Feuerwehr entdeckt Hanf-Plantage

Wien (Österreich) – Ein Brandeinsatz am Mittwochabend führte für die Wiener Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Fund. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte eine zirka 200 mgroße Hanf-Plantage. Gelagerte Flüssiggasflaschen erschwerten die Bemühungen der Feuerwehr zusätzlich. Eine flüchtende Person ist von der Polizei verhaftet worden, musste aber aufgrund ihrer Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Bewohner eines Wohnhauses bemerkten eine starke Rauchentwicklung und verständigten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein im Innenhof liegendes Gebäude bereits in Brand. Die Löscharbeiten wurden unverzüglich aufgenommen. 5 Flüssiggasflaschen, jede mit 20 Kilogramm Inhalt, mussten jedoch während der Brandbekämpfung geborgen und mittels Löschwasser abgekühlt werden. Insgesamt waren drei Rohre und mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Blick auf einen teil des Brandraumes und der Plantage. Foto: MA 68 Lichtbildstelle
Blick auf einen Teil des Brandraumes und der Plantage. Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Während der Löscharbeiten entdeckten die eingesetzten Trupps dann die Plantage. Christian Feiler, Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr: „Es war definitiv mehr, als für den Eigenbedarf notwendig wäre.“ Beamte der Wiener Polizei nahmen indessen an einer nahen Haltestelle einen Mann wahr, der Verbrennungen dritten Grades an den Händen und im Gesicht aufwies. Nachdem er von der Polizei angesprochen wurde, versuchte er zu flüchten. Der 35-Jährige konnte jedoch eingeholt werden und wurde vorläufig festgenommen. Allerdings musste er aufgrund seiner Verletzungen in ärztliche Behandlung übergeben werden.

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Die Brandursache ist noch unklar. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen aufgenommen.

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