Berufsfeuerwehr findet kein qualifiziertes Personal

Dortmund (NW) – In dieser Woche berichteten die “Ruhr Nachrichten”, dass die Berufsfeuerwehr Dortmund Nachwuchsprobleme plagen. Will denn keiner mehr Feuerwehrmann werden? Daran liegt es nicht. Es mangelt an qualifizierten Bewerbern. Feuerwehrmagazin.de hat mit Dirk Aschenbrenner, Leitender Branddirektor der Feuerwehr Dortmund, gesprochen.

Feuerwehrmagazin.de: Herr Aschenbrenner, wie sieht die Bilanz des aktuellen Einstellungsverfahrens der Berufsfeuerwehr Dortmund für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst aus?

Aschenbrenner: Wir hatten etwa 600 Bewerberinnen und Bewerber. Davon haben lediglich 48 Personen den theoretischen Teil des Einstellungsverfahrens bestanden. Wir werden vermutlich nach dem noch ausstehenden Sporttest und dem persönlichen Gespräch nicht alle 24 ausgeschriebenen Stellen besetzen können.

Feuerwehrmagazin.de: Also liegt es zunächst nicht an der Anzahl der Bewerber?

Aschenbrenner: Die Quantität ist zwar offensichtlich nicht der Grund. Aber auch hier sind die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig. Das liegt sicherlich auch an den Folgen des demographischen Wandels. Aber weitere Gründe sehe ich auch in der Konkurrenz zur freien Wirtschaft und den Strukturen der Feuerwehrlaufbahn. Wir setzen auf Bewerberinnen und Bewerber, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und etwas Erfahrung mitbringen.

Feuerwehrmagazin.de: Warum ist Ihnen die Berufserfahrung so wichtig?

Aschenbrenner: Es geht hier nicht nur um handwerkliche Fertigkeiten, sondern vielmehr auch um die sozialen Fähigkeiten. Zusammenarbeit und Umgang mit schwierigen Situationen sollen nicht erst bei der Feuerwehr erlernt werden. Hier sehen wir uns aber dem Problem gegenüber, dass zum Beispiel Gesellen im Handwerk für die Ausbildung bei der Feuerwehr noch mal für 18 Monate auf ein deutlich geringes Besoldungsniveau sinken. Da müssen wir mittelfristig Lösungen finden, um die Besoldungsstruktur und Karriereperspektiven der freien Wirtschaft anzupassen.

Feuerwehrmagazin.de: Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Auswahl an geeigneten Bewerbern sicher zu stellen?

Aschenbrenner: Wir möchten die Quantität halten oder sogar wieder erhöhen. Dafür haben wir bereits mit Plakat- und Banneraktionen in den letzten Jahren für den Beruf Feuerwehrfrau/-mann geworben. In Zukunft wollen wir speziell Menschen mit Migrationshintergrund und weiterhin auch Frauen ansprechen, da diese beiden Bevölkerungsgruppen unter unseren Bewerberinnen und Bewerbern unterrepräsentiert sind. Aktionen wie der „Girls Day“ greifen da sehr gut, um Interesse zu wecken. Aber dann gilt es, dieses Interesse nachhaltig bis zum Berufseinstieg zu fördern.

Feuerwehrmagazin.de: Also hoffen Sie, dass eine hohe Anzahl von Bewerbern im Einstellungsverfahren auch eine breitere Auswahl an qualifizierten Bewerbern sicher stellt?

Aschenbrenner: Ja, das ist ein Weg. Das Anforderungsniveau mit Blick auf den schulischen Werdegang ist ja schon nicht besonders hoch. Hier reicht im Prinzip ein Hauptschulabschluss. Ich sehe aber schon die Möglichkeit, das Berufsbild Feuerwehrfrau/-mann noch attraktiver zu skizzieren, um qualifiziertes Personal zu motivieren, für die Feuerwehr quasi eine weitere Ausbildung auf sich zu nehmen. Ich finde einfach, dass am Ende das Gesamtpaket bei der Berufsfeuerwehr stimmt – von der Herausforderung Menschen aus Notsituationen zu helfen bis hin zu vielfältigen Tätigkeiten außerhalb des Einsatzgeschehens. Hier denke ich auch an die körperliche Fitness, die während der Arbeitszeit gefördert wird.

Dieser Bewerber hat es bis zum praktischen Teil des Einstellungstests geschafft. Foto: Feuerwehr Bremen
37 Kommentare zu “Berufsfeuerwehr findet kein qualifiziertes Personal”
  1. SChwirige Situation die da Berufsfeuerwehren plagt! Doch eien wichtige frage stellt sich mir dennoch; Warum sind viel Bewerber nicht qualifiziert? Sind sie nciht sportlich genug? oder gar einfach Dumm?

    Vor dem hintergrund das die Berufsfeuerwehren nur einen kleinen anteil an den in Deutschland verfügabren Feuerwehren stellt ist es für mich absolut sinnbefreit die hürden für die Einstellungen so hoch zu legen das nicht mehr genug Personal gefunden wird. Denn ich glaube sind die Anforderungen bei einer Berufsfeuerwehr so exorbitant höher als bei einer eher stark frequentierten Freiwilligen Feuerwehr in der ja nun mal ein Großteil der eigentlichen Feuerwehrleute tätig sind?

