Bretten (BW) / Condeixa-a-Nova (Portugal) – Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Bretten (Kreis Karlsruhe) sind zu einem internationalen Unwettereinsatz in die portugiesische Partnerstadt Condeixa-a-Nova aufgebrochen. Die Ehrenamtlichen legten rund 2.000 Kilometer zurück und unterstützen vor Ort die örtlichen Kräfte bei der Beseitigung schwerer Sturmschäden und Überschwemmungen.
Gemeinsam mit den örtlichen Kräften beseitigen Feuerwehrangehörige in Condeixa-a-Nova umgestürzte Bäume und sichern Straßen. Die Unwetterschäden in der portugiesischen Partnerstadt erfordern weiterhin umfangreiche Einsatzmaßnahmen. (Bild: EinsatzReport24)
Am Sonntag startete die Feuerwehr Bretten mit zwei Fahrzeugen in Richtung Portugal. Nach Angaben der Feuerwehr erreichte die Gruppe ihr Ziel am Montag nach rund 22-stündiger Anreise. In der Feuerwache von Condeixa-a-Nova erhielten die Einsatzkräfte zunächst eine Lageeinweisung, bevor sie gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr und Einheiten des Katastrophenschutzes mehrere Einsatzstellen anfuhren.
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Infolge heftiger Unwetter sind große Gebiete überschwemmt, zahlreiche Straßen unpassierbar. Überlastete Entwässerungssysteme, beschädigte Infrastruktur und umgestürzte Bäume stellen die lokalen Kräfte vor erhebliche Herausforderungen. Bis zum Abend befreiten die Brettener Feuerwehrangehörigen mit Kettensägen mehrere Straßen und Wege von umgestürzten Bäumen.
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Der Einsatz erfolgt ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Nach Angaben der Feuerwehr verzichten die neun Einsatzkräfte für die Dauer des Auslandseinsatzes auf eine Lohnfortzahlung. Bretten und Condeixa-a-Nova verbindet eine langjährige Städtepartnerschaft. Für die Region sind weitere Regenfälle angekündigt.