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Wer kommt beim Alarm zum Einsatz? Reichen die Kräfte aus? Welche technischen Lösungen bietet der Markt für einen schnellen Überblick?
Tagesspiegel Background

Was der Warntag aufgezeigt hat

Der bundesweite Warmtag am 10. September 2020 hat einerseits gezeigt, dass das System für eine umfassende Warnung der Bevölkerung derzeit nicht geeignet ist. Andererseits hat die schnelle Abberufung von Christoph Unger, der seit 2004 das Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als Präsident geleitet hat, der Öffentlichkeit ein deutliches Signal gesendet. Dies sei jedoch ein fatales Signal, meint Manuel Atug von der AG KRITIS. Laut dessen Stellungnahme beim Tagesspiegel ist Unger nur der Sündenbock von CSU-Innenminister Horst Seehofer. Vielmehr seien strukturelle Defizite im Zivil- und Katastrophenschutz verantwortlich für den misslungenen Warntag. Die Politik ignoriere sogar die Auswertungen von Länderübergreifenden Übungen (LÜKEX). Doch Atug nennt auch eine mögliche Lösung, die gesamte Bevölkerung zuverlässig zu warnen: Cell Broadcast.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Warntag 2020: Echte Aufarbeitung, jetzt” (Tagesspiegel Background, 21. September 2020)

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Symbolfoto: Sven Buchenau
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Meinerseits denke ich das mit der stillen Alarmierung der Feuerwehren ein Abbau der Sirenen aus Kostengründen und die Vernachlässigung der. Wartung der Sirenen und dessen Funknetz der Auslöser ist.
    Dazu kommt der digitaler Funk. Und der analoge der in vergangener Zeiten die Sirenen gesteuert hat wurde abgesetzt.

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  2. Ein Sündenbock ist schnell gefunden. Aber allein daran hat es nicht gelegen. Seit 89 sparen wir uns im Brandschutz kaputt. Und außerdem ist der Brandschutz so teuer wie noch nie. Jetzt alles nachrüsten, um eine effektive Bevölkerungswarnung aufzubauen, wird wieder auf die Kommunen abgewälzt, die schon keine Gelder haben. Auch der nächste Warntag wird nicht flächendeckend funktionieren.

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