    Unlösbare fragen… Feuerwehr scheint wirklich nciht gleich Feuerwehr zu sein. Vielleicht kann man sogar schon Paralellgesellschaften Freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr reden.

  2. Daniel Schulz

    Bei der Berufsfeuerwehr Braunschweig haben wir aus dem selben Grund in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit geschaffen, dass wir eine technische Ausbildung (bei uns Systemelektroniker) mit anschließender Verpflichtung zur Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann bzw. -frau anbieten. In den ersten drei Jahren wird der Lehrling zum Systemelektroniker ausgebildet, wobei er aber nebenbei schon bei der Berufsfeuerwehr passiv mitwirkt um Erfahrung zu sammeln, aktiv muss er aber beim Feuerwehrsport mitmachen. Wenn diese Ausbildung abgeschlossen ist folgt gleich im Anschluss die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann, hoffe dass dies bei uns die Probleme behebt! 🙂

  3. Valentin

    Ich kenne die Problematik der BF Dortmund, genau das selbe Problem hat auch die BF Darmstadt
    wo ich selber vor 3 Jahren zum Sporttest war. Gescheitert bin ich damals an einer Art Spießrutenlauf,
    wo ich unter einer Turnbank durchkrichen sollte, was aufgrund meines scheinbar zu breiten Brustkorbs nicht ging. Als ich dann Fragte für was das von Nöten sei, sagte man mir da man ja als AGT mit einem PA bei einem Wohnungsbrand unter Umständen ein Aki d unter einem Bett suchen müsste, ich selber bin AGT bei einer FF und es wird nirgendwo gelehrt das man unter Bett kricht, sondern es anhebt, so Sport Praktiken sind meiner Meinung nach nicht fördernd, damals war es auch so, dass de BF, soweit ich weiß, nicht alle offenen Stellen besetzen konnte. Die körperliche Fitness ist zweifelsohne Wichtig aber wie Sie abgefragt wird, meiner Meinung nach, Sinnlos. Bei der BF Darmstadt muß man 3000m auf Zeit laufen, ich kenne keinen Einsatz wo das von Nöten ist, aber einen Schlauchturm auf Zeit hoch und runter, dass währe etwas, was wichtig währe (praktiziert meines Wissens nach die BF Frankfurt am Main).

  4. Warum nimmt man denn vielerorts nur Bewerber aus dem handwerklichen Berufen?

    Würde man vielleicht auch die kaufmännisch ausgebildeten Bewerber zum Test einladen (wie es manche Feuerwehren schon machen) könnte man unter allen Bewerbern dann ggf. auch alle Stellen besetzen können.
    Ich denke in Bezug auf den sozialen Hintergrund stehen auch Kaufleute den Handwerkern nichts nach. Einzig die handwerklichen Fertigkeiten müssten auf den Prüfstand gestellt werden. Aber auch hier würde man sicherlich eine Lösung finden, wenn man den Einstellungstest nur ein wenig verändert.
    Vielleicht sollten sich hier mal die Bundesländer und Berufsfeuerwehren Gedanken machen, ob man in der heutigen Zeit nicht auch Bewerber einlädt, welche eine kaufmännische Ausbildung hinter sich haben. Denn auch in vielen, ich würde fast behaupten in allen, freiwilligen Feuerwehren in Deutschland beweisen sich Einsatz für Einsatz auch Kaufleute als gute und zuverlässige Feuerwehrleute, auch wenn dort nicht alle Aufgaben einer Berufsfeuerwehr abgearbeitet werden.
    Ich denke gerade heutzutage, wo viele Menschen erstmal einen der “sauberen” kaufmännischen Berufe erlernen, könnte das zumindest eine Möglichkeit bzw. ein Versuch wert sein, die Stellen zu besetzen und somit auch die Sicherheit der Allgemeinheit sicherstellen zu können.

  5. Manuel Biemann

    Die wundern sich noch das sie keine “geeigneten” Bewerber finden ???
    Dann sollten sie die anforgerungen mal etwas senken und mehr Geld zahlen.
    Für den Hungerlohn würde ich mein Leben nicht jeden Tag in Gefahr bringen.

  6. MacLeod

    Bitte, bitte, bitte erspart uns jetzt wieder das Geheule, dass die BFen ja selbst daran schuld sind, da die Einstellungstests viel zu schwer sind!

    Wir werden unsere Anforderungen nicht nach unten schrauben, dass wäre für uns nur ein Schuss ins Knie. Warum sollten wir Personal einstellen, dass nicht mal zu Beginn der Karriere die Basis-Anforderungen leisten kann?
    Die Tests sind nicht zu schwer, die meisten Bewerber sind nur zu faul um sich wirklich darauf vorzubereiten. Egal ob es sich um den theoretischen oder den praktischen Teil handelt.

    Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist eben eine Grundvoraussetzung für unseren Beruf.

  7. MacLeod

    Kurz noch:

    Anwärter für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, die einen Hauptschulabschluss besitzen, sind jetzt schon die absolute Ausnahme bei uns. Mittlerweile handelt es sich fast nur noch um Personen mit mittlerer Reife oder Abitur die die Theorie-Tests bestehen.

