im Anschluss.

Schwerer Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen nahe Bindlach. Foto: News5 / Fricke
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Schwerer Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen nahe Bindlach. Foto: News5 / Fricke

 

23 Kommentare zu “Vier schwer Verletzte bei RTW-Unfall”
  1. alles erdenklich Gute den Verletzten

    @Iven
    100 Kräfte kommen schnell zusammen, ich versuche es mal so zu schildern, wie es bei uns sein würde (Freiwillige Wehren auf dem Land). Gemeine-/Ortswehr als zuständige Wehr (25-30 Kräfte) falls kein Hydraulisches Gerät in dieser Wehr vorhanden ist, kommt zusätzlich die nächste Wehr mit den entsprechenden Geräten (25-30 Kräfte) da 4 Verletzte und 2 Fahrzeuge das ganze also doppelt, also 2 mal Hydraulisches Gerät zur Einsatzstelle (nochmal 25-30 Kräfte) 4 mal RTW (á 2 Kräften) 3-4 NEF o.ä. (á 2 Kräften) Polizei mit bestimmt 3 Besatzungen (á 2 Kräften).

    Es würden also ca 90-120 Einsatzkräfte bei uns werden. Es war Sonntag also eine hohe Tagesverfügbarkeit. In der Woche würde ich dann behaupten, bei gleichem Szenario etwa die Hälfte an Einsatzkräften.

  2. @ Thomas

    Vielleicht gibt es ja in einer der nächsten FWM Ausgaben einen Einsatzbericht dann wird sich das ja klären. Gut ich kenne die Ausrüstung der konkreten Wehren in der Tat nicht daher ist es wohl schwerer nach zu vollziehen. Wichtig ist ja an sich auch nur, dass die 4 Verletzten wieder auf die Beine kommen.

  3. Findet ihr das sinnvoll,über die Kräftestärke hier zu lamentieren? Wart ihr dabei? Kennt ihr die Lage der Einsatzstelle u die Grösse,bzw Ausrüstungen der Feuerwehren da in der Umgebung? Und das auf nem Sonntagmorgen mehr Kräfte zum ausrücken und Erfahrung sammeln zur Verfügung stehen,als an nem Wochentag-Vormittag,dürfte jedem klar sein…

  4. Als ob es nicht egal ist wie viele Einsatzkräfte vor Ort waren. Wichtig ist doch, das den beteiligten gut und effektiv geholfen wird. Aufgrund der Unfallmeldung musste man wirklich vom schlimmsten ausgehen. Gerade wenn ein RTW beteiligt ist, das heist, das eigene Rettungssystem betroffen ist. Wer hier nicht dabei war, sollte mal ganz kleinlaut bleiben und nicht irgendwelche Vorurteile ziehen. Die Belastung der Einsatzkräfte ist in so einem Fall immens! Da ist es wichtig wenn jemand im Hintergrund zum austauschen bereit steht.

  5. THW war übrigens auch mit deutlich mehr als 5 Leuten vor Ort da auch deren Jungs in der Unterkunft waren, weil Sie am vorherigen Tag einen Tag der offenen Tür hatten und mit abbauen beschäftigt waren. Um die Rechnung etwas zu korrigieren.

  6. Die eine ff war zur Absicherung einer Motorsport Veranstaltung und ist abgerückt somit eine zweite ff alarmiert die Straße sperren da einige zur Motorsport Veranstaltung wollen.Die erste ff bei den unfall kümmerten sich um die verletzten und sahen einen Kameraden der Sanitäter ist( der schwerst verletzt ist). Das THW wurde alamirt (bergezug) um die Feuerwehr abzulösen da die auf Status 6 Gesetz wurde wegen ihren Kameraden so und nun ihr vollspagen warte ich auf Antwort oder komme vorbei .

  7. Ist bestimmt richtig das ich mich im Ton vergriffen habe aber die Leute die ehrenamtlich Sonntag sich auf den weg machen um andere die in Not sind zu helfen als Gaffer zu bezeichnen ist Hammer sollen doch froh sein das die( Familie ) Rettungsdienst so gut funktioniert oder? Gaffer sind auch Leute die ohne wissen ehrenamtliche als Gaffer bezeichnen. Ich hoffe für jeden der in Not ist das 100 Leute aufstehen und ihnen zu Hilfe eilen. ( beim Hochwasser waren es zu wenige wurde ach gejammert die Kunst es jeden recht zu tun ist eine Kunst die keiner kann ) Sorry nochmal wollte keinen angreifen aber wir sind keine Gaffer Sonden Leute die helfen zu ihren Hobby gemacht haben!!!!

