Produkt: Feuerwehrfahrzeuge richtig fotografieren
Feuerwehrfahrzeuge richtig fotografieren
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MAN TGM 13.290 4x4/Rosenbauer

Neues HLF 20 für die FF Schledehausen

Schledehausen (NI) – Einen MAN TGM 13.290 4×4 mit Rosenbauer-AT-Aufbau beschaffte die FF Schledehausen (Gemeinde Bissendorf, Kreis Osnabrück) als Ersatz für ein LF 16/12 von Iveco Magirus aus dem Jahr 1992. Das 16 Tonnen schwere Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug wird von einem 290 PS starken Dieselmotor angetrieben, der seine Kraft über ein automatisiertes Schaltgetriebe auf die vier Räder verteilt. Es ist das Erstangriffsfahrzeug der Schwerpunktfeuerwehr. Während der Maschinist sich von einem Navigationssystem mit automatischer Routenführung zur Einsatzstelle lotsen lassen kann, steht dem Gruppenführer ein Apple iPad mit Schutzhülle und dem Moditech Crash Recovery System zur Verfügung.

Rosenbauer lieferte das neue HLF 20 der FF Schledehausen auf einem MAN TGM 13.290 4×4. Auf dem Dach ist ein leistungsstarker Schaum-Wasser-Werfer RM24 montiert. (Bild: Feuerwehr Schledehausen)

Die FF Schledehausen hat als Aufgabenschwerpunkt in der Gemeinde die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung. Daher sind unter anderem ein Schaum-Wasser-Werfer RM24 von Rosenbauer mit einer Leistung zwischen 400 und 3.000 l/min bei 10 bar, ein Wassertank mit einem Volumen von 3.000 Litern sowie eine FPN 10-3000 mit automatischer Pumpendruckregulierung und zwei A-Saugeingängen Bestandteile der Ausstattung. Ergänzt wird diese weiter durch eine Wärmebildkamera Dräger UCF 1600, ein Fognail-Set mit drei Kombi-Nägeln, je einer C-Schnellangriffseinrichtung auf der linken und rechten Fahrzeugseite (jeweils zwei C-Schläuche in Buchten in entnehmbarer Wanne), Schnellangriffsverteilern auf jeder Fahrzeugseite, 500 Meter B-Schlauch (davon 280 Meter auf zwei Haspeln), vier Pressluftatmern im Mannschaftsraum (Dräger PSS 5000) sowie zwei Schlauchpaketen auf Teleskopauszug in Geräteraum 5.

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Für Licht sorgen neben einem Fireco-Lichtmast zusätzliche Arbeitsscheinwerfer auf der Kabine, eine Umfeldbeleuchtung sowie die LED-Beleuchtung der Geräteräume. (Bild: Markus Alter (Sidelightphotos))

Zur Ausleuchtung von Einsatzstellen dient der Fireco-Lichtmast, bestehend aus acht einzelnen LED-Scheinwerfern Typ Hella Roklume 380N, jeweils 7.500 Lumen. Seine Arme sind unabhängig voneinander drehbar (annähernd 360 Grad), die Lichtpunkthöhe beträgt zirka 6 Meter. Ergänzt wird er durch Fernzusatzscheinwerfer Typ Hella Rocklume 380N, welche entweder als Fernlicht des Fahrgestells oder als Zusatzfernscheinwerfer schaltbar sind. Eine Verkehrsleiteinrichtung mit vier programmierten Hinweisen (Achtung, Ölspur, Unfall und Glatteis) sichert das Einsatzfahrzeug nach hinten ab.

Am Fahrzeugheck kann eine LED-Anzeige verschiedene Texte darstellen. Schlauchhaspeln, Schnellangriffsverteiler und C-Schlauch-Schnellangriff, Stromerzeuger und Werkzeugkästen gehören ebenfalls zur Ausstattung. (Bild: Markus Alter (Sidelightphotos))

Für die Rettung und Arbeiten auf Gewässern gibt es ein Schlauchboot in G2. Weber Rescue lieferte die Geräte für die Technische Hilfeleistung. Dazu zählen der Hilfeleistungssatz Weber V70 Coax, eine Schere RSU 210 plus, ein Spreizer SP 53 BS sowie zwei Hydraulikzylinder RZT2-1500 und RZT2-775. Weiteres Material: Verkehrssicherungs-Trolley (vier LED-Blitzleuchten, sechs Verkehrsleitkegel, zwei Warnwesten), Hebekissen Vetter S-Tec 12 bar, Typ V10 und V20, Motorsäge Stihl MS 460 und Rettungssäge Stihl MS 462R, Notfallrucksack sowie AED.

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