  8. @MacLoed

    Du widersprichst dich doch selbst! Warum muss ein Feuerwehrmann bei der BF unbedingt eine mittlere Reife oder sogar Abitur haben!??? Hallo es wird immer verrückter in Deutschland selbst ein Müllmann braucht bald Abitur und die Anforderungen de Berufsfeuerwehren sind bald genauso hoch wie beim KSK! Das Argument das bei den Freiwilligen die Anforderungen niedriger sind ist schon nicht falsch, immerhin gibt es viele Gemeinden wo es nur Freiwillige gibt und da klappt alles bestens!

  9. MacLeod

    @Valentin:

    Schönen Gruß von einem Kollegen der BF Darmstadt!

    Bisher wurden alle vakanten Stellen besetzt, auch die bei deinem erfolglosen Einstellungstest.

    “Ich kenne die Problematik der BF Dortmund, genau das selbe Problem hat auch die BF Darmstadt
    wo ich selber vor 3 Jahren zum Sporttest war. Gescheitert bin ich damals an einer Art Spießrutenlauf,
    wo ich unter einer Turnbank durchkrichen sollte, was aufgrund meines scheinbar zu breiten Brustkorbs nicht ging.”

    Dieser “Spiessrutenlauf” ist ein Koordinationslauf, der so bei vielen anderen BFen ebenfalls im Einstellungstest verwendet wird. Zu breiter Brustkorb? Der war gut, den kannte ich bisher noch nicht…

    Dieser Test ist nicht dazu gedacht, und das wird den Bewerbern auch auf Nachfrage so mitgeteilt, um Einsatzsituationen zu simulieren. Dieser Test zeigt uns, ob die Probanden sich Abläufe in kurzer Zeit merken, und diese danach wieder abrufen können. Er zeigt uns wie die Bewegungskoordination der Probanden und ihre Beweglichkeit im Ganzen ist.

    Zitat von Valentin:”…damals war es auch so, dass de BF, soweit ich weiß, nicht alle offenen Stellen besetzen konnte.”

    Doch, wir konnten bisher immer alle Ausbildungsstellen besetzen. Wie kommst Du darauf?

    Zitat von Valentin:”Die körperliche Fitness ist zweifelsohne Wichtig aber wie Sie abgefragt wird, meiner Meinung nach, Sinnlos. Bei der BF Darmstadt muß man 3000m auf Zeit laufen, ich kenne keinen Einsatz wo das von Nöten ist, aber einen Schlauchturm auf Zeit hoch und runter, dass währe etwas, was wichtig währe (praktiziert meines Wissens nach die BF Frankfurt am Main).”

    Dieser Test zeigt, wo die Probanden konditionell stehen. Wer die 3000m in der vorgegebenen Zeit nicht schafft, der ist auch sonst eher wenig körperlich über längere Zeit belastbar. Den Schlauchturm in Sportklamotten laufen zu lassen ist total sinnbefreit. Die Belastung einen 30m hohen Treppenraum zu “besteigen” ist nicht wirklich groß…

    Wer sich auf den Einstellungstest gut vorbereitet, halbwegs intelligent und sportlich ist, der schafft ihn auch. Ob man eingestellt wird, entscheidet sich danach immer noch im Bewerbungsgespräch und der amtsärztlichen Untersuchung.

  10. Fabian

    Zu den Theoriestests:
    Mal ehrlich, man sollte von Berufsfeuerwehrleute erwarten dürfen, dass sie vernünftig schreiben können, und rechnen auch. Ein bisschen Allgemeinwissen hat auch noch nicht geschadet.

    Zur Praxis:
    Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, sich über die Anforderungen zu informieren. Und Ausdauertests finde ich nicht nur wichtig, sondern essentiell. Ich als FF´ler komme vom Einsatz nach Hause, gehe duschen und wenns zu hart war, gehe ich danach schlafen. Als BF´ler richtet man sein Fahrzeug wieder her und muss fit für noch einen Einsatz sein.

    Und die Grundeinstellung, handwerkliche Vorbildungen zu bevorzugen, begrüße ich. Zum einen sind schon gewissen Vorkenntnisse vorhanden, und zum anderen haben sich Leute für einen Karriereweg außerhalb der körperlichen Arbeit entschieden.

    Und schraubt die Anforderungen bitte nicht herunter, es hat schon seinen Sinn, warum man in großen Städten Berufsfeuerwehren einrichtet. Diese sollten auch dementsprechend qualifiziert sein.

  11. Ich würde ja gerne in die BF eintreten.
    soziales Engagement bringe ich dank meiner Jugendfeuerwehrwart-Zeit, Wettkampfzeit und allgemeine FF Zeit genügend mit.
    Alleine ist man ein Niemand!
    Dumm bin ich definitiv auch nicht (irgendwie muss mein allg.Abitur ja was bringen :-D)
    Nur muss ich erst studieren, um in den höheren Dienst zu gehen.
    wenn es nicht um die Berufserfahrung geht, warum muss ich dnn erst etwas technisches Studieren, wenn ich es eh nicht gebrauchen kann, da alles blanke Theorie ist.
    Ich würde gerne OB-Insp. werden und gerne vorher 3 jahre EXPLIZIT, darauf geschult werden anstatt erst unnötig Häuser errichten zu müssen…
    Katastrophen,- und Brandschutzwesen als Studiengang:-D
    Das wäre was!