  8. Da hier alle auf @Michale einprügeln muss ich ihm mal zu Seite springen. Richtig ist, die Feurwehr Bindlang ist eine sehr gut ausgestatte Wehr. Richtig sit sciher auch, dass in der Anfangsphase sicher “ausreichend” Kräfte alamiert werden müssen. Richtig sit auch, dass es mehr Aufgaben gegeben hat, wie die direkte Rettung. Aber, ja jetzt kommt auch das grosse Aber. Richtig ist auch, dass ich als Einsatzleiter auch Kräfte abrückenlassen kann/muss wenn sich diese die Füsse in den Bauch stehen. Richtig sit auch, dass ich zum Absperren einer Strasse keinen Löschzug brauche. Bei uns in der Wehr sit es üblich, dass wenn mehr Frage ausrücken, als dann tatsächlich gebraucht werden, diese auch zügig wieder von der Einsatzstelle abfahren. Wie Michael richti gesagt hat wir sind keine Gaffer. Die Kräfte sind dann im Gerätehaus auf Bereitstellung. Man weiss ja nie. Nichts schlimmers, wie Einsatzkräfte an einer Einsatzstelle die nichts zu tun haben. Für die Kameraden wird das langweilig/frustrierend und auch für die Öffentlcihkeit macht das kein gutes Bild. Dass man gerade als Einsatzleiter in der ERstphase hier sehr gefordert sit ist klar. Aber nach der ersten Hektik muss ich mich auch um meine Kräfte kümmern und auch mal Rückmarsch für Teile befehlen. Das gehört auch zu einer guten Führungsarbeit.

  9. Mag alles so sein wir sind stolz das wir alle ob Pol. THW BRK sowie alle Feuerwehren in so kurzer zeit helfen können und uns Super verstehen was auch nicht überall so sein mag und nicht zu vergessen es war Sonntag und eine motorsportveranstaltung sowie Wahlen also jedemenge Leute oder rückt ihr lieber mit weniger aus und alarmiert nach??? Sorry aber es war so und das war saugut wie unsere ils gemacht hat.! ( Chef spielen ist nicht schwer sein dagegen sehr ) nach so langer zeit solltest du wissen das die Entscheidungen in sekundentackt getroffen werden aber du hast halt recht.
    Und bitte nicht vergessen nicht gaffen:-)

  10. Stefan F. aus B.

    Wenn sich Rettungskräfte selber im Wege stehen macht das in der Öffentlichkeit kein sehr gutes Bild. Da ist es schon sinnvoll, gezielt mir den Kräften umzugehen und auch bedarfsorientiert abrücken zu lassen.
    Diese Situation war, wie ich lesen kann auch keine geübte Standardsituation, sondern ist wie jeder Einsatz ein Notfall zu dem oftmals der Zufall dazukommt. Umso wichtiger ist es hier gezielt zu koordinieren. Hier geben ich Huber 37 vollkommen Recht.
    Aber mal was anderes: Wenn ich mir den Prosche anschaue, dann sehe ich einen Goodyear Eagle F1 aufgezogen. Das ist mit der schlimmste Reifen, den man sich bei Regen aufziehen kann. Nicht grundlos hat Goodyear den so nicht mehr im Programm. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Schlappen der Entsorgung zukommen zu lassen. Die sind, wie man hier sehen kann, mörderisch. Ich habe den 5P von Conti aufgezogen und habe bei Regen sehr gute Erfahrungen damit. Ob dadurch der Unfall vermeidbar gewesen wäre? Die Opfern wird das jetzt nicht mehr interessieren … trotzdem: Gute Besserung !!!

  11. Marko Kruse

    Auch von mir alles Gute den Kameraden.

    …aber auch ich will nochmal auf die 100 Einsatzkräfte zurückkommen. Das die zuständige Wehr komplett ausrückt kann ich ja noch verstehen, aber wenn doch von einer anderen und event. dritten Wehr techn. Geräte gebraucht werden dann reicht es doch wenn die mit RW und LF bzw TLF (max. 10 Mann) anrücken. Muss man denn gleich ne Sternfahrt anrichten? Muss denn der MW noch mit 8 Mann hinterher? Wenn 4 Mann Schneiden, 4 Mann zuarbeiten und 2 Mann den Brandschutz übernehmen + 2 GF, 2 MA, 1 EL und Gehilfe. 100-6 Polizei-16 Rettungsdienst-20 Mann eingesetzt am Schadensort = Was machen die anderen 58???

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