Ungewöhnliche Alarmierung

Feuerwehr wird über Social-Media-Gruppe auf Brand aufmerksam

Husum (NI) – Noch vor der Alarmierung der Feuerwehr am Mittwochabend um 18:36 Uhr kursierten in einer Dorfgruppe bereits Bilder einer Rauchsäule. Kurz darauf rückte die Feuerwehr in die Husumer Feldmark (Kreis Nienburg/Weser) aus, wo ein Wohnwagen und ein Hochsitz in Brand standen.

Mit mehreren Rohren löschten die Einsatzkräfte den Brand in der Husumer Feldmark. Ein Wohnwagen und ein Hochsitz brannten aus. Die Feuerwehr war nach Hinweisen aus sozialen Medien alarmiert worden. (Bild: FF SG Mittelweser)

Ein stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Husum bemerkte die Bilder in einer Dorfgruppe in den sozialen Medien. Daraufhin fuhr er zur Erkundung los und setzte parallel den Notruf bei der Leitstelle ab. Alarmiert wurden die Feuerwehren Husum, Groß Varlingen und Brokeloh um 18:36 Uhr.

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Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte standen der Wohnwagen beziehungsweise die Baubude sowie ein angrenzender Hochsitz in Vollbrand. Auch umliegende Bäume und Schwaden eines frisch geernteten Heufeldes wurden durch das Feuer beschädigt. Insgesamt brannte eine Fläche von rund 200 Quadratmetern.

Unter Atemschutz kühlte ein Trupp zunächst vier im Wohnwagen gelagerte Gasflaschen und brachte diese anschließend aus dem Gefahrenbereich. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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Da die Einsatzstelle abgelegen war, stellte die Feuerwehr die Wasserversorgung im Pendelverkehr sicher. Rund 9.000 Liter Löschwasser transportierten die Einsatzkräfte zur Brandstelle. Als Wasserentnahmestelle diente ein nahegelegener Bach. Insgesamt waren etwa 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Die Polizei rückte mit zwei Beamten an und sperrte die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen ab. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

Die Feuerwehr weist aufgrund der Umstände noch einmal darauf hin, bei Bränden oder anderen Notfällen sofort die 112 zu wählen und Ereignisse nicht zunächst über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste zu verbreiten. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren.

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