  12. Notrufprotokoll

    Das Problem liegt viel tiefer, und zwar in der radikalen Verblödung der ehemaligen Arbeiterschicht, aus der sich nunmal ein Großteil der Handwerker, und damit indirekt auch der Berufsfeuerwehrleute rekrutiert.

    Wer mal eine Hauptschule besucht hat, oder die entsprechenden Abschlussarbeiten gesehen hat, bekommt das Heulen. Das sind dermaßen niedrige Anforderungen….

    Die Qualität der Schulbildung hat sich unglaublich verschlechtert, weshalb heute leider eben nur noch Realschüler und Abiturienten in der Lage sind die absolut grundlegenden Anforderungen der Einstellungstests zu erfüllen.
    Doch genau diese werden dann von Gehältern jenseits der 1800 brutto für 56 Wochenstunden abgeschreckt, sodass sich auf kurz oder lang automatisch ein Bewerbermangel einstellt.

    Viele sportlich geeignete Bewerber scheitern, weil sie schlicht zu ungebildet sind, viele gebildete sind schlicht zu unsportlich.

    Die Freiwilligen kennen dieses Problem nicht, weil sie schlicht für alles und jeden ihre Tore öffnen, Hauptsache das Auto ist voll.
    Diese Seite ist auch ein gutes Beispiel, einige User legen hier eine Rechtschreibung an den Tag, da war ich in der 4. Klasse besser.

    Berufsfeuerwehrbeamter ist ein Schreibjob, Es müssen massig Berichte verfasst werden, gerade im Rettungsdienst, die dann amtlichen Charakter haben. Da kann man nicht die Rechtschreibung eines Vorschülers an den Tag legen.
    Auch die Aufgaben in Mathe sind absolut grundlegend, und für die Vermittlung von Physik-Kentnissen unerlässlich.
    Dazu noch ein paar Logik-Aufgaben, die Intelligenz und schnelles Denken erfordern.

    All das lässt sich mit intensiver Vorbereitung schaffen, wenn man da natürlich auf gut Glück hingeht fliegt man nunmal auf die Schnauze.

    Natürlich kann man den Job einfacher machen, aber ob man sich damit wirklich hilft, wird sich wohl er später zeigen, ich glaube kaum.
    Wirklicher Kritikpunkt ist und bleibt der Sporttest, der absolut praxisuntauglich ist, und völlig abstruse Anforderungen stellt.

    Schonmal versucht mit 85 Kilo auf 190cm 12 Meter in 5 Sätzen aus dem Stand zu springen? Quasi unschaffbar.
    Und im Einsatzdienst braucht man das genau wann?

    Auch die Anforderungen, gerade im Bereich Kraft, sind für viele Frauen unschaffbar.
    Lieber die Anforderungen an die Kraft senken, wenn sie alles andere schaffen, und später trainieren.

    Auch die Variante Kombi-Ausbildung ist eine super Sache, wenn man auch dafür die richten Bewerber findet.

  13. Damberg

    Warum soll die Wirtschaft den Kommunen das Personal ausbilden? Brauchen die Kommunen qualifiziertes Personal, so sollen sie es sich selber ausbilden und sich nicht über die Wirtschaft und die Menschen beschweren, die die Standards nicht erfüllen.

  14. MacLeod

    @Damberg:

    Deinen Beitrag verstehe ich nicht.

    Die Kommunen bilden ihre Berufsfeuerwehrleute doch selbst aus. Standards werden von jedem Arbeitgeber verlangt, oder musstest Du noch nie Zeugnisse vorlegen oder ein Assessment-Center durchführen?

  15. Wenn die BF eine handwerkliche Ausbildung als Standard voraussetzt, warum bietet sie die nicht selber an?

    Die Vorauswahl geeigneter Bewerber übernimmt das Handwerk, die selber größte Probleme haben geeignete Bewerber zu finden.

  16. MacLeod

    @Frank:

    Warum sollte sie noch mehr Geld in die Ausbildung der Anwärter stecken? Du weisst was eine B-Ausbildung kostet?

    Sollte eine BF denn auch den Bewerbern die Möglichkeit zum Sporttraining bieten damit sie die Voraussetzungen des Sporttests erbringen können?

    Die meisten Bfen verlangen heute doch schon keine handwerkliche Ausbildung mehr, sondern nur noch eine Ausbildung in einem der Feuerwehr dienlichen Beruf oder nur eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

  17. @Fabian
    Als Freiwilliger kann es dir auch passieren das du mehrere Einsätze hintereinander absolvieren musst. Die Fahrzeuge werden auch selbst wider hergerichtet und erst dann geht es nach Hause.

    Die Berufsfeuerwehren wollen auch sichergehen das die Bewerber 35-40 Jahre ihre Leistung bringen können da sie ja meist verbeamtet werden. Als Freiwilliger würde man wenn man die Leistung nicht mehr bringen kann einfach aussteigen. Der Berufsfeuerwehrmann würde einen Schreibtischjob bekommen oder in den Vorruhestand geschickt werden.

