Glatte Fahrbahn

Totalschaden auf dem Weg zum Einsatz

Leer (NI) – Auf dem Weg zum Einsatz ist am Montag in Leer-Nüttermoor (Kreis Leer) ein Feuerwehrmann verunfallt. Sein Pkw kollidierte mit einem Lkw. Verletzte gab es nicht, doch der Sachschaden fiel erheblich aus.

Mit dem Alarmstichwort “Fahrzeugbrand groß” waren am Vormittag die Stadtteilfeuerwehren Nüttermoor und Heisfelde alarmiert worden. Ein Bus war auf der A 31 in Brand geraten und hatte die Autobahn an der Anschlussstelle Leer-Nord verlassen. Ersthelfer bekämpften den Motorbrand an der Ausfahrt mit mehreren Pulverlöschern.

Anzeige

Ein Feuerwehrmann war nach dem Sirenenalarm auf dem Weg aus einem Neubaugebiet zum Feuerwehrhaus. Doch vor einer Kreuzung geriet der Pkw des Mannes plötzlich ins Rutschen. Die Straße erwies sich nach Schilderung des Kameraden in diesem Bereich als extrem glatt, obendrein blendete die tiefstehende Sonne. Der außer Kontrolle geratene Passat stieß mit einem Lastwagen zusammen. So heftig, dass alle Airbags auslösten. Weder der Feuerwehrmann, noch der Lkw-Fahrer erlitten Verletzungen. An dem VW entstand nach erster Einschätzung ein Totalschaden. 

Der Passat des Feuerwehrmannes wurde erheblich beschädigt.
Fleecejacke Feuerwehr
Das Original: Hält Dich warm - bei Dienst und Freizeit!
59,99 €
AGB

Kameraden rückten unterdessen zu dem Bus aus, ein Löscheinsatz war nicht mehr erforderlich. Die Feuerlöscher hatten die Flammen erfolgreich erstickt. Feuerwehrleute brachten Bindemittel aus, um auslaufendes Motoröl aufzufangen. Ein Polizist hatte zuvor bereits mit einem Spaten und Erde eine kleine Barriere um einen Kanaleinlauf geschaffen, um eine weitere Verunreinigung zu verhindern. 

Nach dem Busbrand musste Bindemittel ausgebracht werden.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Servus,
    Blechschaden kann man reparieren, aber wenn durch diese rasante Fahrweise Tiere oder gar Menschen gefährdet werden, nur weil man 10-20 Sek früher am Gerätehaus eintrifft stelle ich die Frage “Ist/War es das wert?”
    Als Feuerwehr-Angehörige habt Ihr Euch bereit erklärt, andere zu schützen und zu retten -> aber wer schützt die anderen vor den Kameraden die z.B. mit 60-70kmh durch eine 30er Zone rasen und das auch tagsüber?
    Aktiviert bitte Euren gesunden Menschenverstand bei Alarmierung und überlegt immer was passiert, wenn ihr jemanden auf dem Weg zum GH über den Haufen fahrt (egal ob Mensch/Tier)!!!

    Helfen JA aber bitte IMMER mit Rücksicht auf Leib/Leben von Unbeteiligte und Tieren!

    Ich wünsche allen Helfern allzeit gute und sichere Fahrten!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Guten Abend, ja da gebe ich dir leider recht. Sehr oft stellen wir auch oft fest: Melder an, oder Blaulicht an, Hirn aus.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Checkt das Wetter liebe Kameraden und Fahrt besonnen zum GH oder evtl.direkt zum EO , leider stell ich selber immer wieder fest das einige rasen wie die irren , damit erhöht ihr das Risiko selber zu verunfallen . Euch allen stets eine gesunde Heimkehr zur Wache und nach Hause.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Moin…
    Zuallererst, gut das nix weiter passiert ist.
    Bewahrt die Ruhe auf dem Weg zum Gerätehaus, es ist niemandem geholfen wenn euch selber geholfen werden muss…
    Bleibt gesund und munter

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.