Feuerwehren im Einsatz

Ein Reisebus steht in Flammen, ein Bus kippt von der Landstraße

Stuhr, Auetal (NI), Floh-Seligenthal (TH) – Am Wochenende kam es zu drei Notfällen mit Reisebus: Auf der Autobahn 1 bei Stuhr (Kreis Diepholz) fing ein voll besetzter Bus Feuer. In der Gemeinde Auetal (Kreis Schaumburg) rutschte ein Bus mit 47 Passagieren von der Landstraße und kippte auf die Seite. Und in Floh-Seligenstadt (Kreis Schmalkalden-Meiningen) krachte ein Pkw frontal in einen Reisebus.

Am Samstag geriet ein Reisebus auf der A 1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener gegen 19.10 Uhr in Brand.  Das mit 56 Fahrgästen besetzte Fahrzeug aus Gescher (Nordrhein-Westfalen) befand sich auf der Rückfahrt vom Bremer Weihnachtsmarkt nach Gelsenkirchen.

Die größten Busunfälle in Deutschland

Das Feuer brach im Bereich des Radlagers am linken hinteren Reifen aus. Umgehend lenkte der Busfahrer sein Fahrzeug auf den Standstreifen und evakuierte schnell die Fahrgäste. Rettung im letzten Augenblick, denn die Flammen breiteten sich auf Teile des Busses aus. Die Feuerwehr rückte an und bekämpfte den Brand.

Während der Löschmaßnahmen wurden die Fahrgäste von der Feuerwehr zum Feuerwehrhaus in Groß Ippener gebracht. Hier nahm sie später ein Ersatzbus auf und brachte sie nach Gelsenkirchen. An dem anderen Bus entstand ein Schaden von zirka 80.000 Euro.

Fiat prallt in Reisebus

In Floh-Seligenthal kam ein 74-jähriger Mann am Sonntagnachmittag von der Fahrbahn ab. Anschließend verlor er die Kontrolle über seinen Pkw, schleuderte zurück auf die Straße und stieß dort mit einem Reisebus zusammen. 20 Fahrgäste befanden sich in dem Bus, drei Insassen erlitten Verletzungen. Auch der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.

Der Fiat traf den Bus so, dass dessen Fahrer die Tür nicht mehr öffnen konnte. Die Feuerwehr befreite die Fahrgäste und brachte sie auch hier, bis eine Weiterfahrt organisiert war, im Feuerwehrhaus unter.

47 Personen aus umgestürztem Bus gerettet

Gegen 18.45 Uhr am Sonntagabend rutschte ein mit 47 Passagieren besetzter Reisebus auf der Landstraße bei Auetal von der glatten Fahrbahn. Er kippte neben der Fahrbahn auf die Beifahrerseite. Die Feuerwehr musste Scheiben entfernen, um die Insassen aus dem Bus zu befreien. Zahlreiche Personen erlitten leichte Verletzungen, einige mussten in Krankenhäusern versorgt werden.

Die anderen Passagiere wurden zur Sammelstelle im Feuerwehrhaus Kathrinhagen transportiert. Ein Ersatzbus wurde für die Passagiere bestellt.

Rettungskräfte befreiten mit großer Mühe die Passagiere aus dem verunfallten Reisebus. Foto: Nonstopnews

Am Ortseingang von Floh-Seligenthal (Kreis Schmalkalden-Meiningen) fuhr am Sonntagnachmittag ein 74-Jähriger mit seinem Fiat zu weit rechts und kam so in den Straßengraben. Anschließend verlor er auch wegen der herrschenden Glätte die Gewalt über seinen Wagen, schleuderte zurück auf die Straße und stieß dort mit einem Reisebus zusammen. Von den 20 Fahrgästen im Bus verletzten sich drei zum Glück nur leicht. Der Fiat traf den Bus so unglücklich, dass dessen Fahrer die Tür nicht mehr öffnen konnte. Die Feuerwehr befreite die Fahrgäste und brachte sie, bis eine Weiterfahrt organisiert war, im Gerätehaus unter. Auch der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen. Der Bus und auch der Fiat mussten abgeschleppt werden, der Gesamtschaden wird auf 12.000 Euro geschätzt.

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