    @Nico

    Es gibt schon länger diverse Studiengänge die das Thema Katastrophenschutz und Brandschutzwesen behandeln:
    http://www.rettungsstudium.de/

    @Notrufprotokoll

    Also ich selbst kann sagen das es Freiwillige Feuerwehren gibt die nicht jeden nehmen um einfach das Auto vollzukriegen. Sowohl was die körperlichen als auch die Sozialen Anforderungen angeht.

    Allgemein finde ich den Theoretischen Test schon angebracht. Es sollte schon eine gewisse Intelligenz vorhanden sein und wer z.B. nicht Bruchrechnen kann sollte es lieber ganz mit der Bewerbung sein lassen. berufsfeuerwehrmänner müssen ja nicht “nur” die Feuerwehrtechnische Ausbildung absolvieren wie die Freiwilligen Kräfte . Es kommt ja bei fast allen noch die Ausbildung für den Rettungsdienst dazu.

  18. @ Nico: Sowas gibts schon zu studieren. Es nennt sich Rettungsingenieurwesen oder Rescue Engineering und wird von der FH Köln angeboten. In Hamburg und Magdeburg gibt es soweit ich weis vergleichbare Studiengänge.

    Inhalt an der FH Köln: Neben den Grundlagen wie Mathe, Physik und Chemie auch Dinge wie Rechnungswesen, Rechtsgrundlagen, Einsatztaktiken, Thermodynamik und anderes.
    Für weitere Infos einfach mal ne Mail an die FH Köln schicken.
    Gruß Kai

  19. horst.

    @Notrufprotokoll
    die theoretischen Tests sind immer absolut sinnvoll, die sportlichen aber nicht? aha. mal im sportlichen Teil gescheitert? man muss erst mal bedenken, dass man sich hier über unterschiedlichste Anforderungen unterhält – und dann kann man sicher auch im Einzelfall mal diskutieren, ob ein Teil des Tests zu schwierig ist (Dortmund hat angeblich einen schwierigen mathematischen Teil – keine Ahnung ob das stimmt). Pauschal irgendwas zu behaupten oder vermuten bringt bei diesem Thema einfach nichts, die Anforderungen sind leider Gottes zu uneinheitlich.

  20. Oh man arme Berufsfeuerwehr ;(.
    Wenn schon freiwillige kaum noch sportliche/fite/qualifizierte Kräfte finden…
    Wie soll das erst mit der Berufsfeuerwehr werden?

  21. Notrufprotokoll

    @Nico: Die Ausbildung zum höheren Dienst umfasst unglaublich viel Technik, Taktik und Gefahrstofflehre, ohne Ingenieurskenntnisse, oder auch ein Studium der Biologie oder Chemie ist da nichts zu holen.

    Zudem steht in den Zugangsvoraussezungen zum hD ein abgeschlossenens Hochschulstudium, egal im welchem Teil des öffentliches Dienstes.

    Studiengänge für die Feuerwehr gibt es genug, z.B. HazardControl oder RescueEngineering für den gehobenen Dienst, oder Sicherheitsingenieur mit Masterabschluss für Brandschutz an der Uni Wuppertal, und viele andere Varianten.
    Im gD und hD ist das Nachwuchsproblem auch nicht so ausgeprägt.

    @horst: Nein, nicht durchgefallen, ich will auch kein BFler werden, nicht für das Geld.
    Ich hab mal den Hamburger Test aus Spass ausprobiert, ohne vorheriges Training nur knapp an diesem Geschicklichkeitsparcour gescheitert.

    Die Anforderungen sind immer ähnlich, aber selten praxisnah.
    Kraftausdauer und allgemeine Ausdauer sind kaum gefragt, dafür oftmals Sprinten, Springen und Mobilität.

    Letzteres macht noch Sinn, aber Sprinten und Springen bei der Feuerwehr?!

    Der Weg über eine duale Ausbildung bietet gute Chancen dem Handwerk gute Bewerber abzugreifen, für die der Job bei der Feuerwehr rein finanziell, und nicht nur ideologisch reizbar ist.

  22. MacLeod

    @Notrufprotokoll:

    Geschrieben von Dir:
    “@horst: Nein, nicht durchgefallen, ich will auch kein BFler werden, nicht für das Geld.
    Ich hab mal den Hamburger Test aus Spass ausprobiert, ohne vorheriges Training nur knapp an diesem Geschicklichkeitsparcour gescheitert.”

    Wo ist denn der Unterschied zwischen “durchgefallen” und “gescheitert”? Sagen wirs auf deutsch: Du hast den Test eben nicht geschafft. Und wer bitte versucht den Test aus Spass? Das sind die selben Sprüche, wie ich sie schon von x Durchfallern gehört habe…

    “Die Anforderungen sind immer ähnlich, aber selten praxisnah.
    Kraftausdauer und allgemeine Ausdauer sind kaum gefragt, dafür oftmals Sprinten, Springen und Mobilität.”

