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Mobile CO-Warngeräte im Überblick. Wie sich Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Hilfe der Warngeräte vor den Gefahren des Kohlenmonoxid-Gases schützen können.
Festival mit 100.000 Menschen abgesichert

Einsatzort: Wacken Open-Air

Wacken (SH) – Während zirka 100.000 Menschen ausgelassen das Heavy-Metal-Festival Wacken: Open-Air im gleichnamigen Ort im Kreis Steinburg feierten, sorgten im Hintergrund rund 650 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren aus der Region mit Polizei, Zoll, THW und Rettungsdiensten für Sicherheit. 103 Einsätze mussten die Männer und Frauen der Feuerwehr am vergangenen Wochenende auf dem rund 240 Hektar großen Festivalgelände abarbeiten. Auch der Sanitätsdienst hatte alle Hände voll zu tun. Ein Festivalbesucher kam auf tragische Weise ums Leben.

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Auch wenn die Mitglieder der Einsatzleitung von einem vergleichsweise eher ruhigen Fest sprechen, sind die an drei Tagen zu Stande gekommenen Zahlen der Rettungskräfte beachtlich. Die Feuerwehren beschäftigten sich überwiegend mit Kleinbränden, wie Flächenbrände und einem Gasgrill, dessen Flammen sein Betreiber nicht ablöschen konnte. Nach starken Regenfällen standen am Samstag die Flächen vor den Haupt- und Nebenbühnen teilweise unter Wasser. Um das Regenwasser abzupumpen, war die Hilfe der Feuerwehr gefragt. Da in diesem Jahr auch ein Festzelt mit Platz für 10.000 Besucher aufgestellt wurde, musste die Feuerwehr auch mehr Personal vorhalten, als in den Vorjahren.

Der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und mehrerer Ärzte vermeldet insgesamt 2.885 Behandlungen, rund 300-400 weniger als bei der letzten Veranstaltung. An den drei Tagen übernahm die Rettungsdienst Kooperationin Schleswig Holstein (RKiSH) 292 Transporte in Krankenhäuser. In diesem Jahr gab es auch ein Todesopfer zu beklagen. Ein junger Mann hatte sich auf einen Anhänger unter eine Plane gelegt. Auf dem Anhänger lief ein Stromerzeuger, dessen Abgase der Mann einatmete. Freunde vermissten ihn und fanden ihn leblos unter der Plane. Offenbar starb er an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Unter den Einsatzkräften befanden sich auch 18 Seelsorger, die für die ernsthaften Nöte und Sorgen der Heavy-Metal-Fans in einem Zelt ein offenes Ohr hatten.

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