Zweite Beschaffungsserie: 27 neue LF-KatS von Ziegler

Bonn (NW) – Die ersten 16 Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz (LF-KatS) der zweiten Beschaffungsserie des Bundes sind im Bestückungslager in Dransdorf eingetroffen. Nach einer ersten Beschaffungsserie von 190 Fahrzeugen sollen nun insgesamt 27 LF-KatS durch die Firma Ziegler hergestellt werden. Eine Option über 69 weitere LF-KatS besteht ebenfalls.

LF-KatS mit Mannschaftsraum Modul Z-Cab und dreiteiligem Gerätekoffer der Firma Ziegler. Quelle: BBK
LF-KatS mit Mannschaftsraum Modul Z-Cab und dreiteiligem Gerätekoffer der Firma Ziegler. Quelle: BBK

Der Aufbau erfolgt durch Ziegler auf einem Mercedes Atego-Fahrgestell Typ 1323 AF. Die Fahrzeuge erhalten einen dreiteiligen Gerätekofferaufbau in Alpas-Bauweise und ein Mannschaftsraummodul Z-Cab. Permanenter Allradantrieb und eine Watttiefe von 650 Millimetern verschaffen dem Fahrzeug-Typ eine erhöhte Geländegängigkeit. Zusätzlich werden die LF-KatS mit einem automatisierten Schaltgetriebe mit „Feuerwehrschaltung“ versehen.

Die Fahrzeuge verfügen auch über eine Dachbeladung. Vom Heck aus kann auch während der Fahrt eine Schlauchleitung verlegt werden. Quelle: BBK
Die Fahrzeuge verfügen auch über eine Dachbeladung. Vom Heck aus kann auch während der Fahrt eine Schlauchleitung verlegt werden. Quelle: BBK

Die LF-KatS werden mit einer Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 Liter pro Minute, einem Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter sowie der Normbeladung des LF 20 KatS ausgestattet. Die Normbeladung ermöglicht beispielsweise die Wasserförderung über lange Wegstrecken. Dafür sind eine Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 1.500 Litern in der Minute und B-Schläuche mit einer Gesamtlänge von 600 Metern verladen. Diese können teilweise auch schon während der Fahrt verlegt werden.

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Bis Mitte September sollen auch die restlichen elf Fahrzeuge an den Bund ausgeliefert werden. Ob die Option auf die weiteren Fahrzeuge zum Tragen kommt, wird von der aktuellen Haushaltslage des Bundes abhängen.

Die Fahrzeuge verfügen auch über eine Dachbeladung. Vom Heck aus kann auch während der Fahrt eine Schlauchleitung verlegt werden. Quelle: BBK
Die Fahrzeuge verfügen auch über eine Dachbeladung. Vom Heck aus kann auch während der Fahrt eine Schlauchleitung verlegt werden. Quelle: BBK

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die sehen mal gut aus.

    Hoffe unsere Feuerwehr bekommt auch ein paar.

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  2. Also die Z-Cab ist ja schon nciht die hübscheste Kabinbe (persönliche Meinung). aber was hier zusammengschustert wurde beleidigt schon fast das Auge. Das nennst sich wohl “Baukastensystem”. Sieht aber fast so aus, wie wenn ein dreijährigr mit Lego ein Feuerwehrauto gebaut hätte. Feuerwehrautos müssen, vor allem wenn sie vom Bund kommen, nicht schön sein. Aber ein klein wenig Design darf es schon sein. Meckermodus aus.

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  3. Tja, Huber37. Bund-Beschaffungen müssen eben billig sein…

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  4. @Huber: Ich erwarte von Bund-Fahrzeugen nur 2 Dinge: Sie müssen Funktionieren und lange halten. Feuerwehr ist keine Modenschau.

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  5. Ihhh, wie hässlich… Mann-oh-mann, wer hat denn das gebastelt?
    Hässlich = nicht gleich billig!
    im übrigen ist es nicht die “Watttiefe”, hat mit dem Begriff “Watt” nix zu tun,
    es handelt sich vielmer um die “Wat-Tiefe” von. durch Wasser waten..
    Gruss aus Bayern 🙂

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  6. Schöne Fahrzeuge!
    Wer ist eingentlich zuständig für die Vergabe an Standorte?

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  7. Bei dieser hässlichen Karre fehlt nur noch die rosa Farbe. Die neuen Besitzer von Ziegler hätten mehr bei Anderen abschauen sollen.

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  8. Schön oder nicht, egal. Hauptsache Ersatz für Ausfall.

    An welche Bundesländer werden die ausgeliefert?
    Jeweilige Stückzahl?

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  9. Traurig, dass es hier Feuerwehrler gibt, die ihre Fahrzeuge nach Design beurteilen! Falls Ihr eins bekommt, verweigert einfach die Annahme und andere freuen sich.
    Die Fahrzeuge werden den Ländern zugewiesen. Diese sind für die Verteilung entsprechend den Planungen zuständig.
    Traurig, aber war:
    Der entscheidende Satz geht fast unter. Weitere Beschaffungen nach Haushaltslage. Das Konzept und der damit verbundene tatsächliche Bedarf interessiert den Bund also nicht. Die haushaltsmäßigen Grundlagen sind nicht da.
    Und das schon seit Jahrzehnten für den gesamten Bereich des Zivilschutzes. Neue Konzepte mit immer weniger Potenzial wurden entwickelt. Vorgabe waren wohl Einsparungen im Haushalt. Und die neuen Konzepte wurden nie zu 100 % erfüllt, sondern durch neue Konzepte ersetzt.Und auch diese werden heute aktuell nicht erfüllt. Eigentlich wird es Zeit, wieder eine neues Konzept mit weiteren Einsparungen zu schaffen, damit das dann zugrunde liegende alte Konzept zumindest als in Teilen erfüllt angesehen werden könnte!

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  10. @Uli, die Freiheit nehm ich mir und beurteile auch das Aussehen eines Fahrzeuges. Und bei vergleichbarem Preis-/Leistungsverhältnis gewinnt dann sogar das “Schönere”. und btw. Gutes Design muss nicht teuer bzw teurer sien wie schlechtes. Sicherlich ist da Rosenbauer eine Klasse für sich. Aber selbst Lentner mit dem “preiswerten” quadratisch praktisch gut zeigt wie man ansehliche Fahrzeuge für schankes Geld bauen kann.

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  11. Schauen ein bißchen den alten Kats-Fahrzeugen auf Magirus Eckhauber ähnlich, also etwas 70er Jahre Romantik. Für Schönheit gibts kein Preis, zumindest bei Bundesbeschaffungen nicht, obwohl die Hersteller es ja können. Aber egal, Hauptsache es fährt und erfüllt seinen Zweck.

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  12. Also wir haben genau das Selbe LF 20 Kats und ich bin echt damit sehr zufrieden 🙂

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  13. Also ich finde das das Fahrzeug einfach funktionell
    aussieht und wirklich hässlich finde ich es auch nicht!

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  14. Und auch diese Beschaffungsserie hat scheinbar wieder keine Pressluft – Hörner verbaut. Sparen wo man nur kann..

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  15. Wie kann eine Feuerwehr ein solches Auto bekommen?

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