    Welche BF hat denn keinen Ausauerlauf in ihrem Sporttest? Kraftausdauertests sind eigentlich auch überall vorhanden. Es geht ja nicht um die Praxisnähe des Sporttests, es werden hier die körperlichen Eigenschaften der Bewerber abgeprüft. Und wer die Tests eben nicht besteht, der bringt die Voraussetzungen eben am Tag der Prüfung nicht.

  23. Notrufprotokoll

    @MacLeod: Ich hab jetzt keine Lust auf einen Grabenkampf, aber noch eine Antwort: Ich habe mich nie bei der BF beworben, wir haben den Test nach Vorbild der Doku mal bei einer FF-Sportstunde nachgebaut. Was die BF als Anforderung stellt, kann ja für uns nicht schlecht sein.

    Bei einer echten Prüfung wäre ich natürlich durchgefallen, aber da hätte ich vorher auch monatelang trainiert, und nicht das Weihnachtsessen von Mama verspeist 😉

    Am Beispiel Hamburg, 20 Minuten Dauerlauf in einer 20×40-Halle, okay, keine optimalen Bedingungen aber sinnvoll. Dann 10x 40 Kilo in Bauchlage hochziehen, für eine Frau eine nahezu unschaffbare Aufgabe.
    Dann Standsprung 12 Meter in 5 Sätzen, was soll das?! Wozu braucht man sowas, und wie soll ein kräftiger Mann sowas schaffen?
    Als letztes dieser Merkwürdige Kasten-Spring-Kriech-Purzelbaum-Test, an dem sich die Geister scheiden.
    Ich finde ihn von der Grundidee gut, aber ziemlich unfair. Klein und drahtigen Körperbau, dann ist das kein Problem, 190cm und 95 Kilo, dann wird das quasi unschaffbar.

    Mit diesen merkwürdigen Anforderungen, die Abwechselnd alle mal benachteiligen kegelt man dan einen Großteil der Bewerber raus, die geistig in der Lage wären.
    Die Sporttests der Polizei finde ich da besser und fairer.
    Wirklich gute Prüfungen gibt es in den USA, auf Youtube gibt es tolle Videos dazu.
    Da wird wirklich das abverlangt, was man im Einsatz auch braucht, und kein Weitsprung.

  24. Fire Call 117

    Alle Diskussion ist sinnbefreit, wenn ich die Wortschöpfung “unschaffbar” lese.

    Noch Fragen zur Grundqualifikation?

  25. Holger P.

    Hallo,

    die Berufsfeuerwehr Dortmund sollte sich in seinem Grundlehrgang auch mal an die externen Auszubildenden von der Bundeswehr halten.
    Vielen von denen sind wirklich gut und suchen eine Stelle als Brandmeister… allerdings lässt sich die BF Dortmund soviel Zeit bis mal eine Antwort auf eine Bewerbung oder ein Angebot von deren Seite kommt. Das diese Kollegen dann meistens bei anderen Wehren untergekommen sind. Da könnte die BF Dortmund min. 10 Stellen im Jahr mit besetzen…

  26. Alexander Berggrün

    Da sieht man mal das net nur die BF probleme des Nachwuchses hat, was sich in den FF`S schon seit jahren zeigt schlägt da jetzt durch. Der Witz ist ja eigentlich das wenn du dich bei der BF bewirbst und alles bestehst, und dann auch noch genommen wird, das du deine vorherige Feuerwehrausbildung vergessen kannst und bei Null anfängst. Ich frage mich warum kann man das Wissen net mit nehmen und so die Ausbildungszeit verkürzen? Sporttests müssen sein, denn man brauch den für die AGT`s aber ob des in der Form sinnvoll ist, ist ne andere frage. Ausdauer und Kondition werden net mit Hindernissläufen heraus gefunden, das sind Momentaufnahmen. Fakt ist das die BF`S am liebsten bewerber wollen die 26 jahre sind, am besten schon 10 jahre gearbeitet haben und die erfahrung mit bringen bzw. bei manchen BF?s hat man gar net die Chance ne ausbildung zu bekommen, da sie es ja von vorne herein verlangen.

  27. MacLeod

    @Holger P.:

    Geschrieben von Dir:

    “die Berufsfeuerwehr Dortmund sollte sich in seinem Grundlehrgang auch mal an die externen Auszubildenden von der Bundeswehr halten.”

    Meinst Du damit Angehörige der Bundeswehrfeuerwehren, die ihre B-Ausbildung bei einer Berufsfeuerwehr machen? Oder meinst du ausgebildete BW-Feuerwehrangehörige die zu einer BF wollen?

    “Vielen von denen sind wirklich gut und suchen eine Stelle als Brandmeister… allerdings lässt sich die BF Dortmund soviel Zeit bis mal eine Antwort auf eine Bewerbung oder ein Angebot von deren Seite kommt. Das diese Kollegen dann meistens bei anderen Wehren untergekommen sind. Da könnte die BF Dortmund min. 10 Stellen im Jahr mit besetzen…”

    Warum sollte die BF Dortmund denn ein Angebot machen? Offene Stellen werden ausgeschrieben und darauf können sich alle, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, bewerben. Ob es sich jetzt um Ausbildungsstellen für den mD handelt, oder um Stellen für ausgebildetes Personal.

