Eigenunfall

Auf dem Weg zum Feuerwehrhaus: Schwerer Unfall zwischen Kameraden

Pulheim (NW) – Zwei Feuerwehrleute sind am Mittwoch in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) auf dem Weg zum Feuerwehrhaus kollidiert. Dabei zog sich einer der Kameraden lebensgefährliche Verletzungen zu. Die beiden waren jeweils mit Pkw und Fahrrad zum Gerätehaus unterwegs, weil sie eine Alarmierung zu einem Brandeinsatz erhalten hatten.

Der lebensgefährlich verletzte Kamerad wurde in ein Krankenhaus transportiert. Symbolfoto: S. Buchenau

Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine Jugendliche gegen 21 Uhr ein Feuer in dem Dachgeschoss eines Wohnhauses. Sie rief ihre Mutter, die einen Notruf absetzte. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Frau den Brand mithilfe eines Feuerlöschers löschen. Mutter und Tochter verletzten sich leicht. Der Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung.

Nach der Alarmierung machte sich ein 57-jähriger Feuerwehrmann mit dem Rad auf dem Weg zum Feuerwehrhaus. Ein 32-jähriger Kamerad, der sich ebenfalls auf dem Weg zum Feuerwehrhaus befand, bog laut Polizei mit seinem Pkw zeitgleich an einer Kreuzung ab. Er kollidierte mit seinem fahrradfahrenden Kameraden. Der 57-Jährige zog sich bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen zu.

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Sein Kamerad leistete umgehend Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab. Ein Rettungswagen brachte den Schwerstverletzten in ein Krankenhaus. Beide Feuerwehrleute sind Mitglieder des Löschzugs Geyen der FF Pulheim.

Augenzeugen zufolge soll der Radfahrer eine rote Ampel übersehen haben.

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