Freitag, 23. Juni 2017

Magdeburg: Feuerwehr im Großeinsatz bei Brand in Recyclingfirma

21. April 2017 von  

Magdeburg – Am Freitagmorgen brach in einem Recyclingbetrieb für Kunststoff in Magdeburg ein Großbrand aus. Mit über 80 Einsatzkräften bekämpfte die Feuerwehr die Flammen. In der Anfangsphase stand eine dichte schwarze Rauchwolke über dem Brandort.

Kilometerweit waren die Rauchschwaden nach dem Brandausbruch gegen 7.30 Uhr zu sehen. Sie zogen bis zur Autobahn A2 nördlich von Magdeburg rüber. Es brannte eine Fläche etwa 200 Quadratmeter in einer großen Halle einer Recyclingfirma. 

Für die Löscharbeiten rückte ein Großaufgebot von Berufsfeuerwehr und freiwilliger Feuerwehr an. Parallel zur ersten Brandbekämpfung ließ die Feuerwehr die umliegenden Grundstücke räumen – vor allem aufgrund der Belastung der starken Rauchentwicklung. Die Kräfte konnten durch ihren schnellen Einsatz eine Brandausbreitung noch rechtzeitig verhindern. 

Der Fachdienst ABC der Feuerwehr Magdeburg hatte frühzeitig damit begonnen, Messfahrten durchzuführen, um die Schadstoffbelastung zu prüfen. Die Bevölkerung wurde über unterschiedliche Kanäle informiert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Gegen 10.30 Uhr war der Brand dann letztlich unter Kontrolle. Fast zeitgleich kam auch die Entwarnung der Gefahrgutspezialisten für die Bevölkerung. Die Nachlöscharbeiten zogen sich dann noch einige Zeit hin.

Die Betriebshalle brannte komplett ab. Den Schaden schätzt die Feuerwehr auf mehrere Millionen Euro.

Video des Feuerwehr Einsatzes:

Kommentare

1 Kommentar zu “Magdeburg: Feuerwehr im Großeinsatz bei Brand in Recyclingfirma”
  1. Peter Busch sagt:

    Ich bin Brandschutzing. bei einem Versicherer und wundere mich immer wieder über die wortgewandte, positive Darstellung solcher kleinen Katastrophen. Im Text wird dem Leser zunächst suggeriert, dass alle Bemühungen der Feuerwehren zum Erfolg geführt haben, um im letzten Satz mit der Wahrheit rauszukommen, dass es letztlich ein Totalschaden war.
    Mir ist sehr wohl bekannt, dass Recyclingbetriebe äußerst kritisch sein können und es hat mich gefreut das offensichtlich der Personenschutz gut funktioniert hat. In einem Bericht über einen derartigen Brand würde ich allerdings auch erwarten, welche Gründe es gab das am Ende ein Totalschaden zu verzeichnen ist. Dieser Artikel läuft bei mir unter der Rubrik „Heute was dazu gelernt – leider nix !“

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