    Antworten auf vorliegende Bewerbungen kommen eben der Reihe nach. Hast Du viele Bewerbungen und liegt eine bestimmte Bewerbung eben im Stapel weiter unten, dann wird die eben auch später beantwortet. Aber trotzdem werden alle innerhalb des Einstellungsverfahrens beantwortet. Manche eben mit einer EInladung und andere eben mit einer direkten Absage.

    Für die Kollegen, die dann bereits bei einer anderen Feuerwehr untergekommen sind, ist es doch toll eine Stelle bekommen zu haben. Oder nicht?

  28. MacLeod

    @Alexander Berggrün:

    Du schriebst:

    “Da sieht man mal das net nur die BF probleme des Nachwuchses hat, was sich in den FF`S schon seit jahren zeigt schlägt da jetzt durch.”

    Nur dass die wenigsten FFen auf einer G26.3 bestehen und deshalb eigentlich jeder zur FF gehen kann. Auch kann in einer FF jeder Ehrenamtliche seiner Neigung nachgehen kann und sagen: “Bis hierher und nicht weiter!” Damit meine ich, dass niemand zur Ausbildung gezwungen werden kann. Nicht jeder will Atemschutz machen (oder kann es körperlich nicht), und bei einer FF muss er das auch nicht. Truppführer? Muss nicht sein. So sieht es mit allen anderen Lehrgängen auf FF-Ebene aus. Und bei einer BF gibt es halt kein Wünsch-Dir-Was.

    Du schriebst:
    “Der Witz ist ja eigentlich das wenn du dich bei der BF bewirbst und alles bestehst, und dann auch noch genommen wird, das du deine vorherige Feuerwehrausbildung vergessen kannst und bei Null anfängst. Ich frage mich warum kann man das Wissen net mit nehmen und so die Ausbildungszeit verkürzen?”

    Das ist aus mehreren Gründen so. Der Hauptgrund ist folgender: Die Ausbildung bei einer BF ist, auch wenn die einzelnen Ausbildungsabschnitte “Äquivalente” bei den FFen haben, um ein vielfaches intensiver und tiefergehend. Das habe ich damals in meiner Grundausbildung BF auch gemerkt. Nach bereits einigen Lehrgängen auf FF-Ebene dachte ich mir: “Alter, Du hast ja keine Ahnung!”

    Ein weiterer Grund ist, wenn man die FF-Lehrgänge anerkennen würde, man keine einheitliche Grundausbildungslehrgänge bei den BFen durchführen könnte. Dem einen fehlt dieser Lehrgang, dem anderen jender. Ausserdem sind die Kenntnisse und Fähigkeiten der einzelnen FFler nach einem gewissen Zeitraum nach absolvieren eines FF-Lehrgangs höchst unterschiedlich. Techn. Ausstattung der Wehr, Einsatzerfahrung, Ausbildung auf Standortebene der eigenen FF. Dagibt es kein einheitliches Level auf dem man aufbauen kann.

    Du schriebst:

    “Sporttests müssen sein, denn man brauch den für die AGT`s aber ob des in der Form sinnvoll ist, ist ne andere frage. Ausdauer und Kondition werden net mit Hindernissläufen heraus gefunden, das sind Momentaufnahmen.”

    Wie jeder andere Test auch. Nur kann man anhand unserer Tests durchaus einen Trainingsstand ableiten. Wer diese Tests nicht schafft, ist eben nicht fit genug und kann sich ja nochmal bewerben. Die Tests sind schaffbar. Wären sie das nicht, würden wir überhaupt niemanden einstellen können.

    Es liegt nicht an den Tests, es liegt an den schlechten Bewerbern. Punkt.

    Du schriebst:

    “Fakt ist das die BF`S am liebsten bewerber wollen die 26 jahre sind, am besten schon 10 jahre gearbeitet haben und die erfahrung mit bringen bzw. bei manchen BF?s hat man gar net die Chance ne ausbildung zu bekommen, da sie es ja von vorne herein verlangen.”

    Den letzten Teil deines Satzes mit der Ausbildung verstehe ich nicht. Was willst Du damit sagen?

  29. eine Voraussetzung ist ein Handwerksberuf, da du im Einsatz immer auf Verschiedene sachen stoßen kannst. Dachdecker, Zimmerer , Elektriker, Anlagenmechaniker sowas sind Berufe die gut für die BF.. ich selber werde mich auch nach meiner Handwerksausbildung bewerben, und ich habe gute chancen ich habe den Test jetzt schon 6 mal gemacht und immer bestanden..

  30. MacLeod

    @Mike:

    6 mal gemacht, immer bestanden? Bei welchen BFen hast Du dich denn beworben und bei welcher fängst Du nach deiner handwerklichen Ausbildung an?

    Übrigens ist ein handwerklicher Beruf nicht bei allen BFen Voraussetzung. Bei uns z.B. nicht.

  31. Zitat von Valentin:
    Die körperliche Fitness ist zweifelsohne Wichtig aber wie Sie abgefragt wird, meiner Meinung nach, Sinnlos

    Zitat von MacLeod:
    Einsatz wo das von Nöten ist, aber einen Schlauchturm auf Zeit hoch und runter, dass wäre etwas, was wichtig wäre (praktiziert meines Wissens nach die BF Frankfurt am Main).”

    Allerdings Fitness ist wichtig klar..
    ABER : Bist du vor dem Einsatz nen Zirkel Achtmal in 3 min ebes gelaufen ? und dann sofort im Anschluss mit Zwei Schlauchtragkörben in den Siebten hoch mit Voller Ausrüstung ? das in 1:20 ??????
    Nee wahrscheinlich nicht, also was soll dieser Test? …
    Klar ‚Aussieben mehr nicht… !!!

    Andere Sporttest zur Einstellung werden in Anlehnung Sportabzeichen abgenommen oder abgefragt.
    Das ist OK finde ich.. Sportabzeichen u der Rettungsschwimmer gehört zur Ausbildung dazu und ist somit ein Teil deiner Laufbahnprüfung . Also kann man das ruhig abfordern .. Im Rahmen aber es ist genug Zeit wären der Ausbildung für das Sportabzeichen u den Rettungsschwimmer zu trainieren also fraglich warum bei Einstellungstest Schwerpunkt mäßig man diese Zeiten gleich erreichen muss.

  32. Hi mcD…

    Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Den Satz den Du mir zuschreibst habe ich selbst von einem Vorschreieber zitiert. Nämlich von Valentin.

    Hier nochmal alles und komplett:

    “Zitat von Valentin:”Die körperliche Fitness ist zweifelsohne Wichtig aber wie Sie abgefragt wird, meiner Meinung nach, Sinnlos. Bei der BF Darmstadt muß man 3000m auf Zeit laufen, ich kenne keinen Einsatz wo das von Nöten ist, aber einen Schlauchturm auf Zeit hoch und runter, dass währe etwas, was wichtig währe (praktiziert meines Wissens nach die BF Frankfurt am Main).”

    Und jetzt meine Antwort darauf:

    “Dieser Test zeigt, wo die Probanden konditionell stehen. Wer die 3000m in der vorgegebenen Zeit nicht schafft, der ist auch sonst eher wenig körperlich über längere Zeit belastbar. Den Schlauchturm in Sportklamotten laufen zu lassen ist total sinnbefreit. Die Belastung einen 30m hohen Treppenraum zu “besteigen” ist nicht wirklich groß…

    Wer sich auf den Einstellungstest gut vorbereitet, halbwegs intelligent und sportlich ist, der schafft ihn auch. Ob man eingestellt wird, entscheidet sich danach immer noch im Bewerbungsgespräch und der amtsärztlichen Untersuchung.”

    Also, bitte lesen, verstehen und dann posten!

    Warum man diese Zeit gleich erreichen muss? Wir wollen ja sehen ob die Bewerber Leistung bringen und gegebenenfalls auch Durchhaltewillen zeigen.

  33. Hi MacLeod,

    du hast Recht… da sollte eigetl. “Zitat von Valentin stehen… wollte was von dir rein nehmen hatte das aber gelöscht und das von Valentin wieder rein gesetzt aber dich nicht raus gelöscht…..

    Ja klar sollte der Bewwerber Leistung und Durchhaltewillen zeigen…
    lange belastbar und noch klar denken.. auch klar….
    30m Treppenhaussteigen in Sportklamotten ok kein Thema…

    Es stellt sich hier nur die frage… erst 8 mal den Zirkel laufen und anschliessend sofot rüber zu Turm laufen die zwo Körbe (Vollbestückt) re und lks und innerhal der Sechs Minuten (Zirkel und Turm) hoch…
    Gut dafür kann man trainieren klar.. sonst hätte Frankfurt keine Feuerwehrleute 😉

    Wie gesagt der Sporttest was im Allgemeinen ist OK .. Gehört nun mal zur Laufbahn dazu.. (Sportabzeichen, Rettungsschwimmer)

  34. thilo Strothkämper

    Vielleicht sollten manche Berufsfeuerwehren auch mal von
    dem arroganten Ross absteigen, wenn keine extern ausgebildeten
    Kräfte erwünscht sind.
    Es gibt Berufsfeuerwehren die ausgebildete Bewerber ablehnen….
    Ich habe es am eigenen Leib erfahren.
    Nur am Rande: B 1, B3, LRA und Desinfektor….
    Aber es bestand kein Interesse…….

  35. Warum machen es denn nicht alle Feuerwehren so wie z.B. BF Berlin, Düsseldorf, das man gleich nach der Schule zur BF kann und die dir dann Handwerkliches Geschick beibringen. Anschließend macht man die Ausbildung und ist fertig. Ich glaube so würden viel mehr Leute zur BF gehen

  36. KLens

    Die Berufsfeuerwehren schießen sich da aber auch ins eigene Bein. Ich selbst kenne so viele gute Leute die dafür geeignet wären aber aufgrund “schlechter” Augen nicht genommen wurden. Die meisten BF setzen eine 3Dpt Grenze was völliger Schwachsinn ist. Mit -3Dpt erkennt man genausowenig wie mit -4Dpt. Wozu gibt es Sehhilfen? Ich selbst habe im Einsatz immer Kontaktlinsen getragen und NIE Probleme gehabt.

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